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Individualreisen nach Peru

Die legendäre Inkastadt Machu Picchu bildet das Herzstück jeder Peru-Reise

Auf einer Individualreise durch Peru haben Sie zwischen vielen Highlights die Qual der Wahl: Die ehemalige Hauptstadt und einstiger „Nabel der Welt“, Cuzco, fasziniert ebenso wie die archäologischen Stätten im Heiligen Tal. Neben den Inkas haben auch andere Kulturen ihre Spuren in Peru hinterlassen, die es mit unseren Reisebausteinen zu entdecken gilt: An der Pazifikküste stellen die Nazca- Linien bis heute Forscher vor ein Rätsel, die mächtige Festungsanlage Kuélap im unbekannten Norden zeugt von der Baukunst der Chachapoyas und auf dem Titicaca-See kann man als Gast bei Nachfahren der Aymara und Uros die Traditionen eindrucksvoller Hochland-Völker hautnah erleben.

Peru individuell erleben

Neben all den Kulturschätzen bietet das Land auch für Naturliebhaber und Abenteurer ein breites Programm, aus dem Sie sich Ihre individuelle Rundreise durch Peru zusammenstellen können: Auf einer der weltweit bekanntesten Trekkingrouten, dem Inka-Trail, und im tiefen Colca-Canyon kann man die weite, zerklüftete Landschaft der Anden aktiv erkunden, im tropischen Tiefland des Amazonas der exotischen Flora und Fauna auf die Spur kommen, bei einem Bootsausflug zu den Ballestas-Inseln Seelöwen und Pelikane erblicken oder bei ganzjährig angenehmen Temperaturen am Strand von Máncora entspannen – zeitlich flexibel und ganz nach Ihren Wünschen.

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Peru

Trendige Hauptstadt Lima

Perus Hauptstadt verzaubert mit kolonialen Häuserfassaden, großzügig angelegten Plätzen und prächtigen Kirchen sowie trendigen, lebhaften Stadtteilen. Erkunden Sie alle Facetten der Stadt, beobachten Sie das bunte Treiben der Limeños und probieren Sie typisch peruanische Spezialitäten.

Kann Kultur
3 Tage/2 Nächte
ab € 190,-
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Peru

Amazonasgebiet: Puerto Maldonado und Tambopata-Nationalpark

Erleben Sie bei Wanderungen und Bootsfahrten das Amazonasgebiet, eines der faszinierendsten Ökosysteme unserer Erde! Bunte Papageien, Piranhas, kreischende Affen und lauernde Krokodilkaimane stellen nur einen Bruchteil der enormen Artenvielfalt dar.

WI-Tipp Natur, Begegnung
4 Tage/3 Nächte
ab € 399,-
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Peru

Entlang der Küste von Lima bis Nazca

Bei der Reise entlang des traumhaften Küstenstreifens lernen Sie, wie das Nationalgetränk Pisco hergestellt wird und fahren mit dem Boot zu den tierreichen Ballestas-Inseln. In der Wüstenlagune Huacachina lässt es sich herrlich ausspannen, bevor die uralten Nazca-Linien Sie erwarten.

Kann Kultur, Natur
4 Tage/3 Nächte
ab € 365,-
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Peru

Koloniale Perle Arequipa und imposanter Colca-Canyon

Erkunden Sie Arequipa und genießen Sie das milde Klima der am Fuße imposanter Vulkane gelegenen Stadt, bevor Sie zu einer der tiefsten Schluchten der Welt fahren. Am Colca-Canyon entspannen Sie in heißen Quellen und beobachten majestätische Kondore.

Muss Natur, Kultur
4 Tage/3 Nächte
ab € 360,-
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Peru

Zu Gast auf dem Titicaca-See

Der tiefblau schimmernde Titicaca-See inmitten des kargen Altiplano ist Heimat faszinierender Hochlandkulturen. Erleben Sie die schwimmenden Inseln der Uros, seien Sie zu Gast bei freundlichen Einheimischen auf Amantaní und besuchen Sie Taquile, die „Insel der strickenden Männer“.

