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Individualreisen nach Bolivien

Antike Kultur und lebendige Tradition sorgt für unvergessliche Momente

Auf der im Titicaca-See gelegenen Isla del Sol, der Sonneninsel, stiegen der Legende nach die ersten Inkas auf die Erde nieder und bis heute herrscht auf der kleinen Insel, die friedvoll inmitten des tiefblauen Sees und vor der Kulisse der schneebedeckten Bergriesen der Cordillera Real liegt, eine mystische Atmosphäre. Besuchen Sie auf Ihrer, mit unseren Reisebausteinen zusammengestellten, Individualreise eine der ältesten Bewohnerinnen der Insel und erhalten Sie einen Einblick in das nicht immer einfache Leben auf dem am höchsten gelegenen, schiffbaren Gewässer der Welt.

Bolivien individuell erleben

Neben Kulturinteressierten kommen in Bolivien auch freiheitsliebende Abenteurer auf ihre Kosten: In der surrealen Landschaft des Salar de Uyuni abseits jeglicher Zivilisation fahren Sie mit dem Jeep über die strahlend weiße Oberfläche und vergessen in dieser lebensfeindlichen Umgebung schnell Raum und Zeit.

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Bolivien

Über die Isla del Sol nach La Paz

Verbringen Sie auf dem Weg nach La Paz eine Nacht auf der legendären Isla del Sol, die als Wiege des Inkareiches gilt. Spazieren Sie vorbei an kleinen Dörfern, alten Ruinen und erhalten Sie spannende Einblicke in das Leben der Dorfbewohner.

Kann Natur, Begegnung
2 Tage/1 Nacht
ab € 286,-
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Bolivien

La Paz hautnah

Der bolivianische Regierungssitz La Paz besticht durch seine besondere Lage im Talkessel auf einer Höhe von bis zu 4.100 m und ursprüngliches Flair. Entdecken Sie die Stadt durch die Augen eines einheimischen Schuhputzers und erleben Sie bunte Märkte und kuriose Bräuche.

Muss Begegnung, Kultur
3 Tage/2 Nächte
ab € 166,-
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Bolivien

Salar de Uyuni: Der größte Salzsee der Welt

Mit einer Fläche von über 10.000 Quadratkilometer breitet sich die Salzkruste des einzigartigen Salar de Uyuni auf der bolivianischen Hochebene aus. Eine schier endlos erscheinende, gleißend weiße Oberfläche bildet gemeinsam mit von Kakteen bedeckten Inseln und majestätischen Vulkangipfeln ein surreales Naturspektakel.

WI-Tipp Natur
4 Tage/3 Nächte
ab € 673,-
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Peru, Bolivien

Von der peruanischen Hauptstadt bis zum bolivianischen Salzsee

Kombinieren Sie Peru und Bolivien: Einzigartige Naturspektakel wie der Salar de Uyuni oder der mystische Titicaca-See bleiben genau so in Erinnerung wie das einzigartige Machu Picchu, traditionsbewusste Hochlandkulturen und farbenfrohe Märkte.

KannMussWI-Tipp Kultur, Natur, Entspannung, Begegnung
21 Tage/20 Nächte
ab € 3.160,-
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Reisezeit & Klima

In Bolivien gibt es nur 2 Jahreszeiten: die Regen- und die Trockenzeit. Die Trockenzeit dauert von Mai bis September, wobei die touristische Hochsaison im Juli und August liegt. In unseren Sommermonaten fällt weniger Niederschlag, aber gerade in Uyuni, La Paz, am Titicacasee und Potosi kann es während dieser Zeit nachts empfindlich kalt werden. Temperaturen von unter 0°C sind dann keine Seltenheit. In den Höhenlagen der Anden ist es dank der intensiven Sonneneinstrahlung tagsüber angenehm warm, so dass große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht liegen. In den bolivianischen Amazonasgebieten herrscht bei durchschnittlich 23°C bis 25°C und 30°C im Süden tropisches Klima. Während der Regenzeit zwischen November und März kann es zu heftigen Regenfällen und damit einhergehenden Überschwemmungen kommen.

