Schnellsuche

Reisezeit & Klima

Costa Rica liegt in der tropischen Klimazone und ist das ganze Jahr über mit Sonne, aber auch mit Regen gesegnet. Man unterscheidet zwar grob zwischen Trocken- und Regenzeit, allerdings herrscht vielmehr ein Tageszeitenklima. Dies bedeutet, dass die klimatischen Bedingungen tagsüber variieren, die Veränderungen über das Jahr hinweg aber gering sind. Der Nordost-Passat beschert der Pazifikküste von November bis April ein relativ trockenes Klima, ansonsten dominiert ein wechselfeuchtes Klima, das vor allem von den verschiedenen Höhenstufen beeinflusst wird. Im zentralen Hochland liegen die mittleren Tagestemperaturen um die 20° C, im Atlantikbereich mit ganzjährig gleichmäßig verteilten Niederschlägen um die 26° C. Die gleichen Temperaturen gelten für die Orte der Pazifikküste.

Als beste Reisezeit empfiehlt sich die Trockenzeit von Dezember bis April, was jedoch nicht bedeutet, dass es gar nicht regnet, sondern lediglich, dass es weniger regnet. Da es aber auch während der Regenzeit immer wieder sonnige und trockene Tagesabschnitte gibt, ist auch der deutsche Sommer für eine Reise nach Costa Rica geeignet.

Einreisebestimmungen & Visum

Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger

Für die Einreise nach Costa Rica benötigen deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger für einen Aufenthalt bis 90 Tage einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie, dass bei der Ausreise aus Costa Rica eine Flughafensteuer in Höhe von zurzeit 31 US-Dollar anfällt, sowie gegebenenfalls eine Sicherheitsgebühr von zurzeit 6 US-Dollar pro Person (Stand 10/2016).

Wenn Sie über die USA oder Kanada nach Costa Rica fliegen, benötigen Sie in diesem Falle einen maschinenlesbaren Reisepass und eine Einreisegenehmigung (ESTA bzw. eTA), auch wenn Sie nur Transitpassagier sind:

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Ausgehend von einer jüngsten Sicherheitsgesetzgebung haben die USA ein neues System der Einreisegenehmigung (ESTA) eingeführt. Danach müssen sich seit dem 12. Januar 2009 alle Reisenden aus Ländern des Visa-Waiver-Program (VWP), also auch aus Deutschland, spätestens 72 Stunden vor der beabsichtigten Einreise via Internet unter esta.cbp.dhs.gov eine Einreiseerlaubnis einholen. Bitte nutzen Sie ausschließlich die genannte Adresse und nicht alternative Internetadressen wie z.B. www.esta.usa, hier verbergen sich Anbieter, die den Nutzern zusätzliche Kosten in Rechnung stellen. Das Verfahren auf esta.cbp.dhs.gov ist sehr einfach gestaltet und soll einer erhöhten Sicherheit im Reiseverkehr dienen. Sobald eine solche Einreiseerlaubnis eingeholt ist, gilt sie für einen Zeitraum von zwei Jahren und berechtigt auch zu mehreren Einreisen in die USA, es sei denn, die Gültigkeit des Reisepasses endet vor Ablauf der zwei Jahre. Zu beachten ist aber stets, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren so wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt. Zwar mag das Verfahren zunächst etwas aufwendig erscheinen, generell verweist das zuständige Department of Homeland Security (DHS) aber auf den Vorteil, dass das System die Sicherheit im Reiseverkehr erhöht. Es handelt sich zudem um den gleichen Fragebogen, den man als Passagier bisher auf dem Weg in die USA im Flugzeug ausfüllen musste. Durch das ESTA wurde dieses Verfahren jetzt lediglich vorverlagert. Die Grenzformalitäten werden somit auf den amerikanischen Flughäfen kürzer ausfallen, was zweifellos auch ein Vorteil für Reisende ist, die einreisen oder zwischenlanden und umsteigen müssen.