Muss Begegnung, Natur, Kultur
4 Tage/3 Nächte
ab € 155,-
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Peru

Cuzco, Heiliges Tal und Machu Picchu

Erleben Sie eine Mischung aus Inkakultur, spanischer Kolonialzeit und internationalem Flair in Cuzco, genießen Sie die bilderbuchähnliche Andenlandschaft im Heiligen Tal und lassen Sie sich von dem bedeutendsten Erbe des Inkareiches verzaubern: der sagenumwobenen Stadt Machu Picchu.

Muss Begegnung, Natur, Kultur
6 Tage/5 Nächte
ab € 835,-
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PE07

Peru

Cuzco, Inka-Trail und Machu Picchu

Auf jahrhundertealten Pfaden führt Sie der Inka-Trail durch subtropischen Nebelwald über Andenpässe, vorbei an Wasserfällen, Bromelien und eindrucksvollen Ruinen. Am letzten Tag erreichen Sie das Tor Inti Punku und erleben, wie die Sonne die majestätische Inkastadt Machu Picchu langsam erhellt.

WI-Tipp Aktiv, Natur, Kultur
7 Tage/6 Nächte
ab € 1.080,-
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Peru

Huaraz mit Huascarán-Nationalpark und Chavín de Huántar

Zahlreiche, mit ewigem Eis bedeckte 6.000er, tiefe Täler und klare Bergseen sorgen für die schroffe Schönheit einer der spektakulärsten Gebirgszüge unserer Welt, während die bedeutende Ausgrabungsstätte Chavín de Huántar Zeugnis der ersten Kulturen Perus ablegt.

WI-Tipp Aktiv, Natur, Kultur
4 Tage/3 Nächte
ab € 455,-
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Peru

In Trujillo auf den Spuren präkolumbischer Kulturen

Bestaunen Sie prächtige Kolonialbauten in Trujillo und entdecken Sie die imposanten Andenken der Moche und Chimú, wenn Sie die Huacas del Sol y de la Luna sowie die Ruinenstätte Chan Chan besichtigen. In Huanchaco kann man noch heute traditionelle Fischer bei ihrer Arbeit sehen und die Strandatmosphäre auf sich wirken lassen.

Kann Kultur, Natur
3 Tage/2 Nächte
ab € 225,-
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Peru

Der unbekannte Norden: Cajamarca-Leymebamba-Chachapoyas-Chillo-Chiclayo

Der Norden Perus hält kulturelle Schätze uralter Kulturen und atemberaubende Naturkulissen bereit: Besuchen Sie z.B. die Festung Kuélap oder die rot verzierten Felsengräber von Revash und genießen Sie weite Blicke auf Nebelwälder und fruchtbare Täler.

WI-Tipp Kultur, Natur
7 Tage/6 Nächte
ab € 845,-
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Peru

Baden in Máncora

Gönnen Sie sich nach erlebnisreichen Tagen eine Auszeit an der Nordküste Perus: Máncora wartet das gesamte Jahr über mit angenehmem Klima, feinem Sandstrand und einer tollen Brandung für Surfer auf. Baden Sie im Meer und lassen Sie sich fangfrischen Fisch in den gemütlichen Restaurants schmecken.

Kann Entspannung
4 Tage/3 Nächte
ab € 360,-
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Bolivien, Peru

Vom Titicaca-See über die Isla del Sol nach La Paz

Verbringen Sie auf dem Weg von Puno nach La Paz eine Nacht auf der legendären Isla del Sol, die als Wiege des Inkareiches gilt. Spazieren Sie vorbei an kleinen Dörfern, alten Ruinen und erhalten Sie spannende Einblicke in das Leben der Dorfbewohner.

