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Reisezeit & Klima

Durch Kenias Lage in der Nähe des Äquators gibt es keine Sommer- und Winterzeit wie in Europa, sondern es wird zwischen Regen- und Trockenzeit unterschieden. Eine kurze Regenzeit gibt es im November, die lange Regenzeit dauert etwa von Ende März bis Mitte Mai. In dieser Zeit muss man mit kurzen Regengüssen und gelegentlichen Gewittern rechnen. Während der langen Regenzeit können bestimmte Gebiete auch unpassierbar sein. Für eine Reise eignet sich besonders gut die Zeit zwischen Ende Dezember und Mitte März, wenn es trocken ist und man viele Tiere beobachten kann, die sich um die Wasserlöcher sammeln. Genauso gut geeignet ist die Zeit zwischen Juni und Oktober, wenn die Tierwanderungen beginnen und es auch relativ trocken ist. Die Temperaturen in Kenia sind ganzjährig mit über 30°C relativ hoch, variieren jedoch je nach Region. An der Küste liegen die Höchsttemperaturen während der Trockenzeit bei etwa 32°C, im Westen und im Hochland sind die Temperaturen mit durchschnittlich 26°C etwas milder.

Einreisebestimmungen & Visum

Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger

 

 

 

Für die Einreise nach Kenia benötigen Sie einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsangehörige müssen ab dem 01.09.2015 online ein sogenanntes E-Visum beantragen, welches 50,- USD kostet. Die bisherige Möglichkeit, das Visum am Flughafen bzw. über die Botschaften ausstellen zu lassen, wird vorläufig für einen Übergangszeitraum beibehalten bis alle technischen Beeinträchtigungen bei Beantragung des E-Visums behoben sind. Bitte erkundigen Sie sich bei uns nach dem aktuellen Stand. Kinder unter 16 Jahren erhalten ihr Visum seit dem 01.02.2016 kostenfrei.

 

Bitte beachten Sie, dass das E-Visum erst drei Monate im Voraus beantragt werden darf, die Einreise muss demnach innerhalb von 90 Tagen nach Ausstellung des Visums erfolgen.


Da die Genehmigung und Ausstellung des E-Visums mehrere Tage dauern kann, sollten Sie sich bitte entsprechend rechtzeitig vor Ihrem Abreisetermin um die Beantragung kümmern.

 

Das E-Visum beantragen Sie unter folgendem Link: https://account.ecitizen.go.ke/register

Bitte beachten Sie zudem, dass Ihr Reisepass für die meisten Transitaufenthalte außerhalb der EU zwingend maschinenlesbar sein muss.

 

 

Einreisebestimmungen gelten für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger. Angehörige anderer Nationen wenden sich bitte an ihre zuständige Behörde, sowohl hinsichtlich der Bestimmungen für das eigentliche Reiseziel als auch für das eventuelle Transitland.

Einreise nach Tansania

Wenn Sie unseren Strandbaustein auf Sansibar buchen, reisen Sie nach Tansania ein. Für die Einreise nach Tansania benötigen Sie einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigenReisepass und ein Visum. Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsangehörige erhalten dieses bei Einreise gegen derzeit 50 US-Dollar (Stand: 10/2014). Bitte beachten Sie, dass diese nur in US-Dollar-Scheinen von Serien nach 2006 gezahlt werden können. Bitte nehmen Sie den Betrag passend und in bar mit.

Impfungen & Gesundheit (Medizinische Versorgung)

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet sowohl in Kenia als auch in Tansania gefordert (Kenia gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten) – eine gültige Gelbfieberimpfung muss bei Einreise aus Kenia nach Tansania (Sansibar) demnach vorgelegt werden. In Kenia kann eine Gelbfieberimpfung ebenfalls ratsam sein.

Tropeninstitute empfehlen neben Polio, Diphtherie und Tetanus auch eine Malariaprophylaxe, sowie eine Impfung gegen Typhus und Hepatitis A und B. Malaria wird durch die Stiche der Anopheles-Mücke übertragen, die am liebsten in der Dämmerung zuschlägt. Schützen Sie sich in dieser Zeit mit langer, heller Baumwollkleidung, tragen Sie wiederholt Mückenabwehrmittel wie z.B. Autan auf und schlafen Sie unter einem Moskitonetz. Das Malariarisiko besteht in Kenia ganzjährig, vor allem während der Regenzeit in den Küsten- und Regenwaldgebieten.