Electronic Travel Authorization (eTA)

Kanada hat 2015 das eTA eingeführt und änderte somit die Einreisebestimmungen für die meisten Besucher und Transitpassagiere, also auch für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bisher war das eTA nicht verpflichtend, ab dem 09.11.2016 ist das eTA Pflicht. Das eTA ähnelt dem bereits 2009 eingeführtem ESTA Verfahren, welches für Reisen in/über die USA benötigt wird. Durch Einführung des eTA soll die Sicherheit an den Grenzen und in Flugzeugen (nach Kanada) erhöht werden.

Vor Antritt der beabsichtigten Einreise muss das eTA via Internet unter www.cic.gc.ca/english/visit/eta-start.asp (Apply for an eTA) eingeholt werden. Bitte nutzen Sie ausschließlich die genannte Adresse. Neben Ihrem maschinenlesbaren Reisepass benötigen Sie eine gültige E-Mailadresse und eine Kreditkarte (aktuell werden nur Visa oder MasterCard akzeptiert). Die Beantragung des eTA kostet 7 kanadische Dollar (aktuell ca. 5 EUR Stand 07/2016). Da das Verfahren auf www.cic.gc.ca/english/visit/eta-start.asp zwar sehr einfach gestaltet, jedoch lediglich in englischer und französischer Sprache verfügbar ist, finden Sie Erläuterungen zum Antrag in deutscher Sprache als PDF-Datei auf der obengenannten Seite, bevor Sie den Antrag starten. Nach Absenden des Antrags sollte im Regelfall innerhalb weniger Minuten (ca. 10-20 Minuten) die Bestätigung der kanadischen Regierung erfolgen. Bitte stellen Sie daher sicher, dass Ihre angegebene E-Mailadresse gültig und abrufbar ist. Über den Status der Beantragung werden Sie ebenfalls per E-Mail informiert. Bitte überprüfen Sie daher auch Ihren Spam-Ordner. Sie brauchen die Bestätigung nicht auszudrucken, da das eTA elektronisch mit Ihrem Reisepass verknüpft und daher von berechtigten Personen ohne schriftliche Bestätigung abrufbar ist. Sobald eine solche Einreiseerlaubnis eingeholt wurde, gilt sie für einen Zeitraum von fünf Jahren und berechtigt auch zu mehreren Einreisen nach Kanada, es sei denn, die Gültigkeit des Reisepasses endet vor Ablauf der fünf Jahre. Die bisher verwendete Declaration Card, die an Bord vor Landung des Flugzeuges ausgefüllt und bei Einreise abgeben wird, bleibt weiterhin bestehen und wird nicht durch das eTA abgelöst. Bitte beachten Sie zudem, dass das eTA nicht mit der Visumspflicht gleichgesetzt ist. Das eTA ist für alle Einreisenden, die eben kein Visum benötigen. (Quelle: www.canada.ca/en/ Stand 07/16) Ausführliche Hinweise zu den Kanada-Einreisebestimmungen und zum Visumverfahren finden Sie auf der Webseite der kanadischen Regierung www.canada.ca/en/ (auf Englisch unter Immigration). Des Weiteren finden Sie Informationen auf der Webseite der kanadischen Botschaft in Berlin www.kanada.de (auf Deutsch). Da diese Webseite zurzeit nicht aktuell ist, raten wir Ihnen die englische Webseite der kanadischen Regierung zu nutzen oder sich bei der deutschen Botschaft telefonisch nach dem eTA zu erkundigen.

 

Bitte beachten Sie zudem, dass Ihr Reisepass für die meisten Transitaufenthalte außerhalb der EU zwingend maschinenlesbar sein muss.

Einreisebestimmungen gelten für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger. Angehörige anderer Nationen wenden sich bitte an ihre zuständige Behörde, sowohl hinsichtlich der Bestimmungen für das eigentliche Reiseziel als auch für das eventuelle Transitland.