Kann Natur, Begegnung
2 Tage/1 Nacht
ab € 299,-
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Peru

Auf den Spuren der Inkas in Südperu

Erleben Sie Städte voll kolonialem Charme wie Lima und Arequipa sowie mächtige Kondore im Colca-Canyon. Der Titicaca-See verzaubert mit seiner mystischen Atmosphäre und traditionsreichen Kulturen. Das Highlight einer jeden Peru Reise erwartet Sie am Ende: Cuzco und die legendäre Inkastadt Machu Picchu!

KannMuss Kultur, Natur, Begegnung
15 Tage/14 Nächte
ab € 1.820,-
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Peru

Peruanische Vielfalt von der Küste über die Anden bis ins Amazonasgebiet

Koloniale Städte und die landschaftliche Vielfalt eines ganzen Kontinents erleben Sie auf dieser Reise durch Peru: schroffe Küsten, mystische Andenlandschaften mit tiefen Tälern und die dichte, artenreiche Vegetation des peruanischen Amazonasgebiets.

KannMussWI-Tipp Kultur, Natur, Begegnung
21 Tage/20 Nächte
ab € 2.575,-
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Peru, Bolivien

Von der peruanischen Hauptstadt bis zum bolivianischen Salzsee

Kombinieren Sie Peru und Bolivien: Einzigartige Naturspektakel wie der Salar de Uyuni oder der mystische Titicaca-See bleiben genau so in Erinnerung wie das einzigartige Machu Picchu, traditionsbewusste Hochlandkulturen und farbenfrohe Märkte.

KannMussWI-Tipp Kultur, Begegnung, Natur
18 Tage/17 Nächte
ab € 2.695,-
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Reisezeit & Klima

Das Klima in Peru variiert sehr, doch kann das Land ganzjährig gut bereist werden. Da Peru südlich des Äquators liegt, sind die Jahreszeiten unseren genau entgegengesetzt, wobei nur zwischen Sommer (von Dezember bis April) und Winter (von Mai bis November) unterschieden wird. Die ideale Reisezeit für das Hochland und die Andenregion ist von April bis Oktober, da im Durchschnitt am wenigsten Niederschlag fällt und Temperaturen in der Sonne um die 20°C erreichen. Zu dieser Zeit kann es aber nachts empfindlich kalt werden und große Tagestemperaturunterschiede sind keine Seltenheit. In großer Höhe fallen die Temperaturen im Juli/August auf bis -15°C. An der Küste und in Lima herrscht von Dezember bis April Sommer und Temperaturen von bis zu 40°C sind möglich. Während der restlichen Monate ist es wolkig und ein bisschen diesig, die Region kann aber auch ganzjährig gut bereist werden. Im Amazonastiefland ist die beste Reisezeit schwer festzulegen, da das Klima hier das ganze Jahr über relativ homogen ist. Von Januar bis April fallen zwar die meisten Niederschläge, doch die Temperatur beträgt über das ganze Jahr hinweg rund 25°C.

Die Hauptsaison für eine Reise nach Peru ist zwischen Mai und September, da das Klima in Peru in dieser Zeit recht angenehm ist: So gibt es im Hochland dann kaum Niederschläge, die Tage sind angenehm warm und sonnig, während es in der Nacht meist kühler ist.

Einreisebestimmungen & Visum

Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger

Für Deutsche, Schweizer und Österreicher ist bei einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum notwendig. Für die Einreise nach Peru genügt ein ab Datum der Einreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass. Die Touristenkarte („Tarjeta Andina de Migración“), die bei der Einreise ausgefüllt wird, sollte im Pass aufbewahrt werden, da sie bei der Ausreise wieder abgegeben werden muss. Es sollte darauf geachtet werden, dass die beabsichtigte Aufenthaltsdauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungsbehörde im Pass und auf der (stets auszufüllenden!) Einreisekarte vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf z.B. 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist. Wenn die erlaubte Aufenthaltsdauer überschritten wird, ist bei Ausreise eine Geldstrafe zu zahlen. Auch bei Verlust der „Tarjeta Andina de Migración“ wird bei Ausreise eine Geldstrafe fällig (Stand 10/2016).

