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Juli 2011

Kenia, Tansania und Sansibar

Ein Reisebericht von  Christina Euler

Mit Freude schreibe ich einen kurzen Reisebericht zu meiner Kenia-Tansania-Sansibar-Reise, denn dieser Urlaub war einfach super!

Als ich im letzten Winter nach einer Reise nach Kenia und Tansania suchte, bin ich auf WORLD INSIGHT gestoßen. Dann ergab sich zufällig noch eine Bekanntschaft mit jemandem, der im Jahr zuvor genau diese Tour gemacht hatte. Er war total begeistert, vor allem von dem Tierreichtum dieser beiden Länder. Im Juli ging es dann endlich los.

Nach einem ruhigen Flug wurden wir in Nairobi von Heike Hollwitz am Flughafen in Empfang genommen und auf drei Busse verteilt. Schon das erste Naturerlebnis war beeindruckend: In dem Nationalpark Ol Pejeta mit seinem Schimpansen-Reservat konnten wir Schimpansen aus nächster Nähe beobachten. Zusätzlich zeigten sich uns – mit Ausnahme von Leoparden – alle Big Five. Die Besonderheit sind hier Grevy-Zebras und vier nördliche Breitmaulnashörner, welche die letzten ihrer Art sind, denn weltweit existieren nur noch ca. zehn Exemplare dieser Spezies.

Am zweiten Tag ging es auf Wandertour am Mount Kenya. Das war sehr interessant, denn die Guides weihten uns auch in die (medizinische) Wirkung verschiedener Pflanzen ein. Ein besonderes Erlebnis war auch der Besuch des Lake-Bogoria-Nationalparks. Mit seinen Tausenden von Flamingos hat mich der Nationalpark total fasziniert. Während wir an den heißen Quellen waren, zog plötzlich ein Sturm auf und die ganzen Flamingos flogen auf. Ein tolles Schauspiel!

Völlig sprachlos waren wir alle am Lake Nakuru. Diese Artenvielfalt und Schönheit können nur Fotos wiedergeben! Ein Büffel am Wasser inmitten von Flamingos, Pelikanen, Möwen, Nimmersatten und vielen mehr. Schon am Eingang wurden wir von ein paar Junglöwen beobachtet, die es sich auf einem Baumstamm bequem gemacht hatten.

Es folgte die Weiterfahrt an den Lake Naivasha. Am nächsten Tag erwartete uns eine Wanderung im Hell's Gate Nationalpark mit anschließender Erkundung der Schlucht – ein Muss! Ebenso die tags darauf angebotene optionale Bootsfahrt auf dem See bei Sonnenaufgang. Die Stimmung auf dem See ist nicht zu toppen!

Bei der Fahrt in die Masai Mara muss man sich bewusst sein, dass es drei Stunden lang über eine furchtbar holprige Straße geht. Aber diese Fahrt ist es absolut wert! Die Masai Mara hat einen unendlichen Tierreichtum. Unser persönliches "Highlight" war ein Gepard, der es sich unter einem Busch bequem gemacht hatte und sich aus nächster Nähe ungestört fotografieren ließ. Löwen waren hier schon fast "langweilig", weil wir sie immer wieder zu Gesicht bekamen. Der Besuch des Masaidorfes war ein weiterer Höhepunkt der Reise, es gab uns einen sehr guten Einblick in die Lebensweise dieses Volkes.

Weiter ging das Abenteuer in Tansania. An der Grenze zu Tansania mussten wir uns dann sehr schweren Herzens von unserer Top-Reiseleiterin trennen und aus den Nissan-Bussen in Geländewagen umsteigen. Die Grenzüberschreitung war überhaupt kein Problem. Der nächste Stopp war der Viktoriasee. Hier ist die Bootsfahrt mit Besuch des Fischmarktes ein Muss!

Der vorletzte Nationalpark, die Serengeti, war wieder ein Höhepunkt. Hier konnten wir endlich unser Big-Five-Beobachtungsprogramm vervollständigen: Wir entdeckten in einiger Entfernung zwei Leoparden auf einem Baum. Die Unmenge an Flusspferden, die wegen der Trockenheit in ihren eigenen Hinterlassenschaften schwammen (Wasser war kaum mehr da...), beindruckten uns alle.

Das UNESCO-Weltnaturerbe, der Ngorongoro-Krater, war als Safariabschluss eine weitere Besonderheit. Die Szenerie ist einmalig, die Tierwelt war allerdings nicht ganz so zahlreich, wie ich es erwartet hatte.

Von Arusha flogen wir nach Sansibar. Das Hotel liegt eine Stunde von Stonetown entfernt, man kann dort herrlich entspannen. Und wer lieber aktiv sein möchte, kann von dort Ausflüge buchen. Stonetown und eine Gewürztour sind die typischen Touristenattraktionen. Auch der Jozani-Forest ist absolut sehenswert!

Die Unterkünfte waren prima, Heike hat uns gleich gesagt, es seien "Low-budget"-Unterkünfte, aber bei dem Reisepreis waren sie wirklich klasse. Da kann man keinesfalls mehr erwarten! Die Übernachtungen auf den Zeltplätzen sind etwas ganz Besonderes, in der Serengeti waren Hyänen nachts direkt neben meinem Zelt und haben furchtbaren Krach gemacht. Da traut man sich kaum mehr zu atmen . Das Essen war immer gut, besonders die Mahlzeiten auf den Campingplätzen, die von eigens angereisten Köchen zubereitet wurden, waren die besten auf der Reise! Verhungert sind wir auf keinen Fall, da auch immer wieder Stopps an Supermärkten gemacht werden, um sich für den Tag einzudecken. Die kleinen Bananen sind sehr empfehlenswert!

Mein Fazit: Die Reise ist mit dieser Vielzahl an besuchten Nationalparks und den Unterkünften nicht zu schlagen, ich habe mich im Vorhinein sehr gut informiert und habe für diesen Preis keinerlei Alternativen gefunden!

Ein besonderer Dank gilt Heike, die diese Reise noch besser gemacht hat, als sie ohnehin schon gewesen wäre!

Herzliche Grüße, Christina Euler

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