Impfungen & Gesundheit (Medizinische Versorgung)

 

Generell sind keine Impfungen für die Einreise aus Deutschland nach Costa Rica vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist allerdings eine Gelbfieberimpfung erforderlich. Polio-, Tetanus und Diphtherie sind Impfungen, die Sie ohnehin immer haben sollten. Achten Sie darauf, dass diese noch wirksam sind bzw. frischen Sie diese auf. Eventuell sind auch Impfungen gegen Hepatitis A, B und Typhus in Erwägung zu ziehen. In Costa Rica ist das Malariarisiko fast gänzlich auszuschließen, allerdings kommen Dengue-Fieber, Chikungunya und der Zika Virus vor. Alle diese Krankheiten werden auch durch tagaktive Mücken übertragen, wobei sie in der Gefährlichkeit weit unter Malaria anzusiedeln sind. Es ist ratsam, sich tagsüber und nachts mit möglichst heller und Körper bedeckender Kleidung zu schützen und die freien Stellen mit Mückenmitteln einzureiben. Schwangere sollten generell von vermeidbaren Reisen in Zika-Endemie-Gebiete absehen. Bitte beachten Sie die Hinweise Ihrer Reiseleitung. Zudem empfehlen wir insbesondere Reiseteilnehmern, die eine Insektenallergie haben bzw. empfindlich auf Stiche reagieren, ein Moskitonetz mit auf die Reise zu nehmen, da unsere Unterkünfte zwar in der Regel mit Moskitonetzen oder zumindest Fliegengittern ausgestattet sind, wir dies aber leider nicht für jede Unterkunft garantieren können.

 

Bitte beachten Sie: Impfungen sind immer eine individuelle Entscheidung: Konsultieren Sie deshalb vor jeder Reise frühzeitig (im Idealfall 2 Monate vor Abreise) Ihren Hausarzt oder ein tropenmedizinisches Institut, um sich umfassend zu informieren. Die Hygienestandards in Costa Rica sind gut, dennoch sollte man, eine Arznei gegen Magen-Darm-Beschwerden in der Reiseapotheke mitnehmen. Ein gutes Sonnenschutzmittel ist unbedingt empfehlenswert, denn vor allem während der ersten Tage sollten Sie einen hohen Lichtschutz-Faktor verwenden. Fahren Sie stressfrei in Ihren Urlaub und vermeiden Sie es, von der Arbeit direkt in das Flugzeug zu steigen.

Die Gesundheitsversorgung ist in ländlichen Gebieten sowohl in technischer als auch hygienischer Hinsicht meist nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Dort gibt es oft lediglich eine medizinische Basisversorgung in sogenannten EBAIS (staatlichen Gesundheitszentren) oder privaten Krankenstationen. Bei ernsthaften Erkrankungen oder Unfällen sollten Sie eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufsuchen. Die Kosten für eine medizinische Behandlung müssen in der Regel sofort und in bar beglichen werden. Es wird empfohlen, eine weltweit gültige Krankenversicherung und eine Reiserückholversicherung abzuschließen.

Hinweis zum Thromboserisiko bei Flugreisen: Bei langen Flugreisen besteht ein erhöhtes Thrombose-Risiko. Klären Sie Ihre persönliche Situation im Vorfeld der Reise mit Ihrem Hausarzt ab! Trinken Sie viel Mineralwasser auf dem Flug. Bemühen Sie sich, sich trotz der Enge im Flugzeug zu bewegen (vielleicht einmal ein Auf- und Ablaufen durch den Gang des Flugzeuges)!

Tropeninstitute

Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit
Sigmund-Freudstr. 25
53105 Bonn
Tel. 0228/287 15520

Landesinstitut für Tropenmedizin
Spandauer Damm 130, Haus 10
14050 Berlin
Tel. 030/301166, keine Beratung per Telefon oder E-Mail

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Bernhard-Nocht-Str. 74
20359 Hamburg
Tel. 040/312851

Institut für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 324
69120 Heidelberg
Tel. 06221/5622999
Tonbandinfo Asien: 565633
Impfberatung nur vor Ort, keine telefonische Beratung
reisemedizinische Beratung nur dienstags und mittwochs zwischen 14.00 und 16.00 Uhr

Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin der Universität München
Leopoldstr. 5
80802 München
Tel. 089/2180 13500

Institut für Tropenmedizin, Universitätsklinikum Tübingen
Wilhelmstr. 27
72074 Tübingen
Tel. 07071/298 2365

Währung & Geld

Die Landeswährung Costa Ricas ist der Colón, der nach Christoph Kolumbus benannt wurde. Derzeit entspricht 1 Euro = 596 Colónes (Stand 10/2016). Tagesaktuelle Wechselkurse finden Sie im Internet unter folgendem Link: http://www.oanda.com/lang/de/currency/converter/

