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Reisezeit & Klima

Die Vielfalt Ecuadors spiegelt sich auch in den verschiedenen klimatischen Kontrasten wider, die das Land zu bieten hat. Die Äquatorlage Ecuadors führt dazu, dass es keine mit Europa vergleichbaren Jahreszeiten sowie keine großen Temperaturunterschiede gibt und das Land ganzjährig bereist werden kann. Bei den verschiedenen klimatischen Bedingungen kann grob zwischen Regenzeit (ca. Dezember bis Mai) und Trockenzeit (Juni bis November) unterschieden werden.

Im westlichen Tiefland, dem Küstengebiet Ecuadors, variiert das Klima von Norden nach Süden: Während es im Süden trocken und heiß ist, fällt im Norden viel Niederschlag, was zu einem feuchtheißen Klima führt. Das Klima im zentralen Hochland weist geringe Temperaturschwankungen innerhalb des Jahres auf, die durchschnittlichen Jahrestemperaturen bewegen sich zwischen 13,5°C und 16°C. Dafür treten im Tagesverlauf starke meteorologische Variationen auf: Morgens bis mittags gibt es viel Sonnenschein, nachmittags dominieren Regenschauer, abends und vor allem nachts kann es sehr kalt werden. Im östlichen Tiefland ist das Klima feucht und tropisch. Hier herrscht ein typisches Regenwald-Klima – eine echte Trockenzeit gibt es nicht, es regnet das ganze Jahr über. Aufgrund des meteorologischen Reichtums gilt daher zu jeder Reisezeit, dass grundsätzlich mit allem zu rechnen ist: von starken Niederschlägen über tropische, aber auch trockene Hitze bis hin zu eisiger Kälte in den Bergregionen. So ist es verständlich, dass verlässliche Wettervorhersagen fast unmöglich sind. Das Wetter kann sich von einer auf die andere Minute ändern und unterliegt regional starken Variationen.

Einreisebestimmungen & Visum

Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger

Für die Einreise nach Ecuador (bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen pro Jahr) ist für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger kein Visum erforderlich. Es genügt ein 6 Monate über das Reiseende hinaus gültiger Reisepass. 

Wenn Sie über die USA nach Ecuador fliegen, benötigen Sie in diesem Falle einen maschinenlesbaren Reisepass und eine Einreisegenehmigung (ESTA), auch wenn Sie nur Transitpassagier sind:

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Ausgehend von einer jüngsten Sicherheitsgesetzgebung haben die USA ein neues System der Einreisegenehmigung (ESTA) eingeführt. Danach müssen sich seit dem 12. Januar 2009 alle Reisenden aus Ländern des Visa-Waiver-Program (VWP), also auch aus Deutschland, spätestens 72 Stunden vor der beabsichtigten Einreise via Internet unter esta.cbp.dhs.gov eine Einreiseerlaubnis einholen. Bitte nutzen Sie ausschließlich die genannte Adresse und nicht alternative Internetadressen wie z.B. www.esta.usa, hier verbergen sich Anbieter, die den Nutzern zusätzliche Kosten in Rechnung stellen. Das Verfahren auf esta.cbp.dhs.gov ist sehr einfach gestaltet und soll einer erhöhten Sicherheit im Reiseverkehr dienen. Sobald eine solche Einreiseerlaubnis eingeholt ist, gilt sie für einen Zeitraum von zwei Jahren und berechtigt auch zu mehreren Einreisen in die USA, es sei denn, die Gültigkeit des Reisepasses endet vor Ablauf der zwei Jahre. Zu beachten ist aber stets, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren so wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt. Zwar mag das Verfahren zunächst etwas aufwendig erscheinen, generell verweist das zuständige Department of Homeland Security (DHS) aber auf den Vorteil, dass das System die Sicherheit im Reiseverkehr erhöht. Es handelt sich zudem um den gleichen Fragebogen, den man als Passagier bisher auf dem Weg in die USA im Flugzeug ausfüllen musste. Durch das ESTA wurde dieses Verfahren jetzt lediglich vorverlagert. Die Grenzformalitäten werden somit auf den amerikanischen Flughäfen kürzer ausfallen, was zweifellos auch ein Vorteil für Reisende ist, die einreisen oder zwischenlanden und umsteigen müssen.

Bitte beachten Sie zudem, dass Ihr Reisepass für die meisten Transitaufenthalte außerhalb der EU zwingend maschinenlesbar sein muss.

Einreisebestimmungen gelten für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger. Angehörige anderer Nationen wenden sich bitte an ihre zuständige Behörde, sowohl hinsichtlich der Bestimmungen für das eigentliche Reiseziel als auch für das eventuelle Transitland.

Impfungen & Gesundheit (Medizinische Versorgung)

Generell sind keine Impfungen für Ecuador vorgeschrieben. Allerdings empfiehlt das Auswärtige Amt für den Aufenthalt in Ecuador Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) und Hepatitis. Ggf. ist eine Malariaprophylaxe empfehlenswert.