Bitte lassen Sie auch bei Einreise auf dem Landweg unbedingt das Einreisedatum durch einen Stempel der Grenzbehörde im Pass dokumentieren, da es sonst zu erheblichen Problemen bei der Ausreise kommen kann.

Wenn Sie über die USA nach Peru fliegen, benötigen Sie in diesem Falle einen maschinenlesbaren Reisepass und eine Einreisegenehmigung (ESTA), auch wenn Sie nur Transitpassagier sind:

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Ausgehend von einer jüngsten Sicherheitsgesetzgebung haben die USA ein neues System der Einreisegenehmigung (ESTA) eingeführt. Danach müssen sich seit dem 12. Januar 2009 alle Reisenden aus Ländern des Visa-Waiver-Program (VWP), also auch aus Deutschland, spätestens 72 Stunden vor der beabsichtigten Einreise via Internet unter esta.cbp.dhs.gov eine Einreiseerlaubnis einholen. Bitte nutzen Sie ausschließlich die genannte Adresse und nicht alternative Internetadressen wie z.B. www.esta.usa, hier verbergen sich Anbieter, die den Nutzern zusätzliche Kosten in Rechnung stellen. Das Verfahren auf esta.cbp.dhs.gov ist sehr einfach gestaltet und soll einer erhöhten Sicherheit im Reiseverkehr dienen. Sobald eine solche Einreiseerlaubnis eingeholt ist, gilt sie für einen Zeitraum von zwei Jahren und berechtigt auch zu mehreren Einreisen in die USA, es sei denn, die Gültigkeit des Reisepasses endet vor Ablauf der zwei Jahre. Zu beachten ist aber stets, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren so wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt. Zwar mag das Verfahren zunächst etwas aufwendig erscheinen, generell verweist das zuständige Department of Homeland Security (DHS) aber auf den Vorteil, dass das System die Sicherheit im Reiseverkehr erhöht. Es handelt sich zudem um den gleichen Fragebogen, den man als Passagier bisher auf dem Weg in die USA im Flugzeug ausfüllen musste. Durch das ESTA wurde dieses Verfahren jetzt lediglich vorverlagert. Die Grenzformalitäten werden somit auf den amerikanischen Flughäfen kürzer ausfallen, was zweifellos auch ein Vorteil für Reisende ist, die einreisen oder zwischenlanden und umsteigen müssen.

Bitte beachten Sie zudem, dass Ihr Reisepass für die meisten Transitaufenthalte außerhalb der EU zwingend maschinenlesbar sein muss.

Einreisebestimmungen gelten für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger. Angehörige anderer Nationen wenden sich bitte an ihre zuständige Behörde, sowohl hinsichtlich der Bestimmungen für das eigentliche Reiseziel als auch für das eventuelle Transitland.

Impfungen & Gesundheit (Medizinische Versorgung)

Für die Einreise von Deutschland nach Peru sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfehlenswert erscheinen dennoch eine Polio-, Tetanus-, Pertussis- und Diphterieauffrischung, evtl. auch eine Typhus- und Hepatitisimpfung. Ggf. ist zudem eine Malariaprophylaxe ratsam.

Generell sollten Sie beachten: Verzichten Sie auf das Trinken von Leitungswasser, ungeschältes Obst, Salate oder Eiswürfel in einfachen Restaurants. Sie vermeiden damit Durchfallerkrankungen. Arznei gegen Magen-Darm-Beschwerden gehört dennoch mit in die Reiseapotheke, sollte es Sie trotzdem einmal erwischen.

Höhenkrankheit

Besondere Beachtung verdient die „Soroche“, die Höhenkrankheit. Vor allem bei Gästen mit Kreislaufschwäche kann diese in den ersten Tagen zu Problemen führen. Gerade dafür anfällige Menschen, aber auch Gesunde und Menschen mit eigentlich guter Kondition sollten in den ersten Tagen kürzer treten und lieber mal eine Pause mehr einlegen. Das gilt besonders für einen Aufenthalt am Titicacasee (3.800 m). Sollten Sie unter Bluthochdruck leiden, besprechen Sie sich bitte im Vorfeld der Reise mit Ihrem Arzt.