Obwohl der Colón die offizielle Landeswährung ist, empfiehlt es sich, US-Dollar mit auf die Reise zu nehmen. Diese gelten in Costa Rica als die zweite „legale“ Währung und werden überall im Land als Zahlungsmittel akzeptiert. An den meisten Geldautomaten kann man sogar beide Währungen erhalten. Wer dennoch lieber Colones mit sich führen möchte, kann sein Geld (am besten Dollarnoten) in den Banken der größeren Städte problemlos wechseln, denn der Tausch von Euro ist nur bedingt in größeren Städten möglich. Banken haben in der Regel zwischen 9 und 15 Uhr geöffnet. Nehmen Sie zum Geldwechsel immer Ihren Reisepass mit. Kreditkarten werden in größeren Städten, Hotels und Restaurants akzeptiert. Mit VISA können Sie fast überall bezahlen, während die Mastercard teilweise nicht akzeptiert wird. Mittlerweile akzeptieren Geldautomaten oftmals auch EC-Karten mit Maestro.

Hinweis: Um das Geldabheben am Automaten sicherer zu machen, haben viele Bankinstitute seit 2011 auf das neue System „V-Pay" umgestellt, welches die Maestro Karte ersetzt. Mit diesem System ist es derzeit noch nicht möglich, Geld außerhalb Europas abzuheben. Bitte prüfen Sie daher vor Reiseantritt, ob Sie im Besitz einer Karte mit „V-Pay“ Logo sind und nehmen Sie gegebenenfalls zusätzlich eine Kreditkarte mit.

Eine Hauptspeise im landestypischen Restaurant bekommt man für etwa 7 Euro, in Hotel-Restaurants gelten Preise wie in Mitteleuropa. Eine Tasse Kaffee kostet ca. 1 Euro, ein Bier etwa 2 Euro.

Sicherheit & Verhaltenstipps

Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern besitzt Costa Rica die niedrigste Verbrechensrate und gilt somit als eines der sichersten Länder in Mittel- und Südamerika. Dennoch sind Taschendiebstähle und Trickbetrüger ein verbreitetes Problem. Achten Sie immer auf Ihre Taschen und wichtige Reisedokumente. Gerade für Frauen empfiehlt es sich, in der Dunkelheit nicht alleine unterwegs zu sein, sondern sich immer in einer kleinen Gruppe zu bewegen oder mit einem der registrierten Taxis zu fahren.

Haben Sie die Notfallnummern immer zur Hand und bewahren Sie wichtige Dokumente bei sich oder im Hotelsafe auf. Für die Aufbewahrung von Reisedokumenten sowie Geld und Schecks empfehlen sich Brustbeutel oder Bauchgürtel. Es ist ratsam, von seinen Reisedokumenten Kopien zu machen und diese gesondert aufzubewahren. Von der Mitnahme teurer Schmuckstücke oder ähnlicher Wertgegenstände ist ohnehin abzuraten. Führen Sie zudem tagsüber nicht zu viel Bargeld mit sich. Bitte beachten Sie auch evtl. tagesaktuelle Sicherheitshinweise auf der Homepage des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de).

Hier die Anschrift der Deutschen Botschaft in Costa Rica, an die Sie sich in Notfällen immer wenden können:

Torre Sabana, 8. Etage, San José.
Telefon: (506) 2290 90 91
Telefax: (506) 2231 6403

Postadresse:
Embajada de la República Federal de Alemania
Apdo. 4017- 1000 San José,
10 102 Costa Rica
E-Mail: info(at)embajada-alemana-costarica.org, info(at)san-jose.diplo.de
Homepage: http://www.san-jose.diplo.de

Nur in dringenden Notfällen außerhalb der regulären Zeiten: (00 506) 8381 7968

Die Costa Ricaner, oder “Ticos”, wie sich selber nennen, sind meist sehr freundlich und hilfsbereit. Wenn Sie neben Englischkenntnissen auch einige grundlegende spanische Floskeln und Sätze beherrschen, kommt dies gut an und man wird Ihre Bemühungen zu schätzen wissen.