Einreisebestimmungen & Visum

Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger

Für einen Aufenthalt in Bolivien von bis zu 90 Tagen benötigen Sie einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass.

Für die Einreise nach Bolivien ist zudem von allen Reisenden, die älter als 12 Monate sind, eine Gelbfieberimpfung erforderlich. Die Impfung muss spätestens 10 Tage vor der Reise erfolgt sein. Sie benötigen an der Grenze ein international anerkanntes Zertifikat, im Allgemeinen entspricht dies der entsprechenden Seite des Impfpasses.

Wenn Sie über die USA nach Bolivien fliegen, benötigen Sie in diesem Falle einen maschinenlesbaren Reisepass und eine Einreisegenehmigung (ESTA), auch wenn Sie nur Transitpassagier sind:

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Ausgehend von einer jüngsten Sicherheitsgesetzgebung haben die USA ein neues System der Einreisegenehmigung (ESTA) eingeführt. Danach müssen sich seit dem 12. Januar 2009 alle Reisenden aus Ländern des Visa-Waiver-Program (VWP), also auch aus Deutschland, spätestens 72 Stunden vor der beabsichtigten Einreise via Internet unter esta.cbp.dhs.gov eine Einreiseerlaubnis einholen. Bitte nutzen Sie ausschließlich die genannte Adresse und nicht alternative Internetadressen wie z.B. www.esta.usa, hier verbergen sich Anbieter, die den Nutzern zusätzliche Kosten in Rechnung stellen. Das Verfahren auf esta.cbp.dhs.gov ist sehr einfach gestaltet und soll einer erhöhten Sicherheit im Reiseverkehr dienen. Sobald eine solche Einreiseerlaubnis eingeholt ist, gilt sie für einen Zeitraum von zwei Jahren und berechtigt auch zu mehreren Einreisen in die USA, es sei denn, die Gültigkeit des Reisepasses endet vor Ablauf der zwei Jahre. Zu beachten ist aber stets, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren so wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt. Zwar mag das Verfahren zunächst etwas aufwendig erscheinen, generell verweist das zuständige Department of Homeland Security (DHS) aber auf den Vorteil, dass das System die Sicherheit im Reiseverkehr erhöht. Es handelt sich zudem um den gleichen Fragebogen, den man als Passagier bisher auf dem Weg in die USA im Flugzeug ausfüllen musste. Durch das ESTA wurde dieses Verfahren jetzt lediglich vorverlagert. Die Grenzformalitäten werden somit auf den amerikanischen Flughäfen kürzer ausfallen, was zweifellos auch ein Vorteil für Reisende ist, die einreisen oder zwischenlanden und umsteigen müssen.

Bitte beachten Sie zudem, dass Ihr Reisepass für die meisten Transitaufenthalte außerhalb der EU zwingend maschinenlesbar sein muss.

Einreisebestimmungen gelten für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger. Angehörige anderer Nationen wenden sich bitte an ihre zuständige Behörde, sowohl hinsichtlich der Bestimmungen für das eigentliche Reiseziel als auch für das eventuelle Transitland.

Impfungen & Gesundheit (Medizinische Versorgung)

Für die Einreise nach Bolivien ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Diese kann nur in einem tropenmedizinischen Institut oder bei einem dafür zugelassenen Arzt durchgeführt werden. Wo Sie die nächste Gelbfieber-Impfstelle finden, erfahren Sie bei Ihrer Krankenkasse. Bitte frischen Sie Ihre Polio-, Tetanus-, und Diphtherie-Impfung auf, sollte diese nicht mehr wirksam sein. Auch eine Impfung gegen Pertussis (Keuchhusten) ist empfehlenswert, sowie eine Impfung gegen Typhus und Hepatitis A und B. Das Malaria-Risiko ist dagegen gering und nur in den tropischen Tiefländern oder im Norden an der Grenze zu Brasilien existent.