In den von uns ausgewählten Hotels und Lodges ist gut für den Schutz gegen Moskitos gesorgt. In vielen Unterkünften gibt es Moskitonetze, in anderen gibt es Moskito-Steckdosen-Prophylaxe, Fensternetze oder die Zelte werden regelmäßig mit Mückenabwehrmittel behandelt. In der Regel gilt: In den Unterkünften, in denen es keine Moskitonetze gibt, sind meist auch keine nötig. Wer ganz sicher gehen möchte, kann entweder ein Netz aus Deutschland mitnehmen oder in jedem kenianischen Supermarkt für umgerechnet ca. 5-7 Euro eines erwerben.

Bitte beachten Sie: Impfungen sind immer eine persönliche Entscheidung, wo das Risiko abgewogen werden muss. Konsultieren Sie deshalb vor jeder Fernreise in jedem Fall immer rechtzeitig (im Idealfall 2 Monate vor Abreise) Ihren Hausarzt oder ein tropenmedizinisches Institut.

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis (Bilharziose) besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Trinken Sie nur Wasser sicheren Ursprungs, z.B. aus Flaschen, niemals Leitungswasser. Auch zum Zähneputzen und Geschirrspülen sollten Sie ausschließlich Trinkwasser verwenden, im Notfall nutzen Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. Bei Nahrungsmitteln gilt: Diese sollten gekocht, geschält oder desinfiziert sein. Fliegen sollten unbedingt von der Verpflegung ferngehalten werden. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände. Hier hat sich das Mitbringen von feuchten Kosmetiktüchern bewährt, die es auch in kenianischen Supermärkten zu kaufen gibt. Dennoch empfehlen wir, diese bereits in Deutschland zu kaufen. Verzichten Sie auf ungeschältes Obst, Salate oder Eiswürfel in einfachen Restaurants. Sie vermeiden damit Durchfallerkrankungen. Arznei gegen Magen-Darm-Beschwerden gehört dennoch mit ins Gepäck, sollte es Sie trotzdem einmal erwischen. Vergessen Sie Ihr Sonnenschutzmittel nicht! Vor allem während der ersten Tage sollten Sie einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden.

Die medizinische Versorgung in Kenia erreicht nur in großen Städten, wie Nairobi oder Mombasa, europäische Standards. Am besten wenden Sie sich an das Nairobi Hospital. Bitte beachten Sie, dass alle Arztrechnungen in bar bezahlt werden müssen. Es empfiehlt sich daher, eine Auslandskrankenversicherung, am besten eine mit der Möglichkeit eines Rücktransports, abzuschließen. Apotheken gibt es in vielen Orten, auf Suaheli heißen sie „duka la madawa“.

Hinweis zum Thromboserisiko bei Flugreisen: Bei langen Flugreisen besteht ein erhöhtes Thrombose-Risiko. Klären Sie Ihre persönliche Situation im Vorfeld der Reise mit Ihrem Hausarzt ab! Trinken Sie viel Mineralwasser auf dem Flug. Bemühen Sie sich, sich trotz der Enge im Flugzeug zu bewegen (vielleicht einmal ein Auf- und Ablaufen durch den Gang des Flugzeuges)!

Tropeninstitute

Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit
Sigmund-Freudstr. 25
53105 Bonn
Tel. 0228/287 15520

Landesinstitut für Tropenmedizin
Spandauer Damm 130, Haus 10
14050 Berlin
Tel. 030/301166, keine Beratung per Telefon oder E-Mail

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Bernhard-Nocht-Str. 74
20359 Hamburg
Tel. 040/312851

Institut für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 324
69120 Heidelberg
Tel. 06221/5622999
Tonbandinfo Asien: 565633
Impfberatung nur vor Ort, keine telefonische Beratung
reisemedizinische Beratung nur dienstags und mittwochs zwischen 14.00 und 16.00 Uhr

Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin der Universität München
Leopoldstr. 5
80802 München
Tel. 089/2180 13500

Institut für Tropenmedizin, Universitätsklinikum Tübingen
Wilhelmstr. 27
72074 Tübingen
Tel. 07071/298 2365

Währung & Geld

Das offizielle Zahlungsmittel in Kenia ist der Kenianische Schilling (KES). Derzeit entspricht 1 Euro = 116,88 KES (07/2014). Tagesaktuelle Wechselkurse finden Sie im Internet unter folgendem Link: http://www.oanda.com/lang/de/currency/converter/

Bargeld kann man nur selten mit EC-Karten (an Geldautomaten abheben (bis maximal 40.000 KES pro Tag), da die deutschen Banken ihre Sicherheitsmerkmale verschärft haben. Mit Kreditkarten (z.B. Visa) lässt sich in der Regel an Geldautomaten problemlos Geld abheben (meistens 10.000 bis 20.000 KES pro Tag). Traveller Cheques werden in der Regel nicht mehr akzeptiert. Auch in Kenia gibt es Kreditkartenbetrug. Bei der Verwendung von Kreditkarten sollten daher die einschlägigen Vorsichtsmaßnahmen und Empfehlungen der Kreditkartenunternehmen beachtet werden.

