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Juli 2014

Ich lebe meinen Traum...vom Baltikum!

Ein Reisebericht von  Carina Swarat

Das Baltikum mit dem Fahrrad erleben? Carina Swarat hat sich dieser Herausforderung gestellt und ist mit WORLD INSIGHT durch Litauen, Lettland und Estland gereist und geradelt.

Meine Reise für das nächste Jahr stand schon fest, ehe ich meinen Urlaub für das aktuelle Jahr angetreten hatte. Die Katalogbeschreibung über das Baltikum hatte mich sofort angesprochen und die nächste Reise musste unbedingt dorthin gehen. Zwar habe ich mit dem Baltikum bisher nicht viel mehr als Störche, Bernstein und viel Natur verbunden und mir keine weiteren Gedanken gemacht, aber ich war neugierig und wollte diese Länder unbedingt näher kennen lernen.

Dann ging es endlich los und am Flughafen von Vilnius traf ich auf die übrigen Reiseteilnehmer und unseren sehr sympathischen Guide, welcher uns durch alle drei Länder begleiten würde. Nachdem sich nach und nach alle eingefunden hatten und das erste Geld gewechselt war, ging es zu unserem ersten Bus, der uns zum Hotel brachte. Es war der erste Bus von vielen, welche uns die Reise über begleiteten. Einer wurde wegen einer defekten Klimaanlage ausgetauscht, den nächsten Bus gaben wir an eine andere Reisegruppe ab, die unbedingt die Fähre nach Finnland erreichen mussten. Den dadurch erworbenen Bus tauschten wir dann wieder gegen einen heilen Bus ein. Und zum Schluss in Tallinn, wurden wir von einem anderen Bus inklusive Fahrer zum Flughafen gebracht, da unser bisheriger Busfahrer mitsamt dem Fahrzeug frühzeitig abgezogen wurde. Die stetigen Buswechsel sorgten für viel Erheiterung und wir waren regelmäßig mit dem sportlichen Ein- und Ausräumen des Busses beschäftigt. So etwas hält fit!

Vilnius selbst habe ich als eine sehr schöne und entschleunigende Stadt erlebt. Und pünktlich zum Musikfestival, welches nur alle fünf Jahre stattfindet, waren auch wir in der Stadt. Überall sah man Menschen in unterschiedlichen Trachten und konnte einige Proben der Künstler bewundern.
In Litauen trafen wir einen Bernsteinfischer, welcher uns in die Geheimnisse der Suchtechniken einweihte und gemeinsam konnten wir das erworbene Wissen am Strand testen. Tatsächlich fanden wir dann auch den einen oder anderen Bernstein und am liebsten hätte ich noch ein paar Stunden weitergesucht. Die Suche hat mir sehr viel Spaß gemacht und meine Bernsteinfunde liegen nun sicher verwahrt bei mir zu Hause.

Die Hotels haben mir super gefallen, lediglich in Nida hätte ich „Die Mücken“ (analog zu „Die Vögel“ von Hitchcock) im Badezimmer nachspielen können. Scheinbar hatte der Vorgänger die Fenster im Bad geöffnet gehabt, was natürlich höchst ungünstig ist, wenn sich vor den Fenstern keine Insektengitter befinden. Dafür wurden wir Zeuge eines Filmdrehs, welcher direkt in unserem Hotel in Nida stattfand. Nachdem wir die Schauspieler und den Dreh einige Zeit beobachtet hatten, konnten wir uns auf Zehenspitzen ganz leise über einen Seiteneingang auf unsere Zimmer schleichen.
In Lettland haben wir u.a. die Burg von Turaida besichtigt und viel über die traurige Legende von der „Rose von Turaida“ erfahren.

In Estland nächtigten wir auf einem tollen Gutshaus und sind nachts erst einmal über das große Gelände geschlendert, um uns alles in Ruhe anschauen zu können. Danach sind wir durch einen schönen Nationalpark geradelt.

Die gesamte Reise über hatten wir super Wetter. Es war wahnsinnig heiß – bei den Radtouren warf der Asphalt durch die Hitze bereits Blasen und es regnete während der gesamten Reise lediglich an ein oder zwei Tagen ein paar Stunden. So wurden wir zum Beispiel einmal während unseres Ständchens „Das Ännchen von Tharau“ vor dem Brunnen vom Regen überrascht.

Auch als Veganerin kommt man im Baltikum super zurecht: Zwar habe ich mich bisher noch nie von fast ausschließlich nur Salat ernährt, doch ich muss sagen, dass dieser sehr kreativ und optisch extrem ansprechend serviert wurde. Auf Nachfrage nach veganem Essen liefen die Köche zu förmlichen Meisterwerken auf, sodass diese Werke auch entsprechend fotografisch festgehalten werden mussten. Das persönliche Highlight war jedoch das Essen im „Vegan Restoran V“ in Tallinn nahe dem Rathausplatz. Das Restaurant war immer proppenvoll und ist auf jeden Fall auch für Nicht-Veganer sehr empfehlenswert. Alleine für den Nachtisch (Cashew cream with sea buckthorn marmelade) würde ich jederzeit wieder nach Tallinn fliegen! Ein Traum!

Die Radtouren waren sehr gut zu bewältigen und auch wenn man sehr lange nicht mehr geradelt ist, kommt man prima mit und gewöhnt sich schnell an das hügelige Gelände in Lettland, die langen Sand- und Asphaltwege in Litauen, wo Störche rechts und links den Weg säumten und über die Köpfe hinweg schwebten, sowie die tollen Routen durch die Wälder Estlands. Besonders gut hat mir die Fahrt auf dem Strand in Lettland gefallen, wo der Sand so fest ist, dass man dort ganz bequem Rad fahren kann.
Die letzte Radtour in Estland genossen wir daher noch einmal ganz besonders, ehe wir die Reise ohne Räder in Tallinn ausklingen ließen.

Auch wenn wir leider keinem Elch begegnet sind, die Reise durch die drei Länder war super und ich kann diese nur wärmstens weiterempfehlen!

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