Telefonieren & Internet

Wer in Costa Rica telefonieren möchte, hat dazu verschiedene Möglichkeiten: Inlands- und Auslandsgespräche können von öffentlichen Telefonzellen aus mit Münzgeld oder Telefonkarten geführt werden. Wer aus dem Ausland anrufen möchte, muss die internationale Vorwahlnummer für Costa Rica 00506 vor die Telefonnummer setzen. Costa-ricanische Telefonnummern sind immer achtstellig, an den ersten Ziffern kann man den Ort ablesen, auch wenn es offiziell keine Vorwahlen gibt. Bei Anrufen nach Deutschland ist die 0049 vorzuwählen und die erste Ziffer der Ortsvorwahl wegzulassen. Die meisten deutschen Handys funktionieren mittlerweile in Zentralamerika. Viele der deutschen Anbieter haben Roaming-Verträge mit den örtlichen Mobilfunkbetreibern abgeschlossen, sodass man Handys auch vor Ort nutzen kann. Wenn Sie während des Urlaubs mit Ihrem Handy telefonieren möchten, informieren Sie sich am besten vorher bei Ihrem Anbieter, ob das Telefon in Costa Rica auch funktioniert. Die Kosten für das Telefonieren im Ausland können aber deutlich höher sein, sodass Sie sich am besten auch hierzu bei Ihrem deutschen Netzanbieter im Vorhinein informieren.

In Mittelamerika gibt es mittlerweile in allen größeren und kleineren Städten Internet-Cafés, wo Sie für umgerechnet für 1-2 € die Stunde preiswert surfen können. Außerdem haben Sie dort auch die Möglichkeit zu günstigen Tarifen nach Deutschland zu telefonieren. Auch das Onlineprogramm Skype, mit dem Sie andere Skype-Nutzer kostenlos und herkömmliche Telefone kostengünstig via Internet anrufen können, ist in der Regel installiert.

Essen & Trinken

Die Grundlage nahezu jedes costa-ricanischen Essens bilden Reis, sowie schwarze oder rote Bohnen, die oft auch schon zum Frühstück gereicht werden. Das Nationalgericht ist Gallo Pinto, was übersetzt „gefleckter Hahn“ bedeutet: Pikanter Reis und schwarze Bohnen werden mit Rührei, Käse, saurer Sahne oder auch Obst serviert. Hotels bieten für Touristen jedoch häufig auch andere Frühstücksvarianten an. Essen gehen können Sie sowohl in gehobenen Restaurants als auch in den sogenannten sodas, einfachen Restaurants, die authentische Küche anbieten. Zum Mittagessen bieten viele Restaurants casados an, Reis und Bohnen, Gemüse und Salat zu einer Fleisch- oder Fischbeilage. Weitere beliebte Gerichte sind arroz con pollo (Hühnchen, Reis und Gemüse) und patacones, in Scheiben geschnittene und gebratene Kochbananen. Wer keinen Reis mag, bestellt als Beilage einfach papas a la francesca, Pommes Frites. Vegetarier können sich eine plato vegetariano bestellen. Großer Beliebtheit erfreut sich zudem ceviche, auch wenn es kein landestypisches Gericht ist: Hier werden verschiedene Fischsorten roh in einer Marinade aus Zitronensauce, Chili, Tomaten und Gewürzen kühl serviert. Zum Nachtisch gibt es in der Regel Milchreis (arroz con leche) oder den obligatorischen Flan, Vanille-Pudding mit Karamelsoße. Zu den Spezialitäten des Landes gehören auch Gerichte wie empanadas (Teigtaschen mit Hackfleisch, Käse oder Gemüse gefüllt) oder tamales (Maismehl und Fleisch in Bananenblättern). Zum Trinken gibt es eine reichhaltige Auswahl an Fruchtsäften (naturales). Soft Drinks, wie Coca Cola, Fanta oder Sprite sind überall erhältlich. Biermarken wie Imperial, Bavaria oder Pilsen sind populär und auch für europäische Gaumen gut trinkbar. Auch Kaffee in allen Varianten, Kaffeelikör (Café Rica) und natürlich Rum wird von den Einheimischen gerne getrunken. Darüber hinaus ist das Landesgetränk batido, ein Shake aus frischen Früchten und entweder Milch oder Wasser, eine herrliche Erfrischung an heißen Tagen.

