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Wer der feuchten Hitze Sumatras für einige Tage entgehen möchte, sollte sich - wie es bereits die niederländischen Händler zu Kolonialzeiten taten - nach Berastagi zurückziehen. Das schöne Städtchen liegt in den kühleren Bergen, wo die Szenerie von den zwei mächtigen, noch immer aktiven Vulkanen Sibayak und Sinabung bestimmt wird. Wer mag, unternimmt nach Ankunft einen kleinen Spaziergang auf dem kleinen Markt von Berastagi, dessen Angebot die reichen Erträge der umliegenden Landwirtschaft widerspiegelt: Versäumen Sie es nicht, die frischen, exotischen Früchte zu probieren! Das Highlight eines Besuchs in Berastagi ist allerdings der Aufstieg auf den Sibayak-Vulkan, der als einer der am besten zugänglichsten Vulkane Indonesiens gilt. Sie brechen früh am Morgen auf, um den imposanten Vulkankrater über schmale Pfade zu erklimmen. Oben angekommen sehen Sie bereits wie Schwefel aus Löchern im Boden schießt und Fumarolen zischend Wasserdampf versprühen - ein lautstarkes Naturschauspiel! Bei klaren Wetterverhältnissen können Sie zudem eine großartige Aussicht auf die Umgebung genießen. Um die müden Muskeln anschließend wieder etwas zu lockern, können Sie auf dem Rückweg in heißen Pools untertauchen.


Reiseverlauf

Tag 1

Sie werden in Medan, Bukit Lawang oder auch Parapat (Toba-See) abgeholt und nach Berastagi gefahren, wo Ihnen der restliche Tag zur freien Verfügung steht. Besuchen Sie z.B. den örtlichen Markt und unternehmen Sie einen Spaziergang durch die Stadt. (2 Übernachtungen im Hotel in Berastagi)
Fahrtstrecke z.B. Medan – Berastagi: 2 Std./70 km; Bukit Lawang - Berastagi: 4,5 Std./130 km; Parapat - Berastagi: 3 Std./111 km

Tag 2

Insider-Tipp: Sie starten früh in den Tag und werden von Ihrem Fahrer am Hotel abgeholt, von wo aus Sie in einer halbstündigen Fahrt den Anfangspunkt Ihres Trekkings auf halber Höhe des Vulkans erreichen. Je früher am Morgen Sie den Krater erreichen, desto besser stehen die Chancen, dass Sie klare Sicht haben und noch nicht allzu viele Wolken aufgezogen sind. Sie wandern eine steile Straße hinauf, bevor der Weg enger wird und sich die Vegetation mit zunehmender Höhe verändert. Das letzte Stück führt zwischen Felsen entlang, bis Sie schließlich den Krater auf 2.094 m Höhe erreichen. Genießen Sie den fantastischen Ausblick und beobachten Sie, wie Schwefel und Wasserdampf aus der Kratermitte aufsteigen. Entscheiden Sie im Anschluss selbst, auf welchem Weg Sie zurückwandern möchten: Sie können den Weg nehmen, den Sie bereits hinaufgekommen sind, von wo aus Sie mit dem Auto zu den heißen Quellen gefahren werden. Oder Sie nehmen die Stufen hinab, die allerdings in einem schlechten Zustand sind und auf denen es auch etwas rutschig werden kann. Auf diesem Weg benötigen Sie etwa 1-2 Stunden, bevor Sie die heißen Quellen zu Fuß erreichen. Entspannen Sie sich in den heißen Bädern – Badesachen also nicht vergessen!
Dauer der Wanderung: ca. 3 Std.
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Tag 3

Heute endet Ihr Baustein in Berastagi und Sie treten individuell die Weiterreise zum nächsten Ziel an. (F)

Besondere Hinweise:

Für die Besteigung des Sibayak-Vulkans ist eine normale Kondition ausreichend.