Schnellsuche

Der Kgalagadi Transfrontier-Nationalpark, ein 38.000 km² großes Naturschutzgebiet in der Kalahari-Wüste, liegt innerhalb der Staatsgrenzen von Südafrika und Botswana und grenzt im Westen an Namibia. Er ist Teil der Peace Parks, deren Konzept den Abbau von Grenzzäunen vorsieht, damit Wildtiere ihren althergebrachten Wanderrouten folgen können und Ökosysteme nicht durch Ländergrenzen separiert werden. Der Kgalagadi Transfrontier-Nationalpark beherbergt eine Vielzahl seltener Tierarten, darunter die majestätischen Schwarzmähnen-Löwen. Dank moderner Tracking-Geräte kommst du den größten Raubtieren Afrikas auf einer Pirschfahrt im Gebiet neben dem Nationalpark an der Seite erfahrener Guides ganz nah und lernst nebenbei viel Wissenswertes über das Ökosystem der Kalahari. Unterwegs entdeckst du mit etwas Glück auch weitere Steppentiere wie Giraffen, Hyänen oder Springböcke. Andere Kalahari-Bewohner wirst du hingegen nur auf einer speziellen Nacht-Safari entdecken: Das scheue Erdferkel, der Streifeniltis oder das bedrohte Pangolin sind nachtaktiv und können erst nach Sonnenuntergang bestaunt werden. Auch landschaftlich hat die Wüstenwelt der Kalahari viel zu bieten: grasbewachsene rote Dünen vor azurblauem Himmel und jahrhundertealte Kameldornbäume bieten einzigartige Fotomotive.


Reiseverlauf

Tag 1

Nach der Ankunft in deiner Lodge hast du etwas Zeit zum Entspannen, bevor du zur nächtlichen Pirschfahrt aufbrichst. Du begibst dich an der Seite eines fachkundigen Guides auf die Suche nach den nachtaktiven Bewohnern der Kalahari-Wüste, die du bei Tageslicht kaum zu Gesicht bekommst. So zeigen sich mit etwas Glück Erdferkel, Streifeniltisse oder die bizarr aussehenden Pangolins. (2 Übernachtung in der Lodge am Kgalagadi Transfrontier-Nationalpark)
Fahrtstrecke z.B. Kalahari - Kgalagadi Transfrontier-Nationalpark: ca. 4,5 Std./269 km

Tag 2

Heute stehen die großen Bewohner der Kalahari im Mittelpunkt: Auf einer ca. vierstündigen Pirschfahrt folgst du mit Hilfe von erfahrenen Guides und modernen Tracking-Geräten den Spuren der Schwarzmähnen-Löwen. Aber auch Oryx-Antilopen, die Wappentiere Namibias und viele weitere Tiere sind hier beheimatet. Der Rest des Tages steht dir zur freien Verfügung. Verbringe am Nachmittag z.B. ein paar entspannte Stunden am Pool deiner Lodge oder erkunde den Park eigenständig mit deinem Mietwagen. (F)

Tag 3

Vor der Weiterfahrt hast du die Möglichkeit, ein weiteres Mal auf eigene Faust den Nationalpark mit dem Mietwagen zu erkunden. Anschließend trittst du deine Weiterreise an. (F)

Besondere Hinweise:

Wenn du den Kgalagadi Transfrontier-Nationalpark eigenständig mit dem Mietwagen erkunden möchtest, empfiehlt sich ein 4x4 Fahrzeug. Im Park werden nur südafrikanische Rand ZAR akzeptiert. Die durch den Park verlaufende Grenze kann von Besuchern ohne jede Grenzformalitäten in beiden Richtungen überschritten werden, sofern man wieder ins Ausgangsland zurückkehrt.