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September 2013

Kenia – Tansania – Sansibar: Natur und Tierreichtum

Ein Reisebericht von  Ramona Schindler

Giraffe, Leoparden, Löwen, Elefanten und Flamingos – Ramona Schindler war überwältigt vom Tierreichtum Kenias und Tansanias. In ihrem Reisebericht erzählt sie von ihren Erlebnissen.

Als ich vor fünf Jahren das erste Mal auf dem afrikanischen Kontinent war, packte mich das Afrika-Feeling, und diesmal sollte es die Tierwelt von Kenia und Tansania sein. Ich wählte den September als Reisezeit, um noch etwas von der Gnu-Wanderung zu erleben.

So ging die Reise im September 2013 ab Frankfurt los. Nach zehn Stunden landeten wir in Nairobi. Dort empfing uns unser Reiseleiter Viktor und teilte uns in drei Jeeps auf: „Impala“, „Zebra“ und „Dik Dik“. Wir fuhren direkt zu unserer ersten Unterkunft in Nanyuki in der Lions Court Lodge.

Unsere Safari ging am dritten Tag los und der erste Nationalpark war das Wildreservat Ol Pejata. Als erstes wurden wir von Impalas, Warzenschweinen, Zebras und Elefanten begrüßt. Nach drei Stunden Rundfahrt im Reservat führte unsere Fahrt zum blinden Nashorn Baraka, das wir sogar streicheln durften. Weiter ging es in das einzige Schimpansen-Reservat von Kenia. Hier leben zwei unabhängige Gruppen von 25 und 14 Tieren. Nach kurzem Spaziergang zog jedoch ein Gewitter auf und wir fuhren direkt in unsere Unterkunft.

Der nächste Tag begann mit einer Wanderung am Mt. Kenya. Ein Guide brachte uns die Natur mit ihren vielen Pflanzen und Bäumen näher und vermittelte uns deren kosmetische und heilende Wirkung zum Beispiel gegen Durchfall und Malaria. Wir sahen auch die giftigste Pflanze der Welt. Tiere durften natürlich auch nicht fehlen: Affen zeigten ihre Turnübungen. Später ging die Fahrt nach Nakuru mit kurzem Besuch der Thomson Wasserfälle und Blick auf das Rift Valley.

Tags darauf besuchten wir das Rift Valley und überquerten die Äquatorlinie mit kurzem Aufenthalt. Mittags kamen wir am Lake Baringo an und unternahmen eine Bootsfahrt auf dem See. Der See hatte zwei Meter Hochwasser und viele Häuser standen unter Wasser. Neben vielen Vögeln – Seeadler, Eisvögel, Fischreiher, Nimmersatt – sahen wir auch aus nächster Nähe Krokodile und ein Hippo im Wasser. Zurück ging es in Richtung Nakuru, als plötzlich ein Unwetter niederging und die „Straßen“ kaum noch befahrbar waren. Es ging nur noch im Schritttempo nach Nakuru. Doch wir hatten heute trotzdem noch etwas zu feiern. Carola hatte Geburtstag und die Geburtstagstorte schmeckte der ganzen Gruppe.

Nun stand der nahegelegene Lake Nakuru-Nationalpark auf dem Programm: Der See hatte ebenfalls Hochwasser, so dass nur einige Wege befahrbar waren. Viele Paviane tummelten sich in den Bäumen. Wir konnten ihnen gar nicht lange genug zu sehen. Obwohl nicht alle Wege befahrbar waren, sahen wir viele Tiere: Zebras, Giraffen aus nächster Nähe, Impalas, Antilopen, Warzenschweine und Elefanten. Am See beobachteten wir tausende Flamingos, Pelikane und Möwen. An einem Aussichtspunkt mit grandiosem Blick über die Weite des Lake Nakuru entdeckten wir eine giftige Kobra und viele Klippschliefer. Unsere nächste Station war der Lake Naivasha – unsere erste Zeltunterkunft!

Am nächsten Morgen unternahmen wir eine Wanderung im Hell‘s Gate-Nationalpark. Dort hatte man auch die Gelegenheit zum Klettern, was zwei aus unserer Gruppe nutzten. Im Tal ging es vorbei an vielen Tieren: Wir erblickten Greifvögel, Adler und Geier. Ein weiteres Highlight war die Schlucht und wir wanderten und kletterten durch tiefe Felsspalten. Die Gesteinsarten waren sehr sehenswert – in Erlebnis der besonderen Art! Am Abend saßen wir gemütlich am Lagerfeuer vor unseren Zelten, es war sehr romantisch in der Wildnis von Kenia.