Aufgrund der Höhenlagen kann es innerhalb von 6 - 12 Stunden nach Ankunft zu einer Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens in Form von verstärkter Atmung, beschleunigtem Herzschlag, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Schlafstörungen und Schwellungen im Bereich der Füße, Arme und des Gesichts kommen.

Für die z. T. extremen Höhen in Peru gelten einige Grundregeln:

  • Rauchen und Alkoholkonsum einschränken; genügend Wasser/Tee trinken
  • am ersten Tag viel ruhen;
  • bei starken Kopfschmerzen medikamentöse Therapie (z.B. Paracetamol).

Untrainierten Reisenden wird empfohlen, vor Reiseantritt sachkundigen Rat einzuholen. Von der "Höhenkrankheit" spricht man, sofern mehrere der o.a. Symptome auftreten. In der Regel verschwinden diese Beschwerden spontan im Laufe von ein bis zwei Tagen, vorausgesetzt, in dieser Zeit erfolgt kein weiterer Aufstieg. Das Auftreten der akuten Bergkrankheit hängt neben einer individuellen Disposition auch von der Ausgangshöhe, der Aufstiegsgeschwindigkeit und dem Grad der körperlichen Anstrengung ab. Hierbei helfen körperliche Ruhe und vermehrte Flüssigkeitszufuhr. Eine zusätzliche Sauerstoffgabe ist nur in Einzelfällen notwendig, im Ernstfall aber in Hotels und Krankenhäusern erhältlich.

Sollten Sie Bedenken haben, wie der Körper auf die teilweise extremen Höhen reagieren wird, gibt es die Möglichkeit eines Höhenverträglichkeitstests. Weitere Informationen finden Sie z.B. unter http://www.hoehenbalance.de

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. Schützen Sie sich am besten mit langer Baumwollkleidung und Mückenabwehrmittel, wie z.B. Autan.

Malaria

Ganzjährig besteht ein geringes Malaria-Risiko im ganzen Land unter 2000 m, u.a. in Puerto Maldonado. Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima, Ica und Nazca. Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation oder im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. Malaria wird durch die Stiche der Anopheles-Mücke übertragen, die am liebsten in der Dämmerung zuschlägt. Schützen Sie sich zu dieser Tageszeit durch lange, helle Baumwollkleidung und Mückenabwehrmittel wie z.B. Autan.

Bitte beachten Sie, dass Impfungen immer eine persönliche Entscheidung sind, bei der das Risiko abgewogen werden muss. Konsultieren Sie deshalb vor jeder Fernreise Ihren Hausarzt oder ein tropenmedizinisches Institut – im Idealfall zwei Monate vor Ihrer Abreise.

Hinweis zum Thromboserisiko bei Flugreisen: Bei langen Flugreisen besteht ein erhöhtes Thrombose-Risiko. Klären Sie Ihre persönliche Situation im Vorfeld der Reise mit Ihrem Hausarzt ab! Trinken Sie viel Mineralwasser auf dem Flug. Bemühen Sie sich, sich trotz der Enge im Flugzeug zu bewegen (vielleicht einmal ein Auf- und Ablaufen durch den Gang des Flugzeuges)!

