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La Ciudad Blanca – die weiße Stadt – liegt majestätisch am Fuße hoher Berge in der tiefgrünen Cauca-Provinz. Ihren Beinamen trägt Popayán aufgrund der traditionell weiß gestrichenen Fassaden der prachtvollen Herrenhäuser, barocken Kirchen und Klöster, die von wohlhabenden Zuckerbaronen im 17. Jahrhundert erbaut wurden. Gegründet wurde die Stadt bereits 1537 von dem bedeutenden Konquistadoren Sebastián de Belalcázar, der die Stadt als günstige Zwischenstation auf seiner Entdeckungsreise in das sagenumwobene Eldorado errichten ließ. Schlendern Sie durch die kopfsteingepflasterten Gassen der geschichtsträchtigen Stadt, besuchen Sie die pittoreske Kathedrale San Francisco und machen Sie tags darauf einen Ausflug in den Puracé-Nationalpark, in dem Sie neben typischer Páramo-Landschaft und tiefblauer Lagunen mit etwas Glück auch den Anden-Kondor sichten können. Je nach Wochentag lohnt ebenfalls ein Abstecher in den benachbarten Gebirgsort Silvia, wo jeden Dienstag die Guambiano-Indígenas aus den umliegenden Dörfern zusammenkommen, um mit Obst und Gemüse, Fleisch sowie handgewebten Textilien und Kunsthandwerk zu handeln.


Reiseverlauf

Tag 1

Nach der eigenständigen Anreise zu Ihrem Hotel (Taxikosten Busbahnhof-Hotel ca. 5,- US-Dollar) steht Ihnen der restliche Tag zur freien Verfügung. Probieren Sie am Abend die kulinarischen Köstlichkeiten der Region: Empandas mit Erdnusssauce, Tamales oder frische Fruchtsorbets stehen auf den Speisekarten der meisten Lokale. (2 Übernachtungen in Popayán)

Tag 2

Schnüren Sie nach einem frühen Frühstück die Wanderschuhe: Mit dem Pkw geht es von Popayán in den Puracé-Nationalpark. Spazieren Sie durch die wilde Páramo-Landschaft samt Frailejones, Orchideen und Flechten vorbei an tiefblauen Lagunen, heißen Thermalquellen sowie rauschenden Wasserfällen. Genießen Sie die Blicke auf den gleichnamigen Schichtvulkan und bei guter Sicht auf den schneebedeckten Gipfel des Pan de Azúcar. Mit etwas Glück lässt sich auch der majestätische Anden-Kondor aus nächster Nähe beobachten. Das Mittagessen in Form einer Lunchbox nehmen Sie inmitten der abwechslungsreichen Flora und Fauna ein, bevor Sie am späten Nachmittag nach Popayán zurückkehren. (F,M)
Dauer der Wanderung: ca. 7 Std. (inkl. Pausen)
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer
Fahrtstrecke Popayán – Puracé-Nationalpark: 1,5 Std./75 km

Tag 3

Wenn Ihr Besuch auf einen Dienstag fällt, lohnt frühmorgens ein Abstecher in das ca. 50 km entfernte Bergdorf Silvia, wo die traditionell gekleideten Guambiano-Indígenas an diesem Wochentag auf dem beliebten Markt Lebensmittel, Kleidung und Alltagsgegenstände handeln. Im Laufe des Vormittages treten Sie anschließend Ihre Weiterreise an. (F)