Trinkgelder

In Restaurants ist es üblich, ein Trinkgeld von etwa 10 Prozent zu geben. Auch Reiseleiterinnen und Reiseleiter und das Hotelpersonal freuen sich natürlich immer über ein Trinkgeld; ob und in welcher Höhe richtet sich selbstverständlich nach Ihrer Zufriedenheit. Bei zufriedenstellender Leistung ist ein Trinkgeld von 1-2 € pro Tag üblich, in den Hotels lässt man normalerweise einen Betrag von umgerechnet 1 US-Dollar pro Nacht auf den Zimmern für die Zimmermädchen, ein Kofferträger bekommt etwa die Hälfte pro Gepäckstück.

Reisegepäck (Checkliste)

  • Reisepass
  • Fotokopie des Reisepasses
  • Ausdruck Ihres elektronischen Tickets
  • Fotokopien der wichtigsten Dokumente (getrennt von Originalen aufbewahren)
  • Tagesrucksack
  • Reisetasche oder Koffer, falls Sie ein separates Gepäckstück für den Tortuguero-Nationalpark packen möchten, welches nicht mehr als 12 kg pro Person wiegt. Dies können Sie machen, wenn Sie eine Möglichkeit haben, Ihr restliches Gepäck beispielsweise im Stadthotel in San José zu verwahren. Leichtes Gepäck ist einer reibungslosen Bootsüberfahrt zuträglich.
  • bequeme Trekkingschuhe mit Profil
  • lange und kurze Hosen, langärmliges Hemd oder T-Shirt
  • Regenschutz
  • Badesachen
  • Sonnenschutz
  • Reiseapotheke, persönliche Medikamente
  • Insektenschutz (ggf. Moskitonetz)
  • Taschenlampe
  • Fotoausrüstung, Filme
  • ggf. Adapter (s. Punkt Stromspannung)

Da Sie sich in Costa Rica in der Regel in verschiedenen Klimazonen aufhalten, empfehlen wir Ihnen sowohl Kleidung für tropisch heiße Temperaturen (am besten leichte, helle Baumwollkleidung: lange Hosen, langärmelige Blusen und Hemden) als auch wärmere Kleidung für die Aufenthalte im Hochland (Zentrales Costa Rica, Vulkane) einzupacken, da es dort abends kalt werden kann. Auch ein Regenschutz sollte auf keinen Fall im Gepäck fehlen. Für Wanderungen sollten Sie mit festem Schuhwerk ausgerüstet sein.

Stromspannung

Die Stromspannung beträgt im Allgemeinen 110 Volt. Einen Adapter bzw. einen so genannten „Weltstecker“, mit dem Sie für die ganze Welt die passenden Anschlüsse haben, bekommen Sie hierzulande überall im Handel.

Zeitunterschied

Costa Rica ist der mitteleuropäischen Zeit um 7 Stunden zurück. Während der deutschen Sommerzeit sind es -8 Stunden (Ende März bis Ende Oktober). 

Bitte bedenken Sie...

...Costa Rica ist ein zauberhaftes Land, doch ticken die Uhren manchmal anders. Nicht immer dürfen westliche Maßstäbe angelegt werden, sei es, was die Qualität der Straßen anbelangt, sei es die Auffassung von Pünktlichkeit. Wir und unsere Partner vor Ort bemühen uns um einen reibungslosen und pünktlichen Reiseablauf. Falls es doch einmal zu Verzögerungen kommen sollte, möchten wir Sie um Ihr Verständnis bitten.

Literaturempfehlungen

Reiseführer

  • Costa Rica, Reise Know How
  • Costa Rica, Vis a Vis
  • Costa Rica, Marco Polo Reiseführer
  • Costa Rica, Lonely Planet
  • Costa Rica, Polygott Apa Guide
  • Costa Rica Süd-Nicaragua , Stefan Loose Verlag
  • Costa Rica, National Geographic Traveller

Schönes zum Schmökern für Ihre Reise

  • Lust auf Mittelamerika, Wiesenburg Verlag
  • Nationalparks in Costa Rica, Verlag Hans Schiler