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Januar 2013

Madagaskar

Ein Reisebericht von  Werner und Michaela Simi

Werner und Michaela Simi berichten von ihrer AktivPlus-Reise durch Madagaskar, die sie im Juli 2012 mit WORLD INSIGHT unternommen haben.

Eine eindrucksvolle Aktivreise erlebten wir mit WORLD INSIGHT auf Madagaskar. Nach der Ankunft am frühen Morgen unternahmen wir bereits nach kurzem Schlaf eine interessante Citytour durch die pulsierende Hauptstadt Antananarivo. Am nächsten Morgen ging es mit dem Flugzeug an die Westküste. In Morondava erkundeten wir in Einbäumen die Fischerdörfer der Vezo und genossen eine einzigartige, fast karibisch anmutende Strandatmosphäre in schönen, am Meer gelegenen Bungalows. Von hier aus ging es mit Allradfahrzeugen in den Norden.

Zweimal durften wir die einzigartige Baobab-Allee erleben; einmal am frühen Morgen und bei der Rückfahrt bei Sonnenuntergang, einmalige Erlebnisse. Auf dem Weg zu den Großen Tsingys machten wir Halt im Kirindy-Forest-Reservat, einem privat geführten Schutzgebiet. Hier erkundeten wir das erste Mal den Trockenwald, in dem wir Sifakas und Rotstirnmakis antrafen.

Auch das größte Raubtier Madagaskars, das hier endemisch ist, die Fossa, konnten wir gleich in der Nähe des Camps aus nächster Nähe beobachten. Nach Einbruch der Dunkelheit machten wir uns mit einem Park-Ranger auf die Suche nach Mausmakis und tatsächlich entdeckten wir in Baumhöhlen diese winzige Lemuren-Art. Der nächste Tag war sehr anstrengend, aber auch reich an spannenden Erlebnissen. Wir mussten unter anderem zwei Flüsse, den Tsiribihina und den Manambolo mit Fähren überqueren.

Zwei Tage wanderten wir durch die Großen und Kleinen Tsyngys im Bemaraha Nationalpark. Die Tsingys sind wahrhafte Kathedralen aus Kalk, die sich rasierklingenscharf bis zu 130m hoch in den Himmel erheben und den Park zu einer der größten, aber auch am schwersten zugänglichen Attraktionen Madagaskars machen. Noch im Morgennebel machten wir eine Bootsfahrt durch die Manambolo-Schlucht, wo wir Tropfsteinhöhlen und die Gräber der Vazimba erforschten.

Während wir am Nachmittag die Siedlungen der Einheimischen erkundeten, machten wir uns am Abend auf die Suche nach Chamäleons, die wir mit Hilfe ortskundiger Führer mit Taschenlampen in großer Zahl entdeckten und aus nächster Nähe fotografieren konnten. Danach ging es zurück in unsere schöne Lodge, von der aus wir einen herrlichen Blick über die beeindruckende Landschaft hatten.

Auf dem Weg von Morondava in das Hochland begegneten wir Goldgräbern in einem Land, das reich an Ressourcen ist. Besonders ereignisreich war eine ganztägige Wanderung in der Nähe von Antsirabe. Wir spazierten durch zahlreiche Dörfer, lernten eine Dorfschule kennen und wurden Augenzeugen, wie die Dorfbewohner ihre Häuser aus Lehmziegeln errichten und die Felder bestellen. Auf dieser Tour wurden wir auch Zeugen einer Totenumbettung, wie sie noch überall in Madagaskar üblich ist. Über kunstvolle Reisterrassen wanderten wir schließlich wieder nach Antsirabe, wo wir noch eine Edelsteinschleiferei und den alten kolonialen Bahnhof besichtigten.

Auf der Reise in Richtung Süden besuchten wir Ambositra, die Stadt der Holzschnitzer, bewunderten die Häuser der Betsileo, bevor wir den tropischen Ranomafana-Nationalpark erreichten. Wir pirschten den ganzen Tag durch den tropischen Regenwald und stießen dabei auf die sehr seltene Bambuslemure, Mausmakis, Mungos, Bussarde, Wasserschlangen und eine herrlich tropische Vegetation. Landschaftlich besonders beeindruckend ist das Andringitra Gebirge. In der Nähe von Ambalavao besuchten wir den Anja-Park mit den berühmten Katta- Lemuren. Aus nächster Nähe konnten wir diese in größeren Familien lebenden Lemuren beobachten. Früh am Morgen erlebten wir den farbenprächtigen Sonntagsmarkt von Ambalavao.

Ein weiterer Höhepunkt war die zweitägige Wanderung mit Zeltübernachtung im Isalo-Nationalpark. Jahrtausende währende Erosion hat den Sandsteinfelsen ihr bizarres Aussehen verliehen. Zwischendurch gab es hier sogar die Möglichkeit sich in natürlichen Pools zu erfrischen.

Auf unserer Reise in den Süden begegneten wir weiterten Lemuren-Arten und einem sehr interessanten Trockenwald. Unsere Reise klang an der Südwestküste im reizenden Fischerort Ifaty aus. Zum Schluss konnten wir sogar noch Buckelwale vom Boot aus in der Nähe der Küste beobachten. Die Reise mit ihren zahlreichen Wanderungen gab uns einen sehr guten Einblick in die besondere, außergewöhnliche Natur der Insel und wir lernten verschiedenste Völker kennen, die sowohl malaiischen als auch afrikanischen Ursprungs sind. Besonders die Begegnung mit der freundlichen Bevölkerung des Inselstaates, vor allem den Kindern, werden wir in positiver Erinnerung behalten. Seheno, unsere Führerin, war äußerst kompetent und hilfsbereit und durch ihre sehr guten Deutschkenntnisse in der Lage, uns Madagaskar ein Stück näher zu bringen.

Werner und Michaela Simi

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