Ausländische Währungen tauscht man am Besten in den Banken oder Wechselstuben, die reelle Kurse bieten und keine Provision verlangen. Es empfiehlt sich, Bargeld in einem unauffälligen Beutel direkt am Körper zu tragen, um es Dieben nicht allzu leicht zu machen. Die Mitnahme von ausreichend Bargeld (Euro) wird empfohlen.

Bitte beachten Sie, dass bei Zahlungen im außereuropäischen Ausland mit der Kreditkarte eine PIN benötigt wird. Hinweis zur Zahlung mit Kreditkarten: Bitte beachten Sie, dass Kreditkartenzahlungen an vielen touristischen Orten möglich sind, so dass Sie z.B. optionale Ausflüge mit der Kreditkarte zahlen können. Am weitesten verbreitet ist die Visa-Kreditkarte, die Mastercard wird teilweise auch akzeptiert. American Express wird eher selten akzeptiert. Bitte bedenken Sie aber, dass es durchaus zu Stromausfällen kommen kann oder das Kartenlesegerät nicht funktioniert. An vielen Stellen sind Geldautomaten in der Nähe, sodass dann auch Bargeld abgehoben werden kann, aber das ist nicht immer gegeben. Lassen Sie auch bei der Zahlung Ihre Kreditkarte nicht aus den Augen und fragen Sie nach mobilen Kartenlesegeräten oder gehen Sie mit dem Kellner oder Mitarbeiter zum Kartenlesegerät.

Um das Geldabheben am Automaten sicherer zu machen, haben viele Bankinstitute seit 2011 auf das neue System „V-Pay" umgestellt, welches die Maestro Karte ersetzt. Mit diesem System ist es derzeit noch nicht möglich, Geld außerhalb Europas abzuheben. Bitte prüfen Sie daher vor Reiseantritt, ob Sie im Besitz einer Karte mit „V-Pay“ Logo sind und nehmen gegebenenfalls zusätzlich eine Kreditkarte mit.

Wie viel Sie für das tägliche Leben benötigen, hängt natürlich von Ihnen persönlich ab. Noch ein paar Preisbeispiele: Eine Hauptspeise im landestypischen Restaurant bekommt man etwa für 5 Euro, im gehobenen Restaurant sollte man für eine warme Mahlzeit ab 7-15 Euro aufwärts kalkulieren. Trinkwasser (1,5 L) kostet im Supermarkt ca. 80 Cent, im Hotel etwa 1,50 Euro. Säfte 1,00/2,00 Euro, Softgetränke 50 Cent /1,50 Euro, Bier 1,00/3,00 Euro (jeweils Supermarkt/Hotel).

Wenn Sie zu Beginn Ihres Aufenthaltes etwa 150 Euro pro Person tauschen, sollten Sie eine ganze Zeitlang damit auskommen und müssen nicht ständig wechseln

Sicherheit & Verhaltenstipps

Kenia gilt als gut zu bereisendes Land innerhalb von Afrika, in dem es aber doch Kriminalität gibt. Durch das Beherzigen einiger Sicherheitshinweise können Sie das Risiko der Kriminalität allerdings gut eindämmen. Grundsätzlich sollten verlassene und abgeschiedene Orte gemieden werden und insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie sich auch für kurze Strecken ein Taxi nehmen. Besonders in den Innenstädten von Nairobi und Mombasa ist Vorsicht geboten. Nehmen Sie keine Wertgegenstände, z.B. Schmuck oder teure Armbanduhren mit nach Kenia. Tragen Sie Ihr Bargeld versteckt und körpernah, z.B. in einem Bauchgurt und führen Sie nach Möglichkeit nur kleine Scheine mit sich. Den Fotoapparat verstauen Sie am besten in einer unauffälligen Tasche. Es ist ratsam, von seinen Reisedokumenten Kopien zu machen und diese gesondert aufzubewahren.