Malaria wird durch Stiche der Anopheles-Mücke übertragen. Diese schlägt am liebsten in den Dämmerungsstunden zu. Schützen Sie sich zu dieser Tageszeit durch lange, helle Baumwollkleidung oder Mückenabwehrmittel, wie Autan etc.

Bitte beachten Sie: Impfungen sind immer eine persönliche Entscheidung, bei der das Risiko abgewogen werden muss. Konsultieren Sie deshalb vor jeder Fernreise in jedem Fall immer rechtzeitig (im Idealfall 2 Monate vor Abreise) Ihren Hausarzt oder ein tropenmedizinischen Institut.

Generell sollten Sie beachten: Verzichten Sie auf ungeschältes Obst, Salate oder Eiswürfel in einfachen Restaurants. Sie vermeiden damit Durchfallerkrankungen. Arznei gegen Magen- Darmbeschwerden gehört dennoch mit ins Gepäck, sollte es Sie trotzdem einmal erwischen. Vergessen Sie Ihr Sonnenschutzmittel nicht! Vor allem während der ersten Tage, aber auch allgemein in großer Höhe sollte es einen hohen Lichtschutz-Faktor aufweisen. Fahren Sie stressfrei in Ihren Urlaub; vermeiden Sie es, von der Arbeit direkt in das Flugzeug zu steigen.

Hinweis zum Thromboserisiko bei Flugreisen: Bei langen Flugreisen besteht ein erhöhtes Thrombose-Risiko. Klären Sie Ihre persönliche Situation im Vorfeld der Reise mit Ihrem Hausarzt ab! Trinken Sie viel Mineralwasser auf dem Flug. Bemühen Sie sich, sich trotz der Enge im Flugzeug zu bewegen (vielleicht einmal ein Auf- und Ablaufen durch den Gang des Flugzeuges)!

Höhenkrankheit

Besondere Beachtung verdient die „Soroche“, die Höhenkrankheit. Vor allem bei Gästen mit Kreislaufschwäche kann diese in den ersten Tagen zu Problemen führen. Gerade dafür anfällige Menschen, aber auch Gesunde und Menschen mit eigentlich guter Kondition sollten in den ersten Tagen kürzer treten und lieber mal eine Pause mehr einlegen. Das gilt besonders für einen Aufenthalt in La Paz (3.600 m) und am Titicacasee (3.800 m). Sollten Sie unter Bluthochdruck leiden, besprechen Sie sich bitte im Vorfeld der Reise mit Ihrem Arzt. Aufgrund der Höhenlage beider Orte kann es innerhalb von 6 - 12 Stunden nach Ankunft in den ersten Tagen zu einer Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens in Form von verstärkter Atmung, beschleunigtem Herzschlag, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Schlafstörungen und Schwellungen im Bereich der Füße, Arme und des Gesichts kommen.

Für die z. T. extremen Höhen in Bolivien und Peru gelten einige Grundregeln:

  • Rauchen und Alkoholkonsum einschränken; genügend Wasser/Tee trinken
  • am ersten Tag viel ruhen;
  • bei starken Kopfschmerzen medikamentöse Therapie (z.B. Paracetamol).

Untrainierten Reisenden wird empfohlen, vor Reiseantritt sachkundigen Rat einzuholen. Von der "Höhenkrankheit" spricht man, sofern mehrere der o.a. Symptome auftreten. In der Regel verschwinden diese Beschwerden spontan im Laufe von ein bis zwei Tagen, vorausgesetzt, in dieser Zeit erfolgt kein weiterer Aufstieg. Das Auftreten der akuten Bergkrankheit hängt neben einer individuellen Disposition auch von der Ausgangshöhe, der Aufstiegsgeschwindigkeit und dem Grad der körperlichen Anstrengung ab. Hierbei helfen körperliche Ruhe und vermehrte Flüssigkeitszufuhr. Eine zusätzliche Sauerstoffgabe ist nur in Einzelfällen notwendig, im Ernstfall aber in Hotels und Krankenhäusern erhältlich.

