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Reisebericht von Wilfried Hombach – Mai 2010

Bereits am Flughafen […] wurden wir von unseren beiden Reiseleitern Burger und Christian herzlich empfangen. Nach einem kurzen Begrüßungsgespräch ging es in die erste Lodge nach Gobabis.

Am frühen Morgen, nach einem guten Frühstück, fuhren wir weiter nach Maun in Bots - wana. Ziel dieses ersten Reiseabschnittes war unser Camp im Okawango-Delta. Hier fand die erste Begegnung mit den Einheimischen statt. Auf der Fahrt dorthin über endlos lange Straßen, vorbei an grünen Plantagen, begegneten uns schon die ersten Elefanten. Ein Erlebnis besonderer Art. Mit dem Truck ging es durch Flussläufe und staubige Pisten ins Reservat. Hier erwarteten uns schon die Pooler mit ihren Einbäumen. Wir bekamen unsere Boote, das Gepäck wurde verstaut und los ging es. Nach kurzer Zeit durch eine unendlich schöne Seerosen- und Schilflandschaft erreichten wir unser Ziel.

Nach dem Aufbau unserer Zelte und Trocknen der Hosen ging es am späten Nachmittag mit den einheimischen Guides auf die Pirsch. Es war sehr spannend. Die ersten Zebras und Giraffen tauchten auf. In der Ferne war das Grunzen der Hippos und Grollen der Elefanten zu hören. Gazellen und Springböcke hüpften an uns vorbei. Der erste Tag auf Pirsch war schon sehr aufregend. Nach zwei weiteren Pirschgängen ging es wieder zurück ins Basiscamp. Die Fahrt ging weiter in Richtung Chobe-Nationalpark. Was uns hier erwartete war einfach toll. Große Büffel- und Elefantenherden zogen über die Hauptstraße zum Fluss. Die Pirschfahrten am Morgen und Abend waren kaum zu toppen. Löwen, Gazellen, Krokodile, Vögel, Elefanten, Hippos, Warane ohne Ende. Ein Erlebnis besonderer Art war die Überquerung des Sambesi nach Sambia, mit einer abenteuerlichen Fähre, einer Autoschlange und einer überforderten Passstelle.

Es ging in Richtung der Victoriafälle. Ein weiteres fantastisches Erlebnis. Erst verschafften wir uns einen Überblick und einen Einblick in die Tiefen des Wasserfalls. Zu empfehlen ist ein Rundflug mit einem Heli, von welchem man erst die Wucht, das Ausmaß, die Größe und die Faszination erleben kann. (Nicht im Preis enthalten, aber ein Muss – ich träume immer noch davon!)

Voller Erwartung ging es dann weiter durch den Caprivistreifen in die nächsten Nationalparks. Tierbeobachtungen am Tag und bei Nacht bleiben in Erinnerung. Vorbei an großen Herden von Hippos ging es dann in die Etosha-Pfanne. Hier waren der Tierreichtum und die Artenvielfalt nicht zu übertreffen. Neben trockenen Grasflächen und grünen Büschen gab es auch eine Vielzahl von Tieren an den Wasserlöchern. Vom Etosha-Nationalpark ging es nach Outjo. Man kann es kaum glauben, aber hier gab es eine leckere Schwarzwälder Kirschtorte und einen guten Kaffee. Bei einem Besuch bei den Himbas ging ein Raunen durch die Gruppe. In armseligen Lehmhütten lebten Jung und Alt auf engstem Raum zusammen.

Die Reise ging weiter ins Damaraland nach Twyfelfontein mit den sehr schönen und alten Felsgravuren. Wir hatten ein Top- Hotel mit einem fantastischen Buffet. Aus dem Bergland heraus kam uns schon der Atlantik entgegen. Und hier, das ist nicht zu beschreiben, bekamen wir tausende von Robben vor die Linse.

Weiter ging es nach Swakopmund, einer Stadt mit einem alt-deutschen Einschlag. In voller Erwartung auf die Dünen von Sossusvlei und des Death Vlei ging’s weiter vorbei an Flamingofeldern. Riesige Sanddünen kamen im roten Morgenlicht auf uns zu. (Zu empfehlen ist ein Rundflug mit einer Piper über die Dünen, im Preis nicht enthalten.)

Übers Hochland ging es zurück nach Windhoek. Hier ist ein Stadtbummel zu empfehlen. Märkte, der Tintenpalast, die Christuskirche und der alte Bahnhof sind sehenswert. Nach drei kurzweiligen Wochen ging es zurück nach Good Old Germany. Fazit der Reise: Sehr zu empfehlen, gut gelaunte Reiseleiter, Hotels und Lodges waren gut bis sehr gut, Zelte in einem gepflegten Zustand. Reisezusammenstellung hervorragend – ein Erlebnis jagte das andere!