Tropeninstitute

Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit
Sigmund-Freudstr. 25
53105 Bonn
Tel. 0228/287 15520

Landesinstitut für Tropenmedizin
Spandauer Damm 130, Haus 10
14050 Berlin
Tel. 030/301166, keine Beratung per Telefon oder E-Mail

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Bernhard-Nocht-Str. 74
20359 Hamburg
Tel. 040/312851

Institut für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 324
69120 Heidelberg
Tel. 06221/5622999
Tonbandinfo Asien: 565633
Impfberatung nur vor Ort, keine telefonische Beratung
reisemedizinische Beratung nur dienstags und mittwochs zwischen 14.00 und 16.00 Uhr

Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin der Universität München
Leopoldstr. 5
80802 München
Tel. 089/2180 13500

Institut für Tropenmedizin, Universitätsklinikum Tübingen
Wilhelmstr. 27
72074 Tübingen
Tel. 07071/298 2365

Währung & Geld

Perus Währung ist der Nuevo Sol. Für 1 Euro bekommt man etwa 3,82 peruanische Sol (Stand 02/2016), tagesaktuelle Wechselkurse finden Sie im Internet unter folgendem Link: http://www.oanda.com

Unterteilt ist der Sol in 100 Centimos, es sind Münzen bis 5 Sol erhältlich, erst ab 10 Sol werden Geldscheine ausgehändigt.

Zum Umtausch werden mittlerweile in den größeren Orten auch problemlos Euro akzeptiert. Wir empfehlen die Mitnahme von Bargeld bzw. Travellerschecks, deren Umtausch allerdings sehr langwierig und mit Extrakosten verbunden sein kann. Nehmen Sie in jedem Fall auch Ihre EC-Karte mit: Es gibt fast in jeder Stadt Perus Automaten, wo sie mit der EC-Karte und ihrer Pin-Nummer günstig und genauso einfach Geld abheben können wie zu Hause – die Gebühr beträgt pro Abhebung 1 Prozent (mindestens jedoch 1 Euro, höchstens 4 Euro). Auch Visa- und Mastercard sind in Peru weit verbreitet. Achten Sie darauf, keine abgenutzten oder beschädigten Banknoten anzunehmen, da diese oft nicht akzeptiert werden und nehmen Sie nach Möglichkeit nur kleine Scheine an, da große Scheine schlecht gewechselt werden können oder unter Umständen auch gefälscht sein können.

Um das Geldabheben am Automaten sicherer zu machen, haben viele Bankinstitute seit 2011 auf das neue System „V-Pay" umgestellt, welches die Maestro Karte ersetzt. Mit diesem System ist es derzeit noch nicht möglich, Geld außerhalb Europas abzuheben. Bitte prüfen Sie daher vor Reiseantritt, ob Sie im Besitz einer Girokarte mit „V-Pay“ Logo sind und nehmen gegebenenfalls zusätzlich eine Kreditkarte mit.

Wie viel Sie für das tägliche Leben benötigen, hängt natürlich auch von Ihnen persönlich ab. Eine Hauptspeise im landestypischen Restaurant bekommt man etwa für 2 Euro, im gehobenen Restaurant sollte man für eine warme Mahlzeit ab 5 Euro aufwärts kalkulieren - je nach Ort schwanken die Preise.

Sicherheit & Verhaltenstipps

Peru ist außerhalb der großen Städte relativ sicher. Gerade in Cuzco, Arequipa und Lima empfiehlt es sich jedoch, vorsichtig zu sein, da es hier auch vermehrt zu Diebstählen und Überfällen kommt. Man sollte keine Wertsachen dabei haben und diese im Hotelsafe aufbewahren. Vermeiden Sie es nachts in diesen beiden Städten, allein durch die Straßen zu laufen. Oft ist es besser, ein Taxi zu nehmen, wobei Sie darauf achten müssen, ein lizensiertes Taxi zu nehmen. Wir empfehlen Ihnen für die Aufbewahrung von Reisedokumenten sowie Geld und Schecks Brustbeutel oder Bauchgürtel. Es ist ratsam, von seinen Reisedokumenten Kopien zu machen und diese gesondert aufzubewahren. Von der Mitnahme teurer Schmuckstücke oder ähnlicher Wertgegenstände ist ohnehin abzuraten.