Sollten Sie Bedenken haben, wie der Körper auf die teilweise extremen Höhen reagieren wird, gibt es die Möglichkeit eines Höhenverträglichkeitstests. Weitere Informationen finden Sie z.B. unter http://www.hoehenbalance.de

Tropeninstitute

Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit
Sigmund-Freudstr. 25
53105 Bonn
Tel. 0228/287 15520

Landesinstitut für Tropenmedizin
Spandauer Damm 130, Haus 10
14050 Berlin
Tel. 030/301166, keine Beratung per Telefon oder E-Mail

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Bernhard-Nocht-Str. 74
20359 Hamburg
Tel. 040/312851

Institut für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 324
69120 Heidelberg
Tel. 06221/5622999
Tonbandinfo Asien: 565633
Impfberatung nur vor Ort, keine telefonische Beratung
reisemedizinische Beratung nur dienstags und mittwochs zwischen 14.00 und 16.00 Uhr

Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin der Universität München
Leopoldstr. 5
80802 München
Tel. 089/2180 13500

Institut für Tropenmedizin, Universitätsklinikum Tübingen
Wilhelmstr. 27
72074 Tübingen
Tel. 07071/298 2365

Währung & Geld

Boliviens Währung ist der Boliviano(Bs), der sich in 100 Centavos einteilt. Derzeit entspricht 1 Euro ca. 8,95 Bolivianos (Stand 09/2014). Tagesaktuelle Wechselkurse finden Sie im Internet unter folgendem Link: http://www.oanda.com

Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme von US-Dollars (auch in kleinen Noten), die in weitem Umfang akzeptiert werden. Am einfachsten können Sie Geld mit Ihrer EC (Maestro)-Karte und Ihrer persönlichen PIN-Nr. in den meisten Orten an Geldautomaten erhalten. Internationale Kreditkarten wie Visa, Mastercard, Diners Club und American Express werden in größeren Städten akzeptiert. In größeren Städten und Touristenzentren wird bei Geldtauschen mittlerweile auch der Euro akzeptiert, wobei der Wechselkurs für den Euro wesentlich ungünstiger ist.

Wie viel Geld Sie für das tägliche Leben benötigen, hängt natürlich auch von Ihnen persönlich ab. Im landestypischen Restaurant bekommt man für 5 Euro allerlei geboten, in einem gehobenen Restaurant sollte man für eine warme Mahlzeit ab 8 Euro aufwärts kalkulieren. Eine Tasse Tee kostet 1,5 Euro, der halbe Liter Bier etwa 2 Euro – je nach Ort schwanken die Preise.

Um das Geldabheben am Automaten sicherer zu machen, haben viele Bankinstitute seit 2011 auf das neue System „V-Pay" umgestellt, welches die Maestro Karte ersetzt. Mit diesem System ist es derzeit noch nicht möglich, Geld außerhalb Europas abzuheben. Bitte prüfen Sie daher vor Reiseantritt, ob Sie im Besitz einer Karte mit „V-Pay“ Logo sind und nehmen gegebenenfalls zusätzlich eine Kreditkarte mit.

Sicherheit & Verhaltenstipps

Außerhalb der großen Städte hält sich die Diebstahlgefahr in Grenzen. In den Ballungszentren ist allerdings Vorsicht angezeigt, insbesondere auf Märkten, öffentlichen Festen oder in überfüllten Stadtbussen sind vermehrt Diebe anzutreffen, die häufig mit Ablenkungsmanövern arbeiten. Meiden Sie in den Städten nachts dunkle, einsame Straßen und seien Sie am besten nicht zu Fuß unterwegs. Es empfiehlt sich, ein registriertes Taxi zu nehmen. Wir empfehlen Ihnen außerdem für die Aufbewahrung von Reisedokumenten sowie Geld und Schecks Brustbeutel oder Bauchgürtel. Es ist ratsam, von seinen Reisedokumenten Kopien zu machen und diese gesondert aufzubewahren. Von der Mitnahme teurer Schmuckstücke oder ähnlicher Wertgegenstände ist ohnehin abzuraten.

