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15 Tage ab € 2.025,00
22 Tage ab € 2.295,00
An zwei Tagen unserer Rundreise haben die Trekkingerfahrenen unter uns die Gelegenheit, den höchsten Berg Mittelamerikas, den Chirripó, zu besteigen. Der Aufstieg ist nur einer begrenzten Zahl von Wanderern am Tag erlaubt und eine Vorreservierung der Eintrittskarten kann infolgedessen nicht immer garantiert werden!
Buchen Sie deshalb so zeitig wie möglich, um sich Ihren Platz zu sichern. Wenn Sie die Reise also 6 Monate vorher buchen, sind Sie auf der sicheren Seite! Sollte Besteigung ausgebucht sein, wird eine alternative Wanderung angeboten.
Im Flug erreichen wir San José, wo wir noch etwas Zeit für einen abendlichen Bummel durch die Innenstadt haben. Unsere Wanderreise durch Costa Rica führt zunächst in den trockenen Norden nach Guanacaste. Nach einer leichten Wanderung durch die Trockenwälder in der Umgebung der Lodge stehen wir bei gutem Wetter und wenig Wind tags darauf vor der ersten größeren Trekking-Herausforderung: Auf dem Hauptwanderweg des Nationalparks Rincón de la Vieja geht es hinauf zum hochaktiven Krater des gleichnamigen Vulkans auf 1.916 Meter Höhe. Wenn starker Wind oder Nebel die Wanderung nicht erlauben, führt uns eine alternative Tour zu heißen Schlammquellen, Geysiren und dampfenden Fumarolen. Diese Wanderung ist zwar weniger anspruchsvoll, aber genauso abwechslungsreich.
Costa Rica bietet uns die verschiedensten Vulkanformen. Ob bei Tag oder bei Nacht: Der Arenal ist zu jeder Zeit schön anzusehen, schließlich gilt er als der formschönste Kegelvulkan der Welt! Am Abend verzaubert er den Betrachter durch die feurigen Explosionen über seinem Krater. Wir schnüren wieder die Trekking-Schuhe, um am Fuße des Vulkans über erkaltete Lavafelder zu wandern und im berühmten Hängebrückenpark aus nächster Nähe in die Baumkronen zu spähen und die dort lebenden Tiere zu entdecken. Abends können wir unsere müden Glieder im heißen Wasser der Thermalquellen entspannen.
Von unserer gemütlichen Lodge im einzigartigen Orosi-Tal aus sind alle weiteren berühmten Vulkane schnell zu erreichen. Die ganze Gegend ist für ihre üppige Vegetation genauso bekannt wie für den besonders hochwertigen Kaffee, der hier überall angebaut wird. Zunächst steht der Poás auf dem Programm. Später geht es auf den 3.432 m hohen, noch immer aktiven Irazú, dessen Kratersee vielleicht die meisten Postkarten des Landes ziert. Am Fuße des Vulkans marschieren wir dann durch zauberhafte Märchenwälder. Nun sind wir fit für den Chirripó!
Der Bus bringt uns auf den 3.500 m hohen Cerro de la Muerte und wieder hinab ins Savegretal. Hier durchwandern wir den wunderschönen auf 2.200 m gelegenen Nebelwald. Am nächsten Morgen heißt es: Früh aufstehen! Denn wir haben die einmalige Möglichkeit, den vom Aussterben bedrohten Göttervogel Quetzal im Nebelwald zu entdecken, vielleicht haben wir ja das notwendige Quäntchen Glück!
Für einige von uns steht tags darauf die größte Herausforderung der Reise auf dem Programm: Innerhalb von zwei anstrengenden, aber unvergesslichen Tagen erobern wir den höchsten Gipfel der zentralen Vulkankette Mittelamerikas. Wir wandern durch Nebelwald ins 3.000 m hoch gelegene Páramo, bis wir am Ende des ersten Tages nach 1.800 Höhenmetern Aufstieg die auf 3.300 m gelegene Basishütte im Hasental erreichen. Noch in der Dunkelheit starten wir zum Gipfelsturm von hier aus kann man bei gutem Wetter im Morgengrauen beide Meere – Pazifik und Karibik – und die gewaltige Vulkankette, die ganz Costa Rica durchzieht, in ihrer Gesamtheit erblicken. Fantastisch! Wenn wir am Abend beim Imperial-Bier wieder alle zusammensitzen und die Erlebnisse Revue passieren lassen, werden uns die geplagten Muskeln nicht mehr stören …
Die nächsten Tage lassen wir es ein bisschen ruhiger angehen. Natürlich werden wir auch im „Barú Wildlife Refuge“ und im berühmten Manuel Antonio-Nationalpark die schönsten Wege erwandern, damit wir die verschiedensten Affenarten, Faultiere und Leguane entdecken. Aber es bleibt auch Zeit zum Relaxen und zum Baden. Wem das Toben in den Wellen nicht genug Action bietet, kann sich beim Canopy an Stahlseilen von Baum zu Baum schwingen. Wer die kurze Rundreise durch Costa Rica gebucht hat, fliegt tags darauf von San José nach Deutschland zurück.
Alle anderen reisen über San José, das wir in einer Citytour per pedes entdecken, weiter an die Karibikküste. Mitten im Tortuguero-Nationalpark erwartet uns unsere Dschungel- Lodge. Wir steigen vom Bus ins Boot und fahren durch ein weit verzweigtes Flusssystem durch den Regenwald. Zu den Sommerterminen dieser Rundreise können wir mit etwas Glück auch Zeuge der Eiablage der berühmten Meeresschildkröten sein.
Am nächsten Tag geht es tief hinein in den Nationalpark und weiter bis zum kleinen Fischerdorf Tortuguero. Im Südosten Costa Ricas umgibt uns ein Hauch von Jamaika: Man lebt nach dem Prinzip „Easy going” im kreolisch geprägten Puerto Viejo! Drei Tage verbringen wir hier. Auch unternehmungslustige Leute müssen während dieser Zeit nicht darben: Spannende Nationalparks mit einer vielfältigen Tier und Pflanzenwelt wie der Cahuita- oder der Gandoca Manzanillo-Nationalpark befinden sich in nächster Nähe, welche wir in Halbtagsausflügen besuchen werden. Wer will, kann natürlich auch in der Hängematte liegen bleiben. Nach relaxtem Beachlife am Strand heißt es abends Abtanzen zu Reggae-Musik und anderen coolen Rhythmen. Aber natürlich können Sie sich alternativ auch ein romantisches Strand-Dinner abseits allen Trubels gönnen.