Besondere Aufmerksamkeit ist beim Geldabheben an Bankautomaten (ATM) geboten. Leider nehmen neben einfachem Raub und Trickdiebstahl auch Manipulationen der Geldautomaten zu. Lassen Sie sich nicht von Dritten helfen und achten Sie darauf, dass Sie bei Eingabe des PINs nicht beobachtet werden!

Steigen Sie in Nationalparks mit wilden Tieren unterwegs niemals aus dem Fahrzeug aus, um z.B. auch mal ein besonders schönes Foto zu machen – die Tiere bewegen sich in ihrer natürlichen Umwelt und können auch ganz überraschend aus ihren Verstecken hervorkommen! Ausnahmen bilden sogenannte „Game-Walks“, geführte Wanderungen, wie Sie sie beispielsweise im Hells Gate National Park und Mt. Longonot National Park unternehmen können.

Bitte beachten Sie auch evtl. tagesaktuelle Sicherheitshinweise auf unserer Homepage www.world-insight.de/inividuell bzw. beim Auswärtigen Amt.

Nachstehend die Anschriften der Deutschen Botschaft in Kenia, an die Sie sich in Notfällen immer wenden können:

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Nairobi, Kenia
Riverside Drive 113
Ludwig Krapf House
P.O. Box 30180
00100 Nairobi / Kenya
Telefon: 00254 20 4262 100
Fax: 00254 204262 129
E-Mail: info(at)nairobi.diplo.de

Telefonieren & Internet

Mittlerweile hat sich das Telefonieren in Kenia von Handys aus und über das Internet (zum Beispiel Skype) gegenüber dem Festnetztelefon durchgesetzt. Das Mobilfunknetz ist relativ gut ausgebaut und funktioniert besser als das Festnetz. Daher ist es sinnvoll sich für die Reise eine kenianische SIM-Karte (Kosten: rund 300 KSh) zu besorgen und von seinem Handy aus zu telefonieren. Solche Anrufe sind deutlich günstiger – sowohl nach Europa, als auch innerhalb Afrikas. Andernfalls kommen hohe Roaming-Gebühren auf Sie zu. Sie sollten auch auf jeden Fall daran denken, Ihre Mailbox auszuschalten! Um mit einer kenianischen SIM-Karte in Ihrem deutschen Handy telefonieren zu können, sollten Sie nur sicher gehen, dass Ihr deutsches Handy für SIM-Karten anderer Anbieter freigeschaltet ist. Sie können natürlich auch ein kenianisches Handy inklusive einer SIM-Karte für etwa 3.000,- KSh kaufen. Zu den größten kenianischen Mobilfunkanbietern zählen die Safaricom, Zain und Orange. Das Guthaben gibt es als sogenannte „Scratch-Cards“, mit Guthaben in Höhe von 200, 500 und 1.000 KSh. Die Minutenpreise innerhalb Kenias bewegen sich zwischen 15,- und 30,- KSh, für Telefonate nach Europa werden es dann deutlich mehr – 150 bis 200 KSh. Es ist aber immer noch günstiger als mit einer deutschen SIM-Karte zu telefonieren. Auch das Versenden von SMS ist eine preiswerte Alternative. Eine weitere Möglichkeit ist auch das Internet. Wenn Sie die Wahl zwischen einem teureren und einem günstigeren Anbieter haben, sollten Sie sich für den teureren entscheiden, sofern dieser einen schnelleren Anschluss hat. Die Vorwahl für Kenia lautet 00254.

Essen & Trinken

Die afrikanische Küche ist oft sehr einfach und vor allem stärkehaltig. Die Gerichte bestehen in ihren Grundsubstanzen meist aus Mais, Bohnen, Hirse, Kochbananen, Wurzelknollen (Kartoffeln, Jams, Cassava). Sie werden durch Gemüse, Früchte, Ziegen- und Rindfleisch und – wenn vorhanden – durch Fisch verfeinert. Posho ist das Nationalgericht aus süßem Mais, Ugali ist ein Maisbrei, Matoke besteht aus gekochten Bananen, Kuku ya packa ist in Kokosmilch gebackenes Hühnchen. An den Küsten werden Fische und Krustentiere in verschiedenen Variationen zubereitet. Je nach Saison gibt es auch Forellen, Hummer, Garnelen oder Mombasa-Austern. Rind- und Ziegenfleisch wird meistens für die einheimische Bevölkerung nur an Festtagen serviert. Huhn erscheint schon häufiger auf dem Speiseplan. In sogenannten Hoteli, einfachen Restaurants, bekommen Sie einfache kenianische Speisen und Getränke. Meistens sitzt man auf Holzbänken und isst von Plastiktellern. Bei europäischen Speisen werden Messer und Gabel verwendet, traditionelle Gerichte dagegen isst man mit der rechten Hand.