Hier die Anschrift der Deutschen Botschaft in Peru, an die Sie sich in Notfällen immer wenden können:

Embajada de la República Federal de Alemania
Av. Dionisio Derteano 144
San Isidro Lima – 27
Tel: (+51 1) 203 59 40
Fax: (+51 1) 422 48 13
http://www.lima.diplo.de/Vertretung/lima/de/Startseite.html
E-Mail: info(at)lima.diplo.de

In einem dringenden Notfall außerhalb der Geschäftszeiten rufen Sie bitte die folgende Telefonnummer an: (+51) 997 576 200.

Telefonieren

Wer während seiner Reise durch Peru telefonieren möchte, kann dies über die große nationale Telefongesellschaft Telefónica del Perú tun. Diese besitzt Büros in allen größeren Städten und betreibt zahlreiche Telefonzellen. Ein Telefonat nach Deutschland kostet rund 11 Nuevo Sol für ca. drei Minuten. Möchten Sie in Peru Inlandsgespräche führen, besorgen Sie sich am besten eine Telefonkarte, die es bei Straßenhändlern sowie in den Telefonbüros zu kaufen gibt. Auch per Handy kann man in Peru telefonieren, denn die großen deutschen Mobilfunkanbieter besitzen alle Roamingverträge mit dem Andenstaat. Zum Telefonieren ist dann jedoch ein Triband-Handy erforderlich. Das am häufigsten genutzte Netz in Peru ist Amércia Móvil Perú.

Essen & Trinken

Die Küche Perus wurde in den vergangenen Jahren stark von asiatischen und weiteren ausländischen Einflüssen geprägt, besinnt sich aber in jüngster Zeit wieder auf ihre Wurzeln.

Kartoffeln sind eine wichtige Grundlage, die in allerlei Variationen, z.B. als Kartoffeln in würziger Erdnusssauce (ocapa), Kartoffeln mit Meeresfrüchten, Gemüse oder Hähnchenfleisch (causa), oder Kartoffeln mit cremiger Käsesauce (papa a la huancaína) serviert werden. Ein anderes Nationalgericht ist Lomo Saltado ein Pfannengericht aus Rindfleisch, Zwiebeln, Kartoffeln und Koriander. An der Küste werden natürlich vornehmlich Fisch und Meeresfrüchte gegessen. Besondere Spezialitäten sind Ceviche, in Limettensaft marinierter Fisch, oder Meeresfrüchte. Im Hochland wird hingegen gerne herzhaft gegessen, so gibt es viele Suppen mit Fleisch, Gemüse, Kürbis und lokalen Kräutern. Wer mutig ist, kann auch Meerschweinchen (cuy) oder gebratene Rinderherzen (anticuchos) probieren, die in Peru als Delikatesse gelten.

Ein Genuss sind die tropischen Säfte und Cocktails, die überall zu haben sind. Aber auch die am meisten verbreitete Biersorten „Cristal“ oder „Cuzqueña“ löscht auf angenehme Weise den Durst nach einem anstrengenden Tag in den Bergen oder im Dschungel.

Das Nationalgetränk der Peruaner ist der Pisco, ein mit dem Grappa vergleichbarer Traubenschnaps, der meistens in Cocktailform als Pisco Sour von den Einheimischen genossen wird, mit Limettensaft, Zucker und Eiweiß, so dass ein weißer Schaum entsteht.

Trinkgelder

In Peru ist es üblich, dass in (gehobenen) Restaurants automatisch ein Trinkgeld in Höhe von 10 Prozent auf die Rechnung addiert wird. In diesem Falle wird das Trinkgeld durch den Satz „incl. 10 % servicios“ auf der Rechnung ausgewiesen. Sollte dies nicht der Fall sein, bleibt Ihnen selbstverständlich die Möglichkeit, je nach Zufriedenheit selbst über die Höhe der Trinkgelder zu entscheiden. In der Regel gibt man hierbei, ähnlich wie in Deutschland, 5 bis 10 Prozent.

