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Märchenland in Zentralasien

14 Tage ab € 1.950,00

17 Tage ab € 2.350,00

Die Reisebeschreibung

Taschkent, Trekking, grüne Oasen

Nachdem wir Taschkent, die lebendige Hauptstadt Usbekistans, besichtigt haben, geht es tags darauf in die Bergwelt des Tjan Schan. Die faszinierenden landschaftlichen Eindrücke entschädigen für jeden Schweißtropfen, den wir auf den tollen Wanderungen lassen.

Nach dem Trekking fiebern wir dem ersten kulturellen Highlight unserer Erlebnisreise durch Usbekistan entgegen: Samarkand, die ehemalige Hauptstadt Timurs. Doch bevor wir dort ankommen, besuchen wir eine Bauernfamilie, die uns das Leben auf dem Land mit all seinen Schönheiten aber auch Widrigkeiten näher bringt. In Samarkand angekommen, können wir anhand der verzierten Gebäude und Kuppeln erahnen, wie reich und mächtig diese Stadt zu Blütezeiten der Seidenkarawanen gewesen sein muss. Schon der Anblick des Registan Platzes mit seinen drei traumhaft schönen Medressen verzaubert jeden Reisenden. Beim Anblick der blau gekachelten Mausoleen und bunt verzierten Kuppeln hat man das Gefühl, die Zeit sei stehengeblieben.

Ein Ausflug bringt uns nach Schahrisabs, der grünen Stadt. Auf dem Weg dorthin unternehmen wir eine kleine Wanderung und besichtigen die Höhle des heiligen Davids. Wichtigster „Sohn” der Stadt Schahrisabs war der spätere Mongolenführer Timur Lenk, der seiner Geburtsstadt durch verschiedene Grünanlagen und prächtige Bauten zu internationalem Ruhm verhalf. Die wunderschöne Altstadt mit ihren vielen historischen Bauten wurde im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen und stellt einen Höhepunkt unserer Rundreise dar.

Jurtenfeeling und Buchara

Nach einem freien Tag in Samarkand geht es zu einem Jurtencamp in der Nähe der Stadt Nurata. Die Reste der ehemals militärischen Festung erheben sich noch heute über der Stadt, die einst von Alexander dem Großen gegründet wurde. Selbst das Wasserversorgungssystem basiert auf den Grundlagen von damals und wird zum Teil heute noch benutzt. Nach einer kleinen Besichtigung geht es hinaus aufs Land, wo wir in einer traditionellen Jurte übernachten. Nachmittags haben Sie hier die Gelegenheit, auf Kamelen die nähere Umgebung zu erkunden. Den Abend lassen wir nach unserem typisch usbekischen Essen am Lagerfeuer unterm Sternenhimmel ausklingen.

Unser Ziel am nächsten Tag heißt Buchara. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Ausflug zum Aiydarkul-See, an dessen Ufer wir ein kleines Picknick einnehmen. In Buchara lassen wir uns viel Zeit für die Entdeckung der mittelalterlichen Altstadt. Vom Minarett Kaljan, das schon Dschinghis Khan begeisterte, haben wir einen einmaligen Ausblick über die tausendjährige Geschichte mittelasiatischer Baukunst. Vor allem auch das Grab der Samaniden ist mit seinen Verzierungen einzigartig und gehört zu den ältesten Gebäuden Usbekistans. Abends genießen wir das bunte Treiben dieser Stadt und freuen uns darauf, am nächsten Tag die Umgebung Bucharas genauer zu erkunden.

Ein Besuch der Frauen-Medrese, des Basars und die Tschor-Minor-Medrese stehen auf unserem Programm. Tags darauf machen wir uns auf den Weg nach Chiwa. Mitten durch die beiden lebensfeindlichen Wüsten Karakum und Kizilkum schlängelt sich der Amudarja. Er versorgte schon in der Antike die alte Kulturlandschaft Choresmiens mit Wasser. Chiwa, die ehemalige Hauptstadt Choresmiens, erinnert mit ihrer mittelalterlichen Altstadt an die glorreichsten Zeiten des Khans. Wieder gibt es eine große Zahl von Medresen, Moscheen und Palästen, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Am nächsten Tag geht es für unsere Gäste, die nicht an unserer Turkmenistan-Verlängerung teilnehmen, von Urgentsch mit dem Flugzeug zurück nach Tashkent und am nächsten Tag via Istanbul zurück nach Deutschland. Unsere anderen Gäste reisen zum usbekisch-turkmenischen Grenzübergang nach Dashoguz.

Das goldene Zeitalter der Turkmenen

Unser erstes Ziel der Turkmenistan Rundreise ist Kunja-Urgentsch, das einst mächtige Handelszentrum. Wegen seiner phänomenalen Architektur und wunderschönen Bauten wurde die Stadt im Jahr 2005 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Hier besichtigen wir die Mausoleen aus der Zeit der choresmischen Renaissance und lassen uns das Kutlug Timur Minarett, das mit 62 Metern höchstes Minarett Zentralasiens, natürlich nicht entgehen.

Am Abend bringt uns ein Inlandsflug nach Ashgabat. Die Stadt erinnert uns ein wenig an ein modernes Märchen, vor allem das Zentrum: Prächtige Marmorgebäude mit mächtigen goldenen Kuppeln prägen das Bild, dazwischen finden sich großzügige Alleen und Gärten und mittendrin steht die große vergoldete Statue Turkmenbashis. Neben der Stadt besichtigen wir auch den Ort Nissa, wo sich die königliche Residenz befindet. Nissa war einst eine uneinnehmbare königliche Festung des Partherreiches, welches seinen Höhepunkt zwischen dem 21. Jahrhundert vor Christus erreichte. Unser nächstes Ziel ist die alte Oasenstadt Mary am Folgetag: Sie war im 11. und 12. Jahrhundert ein wichtiger Knotenpunkt an der Seidenstraße und daher sehr wohlhabend. Am nächsten Tag bringt uns ein Inlandsflug wieder zurück nach Ashgabat, von wo aus es dann in der Nacht via Istanbul zurück nach Deutschland geht.