Bitte beachten Sie auch tagesaktuelle Sicherheitshinweise auf unserer Homepage www.world-insight.de/individuell bzw. beim Auswärtigen Amt.

Hier die Anschriften der Deutschen Botschaft in Bolivien und Peru, an die Sie sich in Notfällen immer wenden können:

Konsularbereich der Deutschen Botschaft La Paz
Av. Arce 2395, esq. C/. Belisario Salinas, La Paz, Bolivien
Tel.: 00591-2-2440066
Fax.: 00591-2-2441441
E-Mail: info(at)lapa.diplo.de
Homepage: http://www.la-paz.diplo.de/

In einem dringenden Notfall außerhalb der Geschäftszeiten rufen Sie bitte die folgende Telefonnummer an: 00591-715-27279

Telefonieren

Die Telefonvorwahl aus Deutschland für Bolivien und La Paz lautet 00591 - (2) + Anschlussnummer (7-stellig). Es besteht die Möglichkeit, aus Bolivien mit einer kostenlosen Telefon-Nr. ein Gespräch nach Deutschland zu führen. Die Telefongebühren zahlt der Teilnehmer in Deutschland. Die bolivianische Telefonnummer lautet: 800 - 10 - 0049 + Vorwahl mit 0 + Anschlussnummer in Deutschland.

Essen & Trinken

Die bolivianische Küche ist sehr reichhaltig, Grundlage bilden oftmals Kartoffeln, Mais und die Getreidesorte Quinoa. Das Nationalgericht in Bolivien nennt sich Salteña und besteht aus Fleisch, Kartoffeln, Paprika und einer scharfen Sauce, die in Teig gebacken werden. Die Bolivianer essen gerne scharf, besondere Zusätze sind Aji, eine scharfe Paprikasorte, und Rocoto, eine noch schärfere Variante. Ebenfalls beliebt ist Erdnusssuppe mit Bohnen, Mais und geschmolzenem Käse und Fritanga, Schweinefleisch mit Pfeffersauce und Minze. Cuy, gegrilltes Meerschweinchen gibt es selbstverständlich auch in Bolivien und erfreut sich besonders an Festtagen großer Beliebtheit. Erfrischend zum Trinken ist abgefülltes (Soda)-Wasser. Achten Sie beim Kauf der Flaschen jedoch darauf, dass der Verschluss intakt ist. In den Hochgebieten ist natürlich auch Tee ein bevorzugtes Getränk. Die Einheimischen trinken gerne den berühmten Mate de Coca – einfach mal davon kosten! Er soll helfen, die Höhenkrankheit zu verhindern oder besser zu überstehen und hat in den Augen der Einheimischen alle möglichen anderen positiven Nebenwirkungen. Es ist völlig harmlos und löst keine Rauschzustände aus. Soft Drinks sowie alkoholische Getränke gibt es wie bei uns zu ähnlichen Preisen. In Bolivien wird gutes Bier hergestellt und auch die bolivianischen Weine können sich mit den europäischen durchaus messen. Im Hochland von Bolivien können Sie auch Chicha probieren, das einheimische Maisbier, das jede Familie zu Hause reichlich produziert.