Glücklicherweise hatten wir am Morgen darauf die Gelegenheit zu einer Bootsfahrt auf dem See mit 500.000 Flamingos, wie wir es noch nicht gesehen haben – ein zauberhaftes Schauspiel und mittendrin einige Hippos! Gegen Mittag ging die Fahrt in die Masai Mara, ein weiterer Höhepunkt. Nach atemberaubender Fahrt über holprige Pisten mit unzähligen Schlaglöchern kamen wir im Zeltcamp an.

Der folgende Tag brachte eine Pirschfahrt durch die Masai Mara mit sich. In dem ausgedehnten Grasland konnten wir unsere Tierchronik vervollständigen. Als erstes sahen wir Löwen. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Über Funk erhielt unser Fahrer eine Info: Leopard gesehen. Los ging die Fahrt und wir sahen den fünften Vertreter der Big Five. Neben den seltenen Leoparden sahen wir auch noch Geparden, die sich auf einem Stein für ein Fotoshooting positionierten. Dies war natürlich nicht zu toppen. Der Tierreichtum der Savanne der Masai Mara ist einfach für jeden Tierfreund erstaunlich. Wir konnten bei einer Frühsafari erleben, wie Geier und Hyänen einen Kuhkadaver auseinandernahmen. Abends waren nur noch die Knochen zu sehen.

Ein Höhepunkt der besonderen Art war der Besuch des Masai Dorfes. Bei der Begegnung mit den Masai bekamen wir einen Einblick in ihr Leben, sehr einfach, aber zufrieden. In der Schule sangen die Kinder für uns, und wir übergaben Schulmaterial für die Masai-Kinder.

Am Ende unserer Zeit in Kenia hieß es Abschied nehmen von Viktor, sein „aber Hallo“ würde uns fehlen. Wir wurden von ihm stets gut betreut, aber nun ging es weiter nach Tansania. Dort begrüßten uns riesige Gnu-Herden, so wie im Film „Serengeti“. So ein Schauspiel kann man nicht beschreiben, man muss es gesehen haben.

Erste Station in Tansania war der Victoria-See. Hier hatten wir eine sehr gute Unterkunft, die Ndabaka Lodge mit Pool, und sehr gutes Essen. Die angebotene Bootsfahrt mit Dorfbesichtigung war nicht ihr Geld wert, aber wir halfen damit dem Dorf und der Schule.
Von da aus ging es in die Serengeti. Die Serengeti ist durch ihren Tierreichtum bekannt. Auch hier sahen wir alle Vertreter der Big Five! Der letzte Nationalpark war das Ngorongoro-Wildschutzgebiet. Den Krater war spektakulär, aber viele Tiere sahen wir leider nicht, es war trotzdem ein besonderes Erlebnis.

Nach den vielen Nationalparks ging nach Arusha. Eine Übernachtung in einem guten Stadthotel, dann ging es vom Flughafen auf die Gewürzinsel Sansibar. Das Hotel Dongwe Ocean View, unsere Unterkunft, liegt direkt am Indischen Ozean. Am weißen Strand und in der tollen Hotelanlage konnten wir unsere Erlebnisse verarbeiten und entspannen. Einige Reiseteilnehmer unternahmen auch eine Gewürztour oder schwammen mit Delfinen. Es war einfach für jeden etwas dabei, um die letzten Tage zu genießen.

Auf der Reise hat alles geklappt, wäre da nicht der Rückflug gewesen. Wir mussten uns wach halten, denn der Rückflug ging um 3.30 Uhr. Beim Einchecken wurde uns von der Airline mitgeteilt, der Flug sei überbucht und könne erst gegen 15.30 Uhr abfliegen. Nach langem Hin und Her verbrachten wir noch eine Nacht in einem Hotel auf Sansibar und flogen dann am nächsten Tag weiter. Mit 18 Stunden Verspätung kamen wir in der Heimat an.

Es war eine tolle Reise mit vielen Erlebnissen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben – WORLD INSIGHT, Reiseleiter Viktor, allen Fahrern und den Köchen auf den Zeltplätzen.

Jedem Natur- und Tierliebhaber kann ich diese Reise nur empfehlen! Vom Preis- Leistungsverhältnis gibt es nicht besseres.

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