Reisegepäck (Checkliste)

Da unsere Hotels nur selten auf Kofferträger zurückgreifen, ist ein kleines und leichtes Gepäckstück auch in Ihrem Sinne. Als Gepäckstück können Sie sowohl einen Koffer oder Reisetasche als auch einen Rucksack nehmen. Bitte denken Sie daran, dass ein kleiner Tagesrucksack für Ausflüge immer sehr praktisch ist.

  • maschinenlesbarer Reisepass
  • Fotokopie des Reisepasses
  • Ausdruck Ihres elektronischen Tickets
  • Fotokopien der wichtigsten Dokumente (getrennt von Originalen aufbewahren)
  • Rucksack, Reisetasche oder Koffer
  • Tagesrucksack
  • bequeme Trekkingschuhe mit Profil
  • lange und kurze Hosen, langärmliges Hemd oder T-Shirt
  • warme Jacke und Hose Regenschutz
  • Badesachen
  • Sonnenschutz
  • Reiseapotheke, persönliche Medikamente
  • Insektenschutz
  • Taschenlampe
  • Fotoausrüstung, Filme
  • Kleidung
  • ggf. Adapter (s. Punkt Stromspannung)
  • Schlafsack*

*Man kommt (wenn man nicht am Inkatrail oder Lares Trek teilnimmt) auch ohne Schlafsack zurecht, da es immer auch (zusätzliche) Schaf-Wolldecken in den Hotels bzw. bei den Indígena-Familien gibt. Gerade in der kalten Jahreszeit (von Juni-August) würden wir aber dennoch einen eigenen Schlafsack empfehlen, um gegen jeden Kälteeinbruch gewappnet zu sein. Teilnehmer des Inkatrails können in Cuzco einen Schlafsack mieten. Für vier Tage kostet dies circa 20 US-Dollar pro Person. Gerade nachts kann es im Hochland sehr kalt werden, so sollte ein dicker Pullover oder ein Fleece nicht im Gepäck fehlen. Auch eine Regen- oder Goretexjacke für alle Fälle sollte eingepackt werden. Für Tage an der Küste sollte man sich auch leichte Kleidung einpacken. Baumwollkleidung eignet sich am besten. Für Wanderungen empfiehlt sich festes und bequemes Schuhwerk. Unbedingt sollten Sie Sonnenbrille, Sonnenhut und einen guten Sonnenschutz mitnehmen.

Stromspannung

Die Stromspannung beträgt 220 Volt. Sie benötigen einen Adapter mit verschiedenen Polsystemen, einen so genannten „Weltstecker“, den Sie überall im Handel erhalten.

Zeitunterschied

Zwischen Deutschland und Peru besteht ein Zeitunterschied von -6 Stunden. Während der Sommerzeit ist es eine Stunde mehr.

Bitte bedenken Sie...

...Peru ist ein zauberhaftes Land, doch ticken die Uhren manchmal anders. Nicht immer dürfen westliche Maßstäbe angelegt werden, sei es, was die Qualität der Straßen anbelangt, sei es die Auffassung von Pünktlichkeit. Wir und unsere Partner vor Ort bemühen uns um einen reibungslosen und pünktlichen Reiseablauf. Falls es doch einmal zu Verzögerungen kommen sollte, möchten wir Sie um Ihr Verständnis bitten. 

Literaturempfehlungen

Reiseführer

  • Peru-Handbook, im Footprint-Verlag
  • Reise-Know-How Peru
  • Lonely Planet Peru
  • DuMont Reise-Handbuch Peru
  • Reise Knowhow Kulturschock, Peru
  • Vis a Vis, Peru
  • National Geographic, Peru

Schönes zum Schmökern für Ihre Reise

  • Eduardo Galeano, Die offenen Adern Lateinamerikas
  • Titu Kusi Yupanki, Der Kampf gegen die Spanier
  • Mario Vargas Llosa, Tante Julia und der Kunstschreiber
  • Christine Rosenthal, 26 Jahre unterwegs in Peru
  • Chantal Schreiber, Plötzlich in Peru
  • Hermán Huarache Mamani, Die Traumheilerin

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