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Die Tatacoa-Wüste im Südwesten Kolumbiens trägt ihren Namen eigentlich zu Unrecht, denn die sogenannte Wüste ist streng genommen ein ausgedörrtes Halbtrockengebiet mit Tropenwald. Wo einst vor Millionen von Jahren ein wahres Meer an Blumen und Bäumen stand, finden sich heute auf über 330 km² meterhohe Kakteen, dornige Sträucher und knorrige Bäume. Bizarre, in einem satten Rot und Ocker schimmernde Felsformationen, graue Sanddünen und tiefe Schluchten prägen das Landschaftsbild dieses unwirklich erscheinenden Ökosystems. Auf einer Wanderung entdecken Sie die Fauna der Wüste, beobachten das Spiel von Licht und Schatten und begegnen den hiesigen Ziegen, die das karge Gebiet auf der Suche nach Futter durchforsten. Nach Sonnenuntergang gibt es in der Tatacoa-Wüste noch einen weiteren Grund zum Staunen: Die geringe Lichtstreuung und die klare Luft schaffen perfekte Bedingungen für astromische Beobachtungen und beim Besuch des Observatorio Astronomico de la Tatacoa scheinen die Sterne zum Greifen nah.


Reiseverlauf

Tag 1

Sie erreichen Neiva, die Hauptstadt des Departamentos Huila, und werden am Flughafen oder dem Busbahnhof von einem Fahrer in Empfang genommen. Nach Ankunft in Ihrer Unterkunft in der Tatacoa-Wüste haben Sie Zeit für einen ersten Spaziergang durch die einzigartige Kulisse und am Abend Gelegeneit, die hiesige Sternwarte zu besuchen und dank der geringen Lichtstreuung und der klaren Luft die verschiedenen Himmelskörper deutlich erkennen können.
Fahrtstrecke Neiva – Tatacoa-Wüste: 1 Std./40 km

Tag 2

Nach dem Frühstück schnüren Sie die Wanderschuhe und durchqueren an der Seite Ihres Guides die surreale Landschaft der Tatacoa-Wüste, vorbei an roten und ockerfarbenen Gesteinsformationen, meterhohen Kakteen und knorrigen Sträuchern. Anschließend werden Sie zurück nach Neiva gefahren und treten von hier aus die Weiterreise an. (F)
Dauer der Wanderung: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer
Fahrtstrecke Tatacoa-Wüste – Neiva: 1 Std./40 km