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Inmitten der unberührten Bergwelt der Cordillera Talamanca am Rande des Chirripó-Nationalparks liegt der Cerro Ena. Der imposante Berg mit einer Höhe von 3.126 m bietet dank des angenehmen Klimas und der abwechslungsreichen Landschaft aus Nebelwald, Páramo-Vegetation und von Bambus gesäumten Hügeln ideale Voraussetzungen für ein Trekking in Costa Rica. Das Naturabenteuer startet mit einer ersten Nacht in dem kleinen Dorf San Jerónimo, das am Fuße der mächtigen Berge und umgeben von steilen Hängen gelegen ist. Tags darauf wandern Sie entlang der malerischen Kulisse zwischen den Gebirgsketten durch nebelverhangene Wälder und Felder bis Sie mit der Sabana Cerro Ena Ihr Tagesziel auf 3.070 m erreichen. Die Hochebene beeindruckt durch die hügelreiche Landschaft, die gespickt wird von kleinen Seen, Bromelien, Orchideen, Teppichen aus Moos und Flechten. Mit etwas Glück sichten Sie auch einen Quetzal, Kapuzineraffen oder Bergkaninchen. Noch vor Morgengrauen steigen Sie am nächsten Tag schließlich bis zum Gipfel des Cerro Ena hinauf. Der schweißtreibende Aufstieg wird mit tollen Blicken auf die umliegende Gebirgslandschaft bis zum Cerro Chirripó und bei klarem Wetter sogar bis zum Pazifik und Atlantik belohnt – eine atemberaubende Aussicht!


Reiseverlauf

Tag 1

Im Laufe des Tages erreichen Sie das kleine Dorf San Jerónimo, das in der hügeligen Bergwelt der Cordillera Talamanca am Rande des Ena und Chirripó-Gipfels liegt. Nach einem kurzen Briefing bei dem Sie alles Wissenswerte für das Trekking der kommenden zwei Tage erfahren, erreichen Sie Ihre Unterkunft bei einer lokalen Familie. Gemeinsam mit Ihren herzlichen Gastgebern genießen Sie am Abend ein leckeres Essen, das aus den Produkten der Region zubereitet wird. (A) (1 Übernachtung im Homestay)

Tag 2

Sie stehen heute noch vor Sonnenaufgang auf, bevor Sie ein leichtes Frühstück zu sich nehmen und von einem privaten Fahrzeug in ca. 15 Minuten zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung gefahren werden. Der erste Teil des Trekkings führt Sie zunächst recht steil bergauf und Sie steigen in ca. sechs Stunden von 1.400 m auf 3.070 m hinauf. Dabei wandern Sie entlang der in Nebel eingehüllten Wiesen, vorbei an Sekundärwald und bambusbewachsenen Hügeln bis zu einem Aussichtspunkt mit Sicht auf das Tal und, bei gutem Wetter, sogar bis zum Meer. Bei einem Picknick entdecken Sie hier vielleicht auch ein paar Bewohner der Region: Affen, Bergkaninchen, Eichhörnchen und verschiedene Vogelarten fühlen sich dank des milden Klimas besonders wohl. Schließlich erreichen Sie Ihr Tagesziel: die Sabana Cerro Ena (3.070 m) ist eine Hochebene, in der die typische Páramo-Vegetation samt Bromelien, Flechten, Farnen und Sträuchern dominiert. Sie stärken sich nach Ankunft mit einem warmen Kaffee oder einem Aguadulce und einem wohlverdienten Mittagessen. Am Nachmittag können Sie einen Spaziergang in der malerischen Natur der Hochebene unternehmen oder sich für den Aufstieg am kommenden Tag ausruhen. (F,M,A) (1 Übernachtung in einer Herberge)
Dauer der Wanderung: 6 Std.
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer bis schwer

Tag 3

Sie verlassen die Herberge früh am Morgen, damit Sie noch vor Sonnenaufgang den Gipfel des Cerro Ana auf 3.126 m erreichen. Bei gutem Wetter haben Sie von hier die Möglichkeit den Vulkan Barú, Panamas höchste Erhebung, sowie bis zum Atlantik und Pazifik zu sehen. Nach einer kurzen Pause geht es zurück zur Herberge, wo Sie ein typisch costa-ricanisches Frühstück mit Reis, Bohnen und Ei genießen und anschließend den Abstieg nach San Jerónimo antreten. Nach einem Mittagessen und einer Dusche bei Ihren Gastgebern der ersten Nacht treten Sie die Weiterreise an. (F,M)
Dauer des Aufstiegs: ca. 0,5 Std.
Dauer des Abstiegs: ca. 5 Std.
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Besondere Hinweise:

Für das Trekking ist eine gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich. Während der Übernachtungen ist zudem die Bereitschaft zum Komfortverzicht notwendig.
Durch die Höhe kann es nach Einbruch der Dunkelheit in der Region sehr kalt werden, Temperaturen um null Grad sind keine Seltenheit. Neben warmer Kleidung (u.a. lange Hosen, Regenjacke) sollten Sie ebenfalls eine Stirnlampe, Wanderstöcke (auch aus Holz möglich), Sonnen- und Moskitoschutz, ein Baumwoll-Inlet (sofern Sie keinen eigenen Schlafsack mitbringen), ein kleines Handtuch sowie wasserfeste Wanderschuhe mitnehmen.