Trinkgelder

Sofern auf der Rechnung nicht anders angegeben, ist es üblich, Trinkgeld zu geben. Achten Sie aber darauf, ob in der Rechnung schon „incl. 10 % servicios" (Trinkgeldpauschale) angegeben ist, dann müssen Sie kein Trinkgeld mehr geben. Ansonsten können Sie mit 5 bis 10 % rechnen. Für eine gute Betreuung bei Bergwanderungen und Exkursionen sollte man auf jeden Fall ein gutes Trinkgeld einplanen. Mit einer kleinen „propina“ rechnen Zimmermädchen und Gepäckträger.

Reisegepäck (Checkliste)

Da unsere Hotels nur selten auf Kofferträger zurückgreifen, ist ein kleines und leichtes Gepäckstück auch in Ihrem Sinne. Als Gepäckstück können Sie sowohl einen Koffer oder Reisetasche als auch einen Rucksack nehmen. Bitte denken Sie daran, dass ein kleiner Tagesrucksack für Ausflüge immer sehr praktisch ist.

  • Reisepass
  • Fotokopie des Reisepasses
  • Ausdruck Ihres elektronischen Tickets
  • Fotokopien der wichtigsten Dokumente (getrennt von Originalen aufbewahren)
  • Rucksack, Reisetasche oder Koffer
  • Tagesrucksack
  • bequeme Trekkingschuhe mit Profil
  • lange und kurze Hosen, langärmliges Hemd oder T-Shirt
  • Regenschutz bzw. Goretex-Jacke
  • dicker Pullover bzw. Fleece
  • Badesachen
  • Sonnenschutz
  • Reiseapotheke, persönliche Medikamente
  • Insektenschutz
  • Taschenlampe
  • Fotoausrüstung, Filme
  • Kleidung
  • ggf. Adapter (s. Punkt Stromspannung)

Da es in Bolivien verschiedenen Klimazonen gibt, empfehlen wir Ihnen sowohl Kleidung für Sommer- und Herbstwitterung. Auch sollten Sie für Aufenthalte im Hochland warme Kleidung einpacken, da es dort abends sehr kalt werden kann. Mützen, Handschuhe und Schals (wenn Sie möchten, aus hochwertiger Alpakawolle) können ideal zu günstigen Preisen auf den einheimischen Märkten erstanden werden. Auch ein Regenschutz ist unabkömmlich. Aufgrund der hohen UV-Strahlung in den Hochlagen sind Sonnenbrille und Sonnencreme dringend notwendig.

Stromspannung

In La Paz beträgt die Stromspannung bei Elektroenergieanschlüssen 110 und 220 Volt Wechselstrom, im übrigen Land beträgt die Spannung 220 Volt. Sie benötigen einen Adapter, einen so genannten „Weltstecker“, den Sie überall im Handel erhalten.

Zeitunterschied

Zwischen Deutschland und Bolivien besteht ein Zeitunterschied von -6 Stunden. Während der Sommerzeit ist es eine Stunde mehr.

Bitte bedenken Sie...

...Bolivien ist ein zauberhaftes Land, doch gehen die Uhren manchmal anders. Nicht immer dürfen westliche Maßstäbe angelegt werden, sei es, was die Qualität der Straßen anbelangt, sei es die Auffassung von Pünktlichkeit. Wir und unsere Partner vor Ort bemühen uns um einen reibungslosen und pünktlichen Reiseablauf. Falls es doch einmal zu Verzögerungen kommen sollte, möchten wir Sie um Ihr Verständnis bitten.

Literaturempfehlungen

Reiseführer

  • Bolivien kompakt, Reise Know How
  • Peru und Bolivien, Dumont Reiseverlag
  • Peru, Bolivien, Marco Polo Reiseführer
  • Peru, Bolivien, Reise Knowhow

Schönes zum Schmökern für Ihre Reise

  • Titu Kusi Yupanki, Der Kampf gegen die Spanier
  • René Oth, Völker der Sonne, Versunkene Kulturen Südamerikas
  • Thilo Knötzele, Im Land des Kondors
  • M. Moser, Geflochtene Wege
  • M. Glettner, Freunde für immer: Einmal Bolivien und zurück

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