Ein beliebtes Getränk ist Chai, heißer Tee mit möglichst viel Milch und Zucker. Er ist in heißem Klima viel besser bekömmlich als eisgekühlte Getränke. Keimfreies Trinkwasser gibt es in Ein-Liter-Plastikflaschen zu kaufen. Neben Kaffee und Tee sind besonders Fruchtsäfte aus frisch gepressten Passionsfrüchten, Mangos, Ananas und Orangen empfehlenswert. Liebhaber von Alkoholika finden in Kenia ein breites Angebot an einheimischen Erzeugnissen, vor allem Bier. Bekannte Marken sind Tusker, Pilsner und White Cap.

Trinkgelder

In Restaurants, Bars und Hotels in Kenia sind Steuern sowie Servicegebühren in der Regel im Preis enthalten. Trotzdem freuen sich die Kellner über ein zusätzliches Trinkgeld. Viele von Ihnen verdienen nur umgerechnet zwischen 50 und 100 Euro im Monat und sind daher auf Trinkgelder angewiesen. Wenn Sie in kleinen Bars und Lokalen auf dem Land essen, wird man dort Trinkgelder nicht unbedingt erwarten, während es in den größeren Hotels durchaus üblich ist. Hier gibt es zum Teil auch eine so genannte „tip-Box“, in die Sie am Ende Ihres Aufenthaltes Geld einwerfen können, das dann an alle Mitarbeiter verteilt wird. Ansonsten ist ein Trinkgeld von 5-10 Prozent des Gesamtbetrages angemessen. Neben Servicekräften in Hotels und Restaurants erwarten auch örtliche Reiseleiter ein kleines Trinkgeld.  Die Höhe richtet sich selbstverständlich nach Ihrer Zufriedenheit.

Reisegepäck (Checkliste)

  • Reisepass, Fotokopie des Reisepasses
  • Fotokopien der wichtigsten Dokumente (getrennt von Originalen aufbewahren)
  • Ausdruck des elektronischen Flugtickets
  • Tagesrucksack
  • lange und kurze Hosen, langärmliges Hemd oder T-Shirt
  • leichte Wanderschuhe mit gutem Profil
  • Trekkingstöcke
  • Regenschutz
  • Badesachen
  • Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenhut
  • Wecker
  • Reiseapotheke, persönliche Medikamente, Insektenschutz, ggf. Moskitonetz
  • Taschenlampe
  • Fotoausrüstung, Filme, ausreichend Akkus und Speicherkarten
  • ggf. Handy, es kann vor Ort eine SIM-Karte (etwa 1,10 Euro/Stand 10/2013) gekauft werden, das Telefonieren nach Europa ist damit preiswerter (ca. 40 Ct./Min, 10 Ct. Pro SMS)
  • ggf. Adapter (s. Punkt Stromspannung)

Stromspannung

Die Stromspannung beträgt wie in Deutschland 240 V, ist aber schwankend. Man braucht allerdings einen dreipoligen Adapter mit eckigen Kontakten. Wir empfehlen auch die Mitnahme von Reserveakkus, denn es kann manchmal zu Stromausfällen kommen und in den Camps laufen die Generatoren oft nur für ein paar Stunden am Abend und morgens. 

Zeitunterschied

Mitteleuropäische Zeit +2 Stunden in der Winterzeit, +1 Stunde im Sommer.

Bitte bedenken Sie...

...Kenia ist ein zauberhaftes Land, doch ticken die Uhren manchmal anders. Es dürfen keine westlichen Maßstäbe angelegt werden, sei es, was die Qualität der Straßen anbelangt, sei es die Auffassung von Pünktlichkeit oder Sonstigem. Wir und unsere Partner vor Ort bemühen uns um einen reibungslosen und pünktlichen Reiseablauf. Falls es doch einmal zu Verzögerungen kommen sollte, möchten wir Sie um Ihr Verständnis bitten.

Literaturempfehlungen

Reiseführer

  • Kenia, Reise Know-How
  • Kenia, Vis a Vis Dorling Kindersley
  • Kenia, Marco Polo
  • Kenia, Baedeker
  • Kenia, Lonely Planet

Schönes zum Schmökern für Ihre Reise

  • Masai Mara, Tecklenborg
  • Wildlife of Kenya, Novum