Bolivien

Unruhen in Bolivien

Am 20. Oktober 2019 fanden in Bolivien Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Seitdem kommt es zu Kundgebungen und Demonstrationen mit teilweise gewaltsamen Ausschreitungen. Inzwischen ist der Präsident zurückgetreten. Weitere Unruhen insbesondere in größeren Städten sind wahrscheinlich. Aufgrund von Blockaden und Streiks gibt es derzeit Einschränkungen bei Überlandreisen, u.a. von und nach La Paz, Santa Cruz, Cochabamba, Oruro, Potosí, Sucre, Tarija und Trinidad; teilweise sind auch die Zufahrtsstraßen zu den Flughäfen blockiert und es gibt Berichte von der Schließung einiger Grenzübergänge. Wir stehen in ständigem Kontakt mit unserem Partner vor Ort, der uns über die aktuelle Lage auf dem Laufenden hält.

Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage haben wir uns letzte Woche dazu entschieden, die reine Bolivien-Reise mit Beginn 07.11.2019 kurzfristig abzusagen. Wir können für diese Reise weder die Sicherheit der Reisenden, noch die ungefähre Einhaltung des Programms gewährleisten.

Kunden der Großen Südamerika-Reise, die aktuell bereits in Lateinamerika sind und diese Woche einen Teil von Bolivien bereisen sollten, werden umgeroutet und Bolivien nicht bereisen. Für die am 09.11. bzw. 14.11.2019 startende Peru, Bolivien und Chile-Reise werden wir in Kürze eine Entscheidung bezüglich deren Aufenthalt in Bolivien fällen. Die für den 09.11.2019 geplante Bolivien und Peru aktiv+ Reise wird Bolivien nicht bereisen, sondern sich nur in Peru aufhalten.

Wir beobachten die Lage vor Ort weiterhin genau und werden je nachdem wie sich die Lage entwickelt und je nach Reise und Route ggf. Anpassungen im Reiseverlauf vornehmen. Bei allen Entscheidungen hat die Sicherheit unserer Gäste oberste Priorität.

Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach/durch Bolivien.