Aufgrund der Höhenlage der Hauptstadt Quito, die auf 2.800 m über dem Meeresspiegel liegt, muss der Körper sich nach der Ankunft erst einmal akklimatisieren. In den ersten Tagen Ihres Aufenthalts kann es zu körperlichem Unwohlsein in Form von verstärkter Atmung, beschleunigtem Herzschlag, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schwindel, Schlafstörungen und Schwellungen im Bereich der Arme, der Füße und des Gesichts kommen. Ruhen Sie sich deshalb nach Ihrer Ankunft erst einmal aus und gehen Sie Ihre Reise langsam an. Trinken Sie genügend Wasser und schränken Sie das Rauchen und den Alkoholkonsum ein.

Sollten Sie Bedenken haben, wie der Körper auf die teilweise extremen Höhen reagieren wird, gibt es die Möglichkeit eines Höhenverträglichkeitstests. Weitere Informationen finden Sie z.B. unter http://www.hoehenbalance.de

In Ecuador kommt die Cholera gelegentlich vor. Sie ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit. Es handelt sich um eine Darmerkrankung, daher werden die Erreger nur mit dem Stuhl oder Erbrochenem ausgeschieden. Die Infektion erfolgt auf oralem Weg, meistens über verseuchtes Wasser oder Lebensmittel.

Durch Beachtung folgender hygienischer Maßnahmen kann das Risiko soweit verringert werden, dass eine Ansteckung sehr unwahrscheinlich ist:

  • Zum Genuss nur absolut sauberes Wasser verwenden, also abkochen!
  • Gekochte und gut durchgebratene Speisen sind unbedenklich. Rohe Salate sollten vermieden werden. Schalenfrüchte können nach Überbrühen mit kochendem Wasser und Schälen bedenkenlos genossen werden.
  • Der Besuch von Schwimmbädern sollte überdacht werden.
  • Die Choleraschutzimpfung gibt nur einen unzureichenden Schutz und wird heute nicht mehr empfohlen.
  • Eine vorbeugende Antibiotika-Einnahme ist nicht erforderlich.

In jüngerer Zeit wurden einige Diphtheriefälle in Ecuador bekannt. Daher ist es empfehlenswert - unter Umständen auch unabhängig vom Reiseland - den Impfschutz alle 10 Jahre (zusammen mit Tetanus und Polio-Schluckimpfung) aufzufrischen. Eine Pflicht zur Gelbfieberschutzimpfung besteht für Ecuador nur bei Einreise aus einer Gelbfieberregion, zum Beispiel einem Nachbarland (Peru). Verbreitet sind im Tiefland, abhängig von den klimatischen Verhältnissen, auch andere tropische Infektionskrankheiten, wie z.B. Denguefieber, Typhus, Malaria und Zika-Virus-Infektion. 

Bezüglich Malaria besteht ganzjährig ein geringes Risiko im ganzen Land unterhalb von 1.500m Höhe, auch an den Küsten (v. a. Esmeraldas). Als malariafrei gelten das Hochland, Quito, Guayaquil und die Galápagos-Inseln. Malaria wird durch die Stiche der Anopheles-Mücke übertragen, die am liebsten in der Dämmerung zuschlägt. Schützen Sie sich zu dieser Tageszeit durch lange, helle Baumwollkleidung und Mückenabwehrmittel wie z.B. Autan.

Bitte beachten Sie, dass Impfungen immer eine persönliche Entscheidung sind, bei der das Risiko abgewogen werden muss. Konsultieren Sie deshalb vor jeder Fernreise Ihren Hausarzt oder ein tropenmedizinisches Institut – im Idealfall zwei Monate vor Ihrer Abreise.

Hinweis zum Thromboserisiko bei Flugreisen: Bei langen Flugreisen besteht ein erhöhtes Thrombose-Risiko. Klären Sie Ihre persönliche Situation im Vorfeld der Reise mit Ihrem Hausarzt ab! Trinken Sie viel Mineralwasser auf dem Flug. Bemühen Sie sich, sich trotz der Enge im Flugzeug zu bewegen (vielleicht einmal ein Auf- und Ablaufen durch den Gang des Flugzeuges)!

Tropeninstitute

Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit
Sigmund-Freudstr. 25
53105 Bonn
Tel. 0228/287 15520

Landesinstitut für Tropenmedizin
Spandauer Damm 130, Haus 10
14050 Berlin
Tel. 030/301166, keine Beratung per Telefon oder E-Mail

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Bernhard-Nocht-Str. 74
20359 Hamburg
Tel. 040/312851

Institut für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 324
69120 Heidelberg
Tel. 06221/5622999
Tonbandinfo Asien: 565633
Impfberatung nur vor Ort, keine telefonische Beratung
reisemedizinische Beratung nur dienstags und mittwochs zwischen 14.00 und 16.00 Uhr

Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin der Universität München
Leopoldstr. 5
80802 München
Tel. 089/2180 13500

Institut für Tropenmedizin, Universitätsklinikum Tübingen
Wilhelmstr. 27
72074 Tübingen
Tel. 07071/298 2365

Währung & Geld

Ecuadors Währung ist der US-Dollar. Derzeit entsprechen 1 Euro = 1,10 US-Dollar (Stand 10/2016). Tagesaktuelle Wechselkurse finden Sie im Internet unter folgendem Link: www.oanda.com.

Wir empfehlen die Mitnahme von Bargeld in kleinen Scheinen bis 20 US-Dollar. Natürlich kann man auch (in den Städten) mit der EC-/Maestro-Karte Geld am Automaten abheben, hier fallen je nach Hausbank unterschiedliche Gebühren an. Der Einsatz der Kreditkarte lohnt sich eher beim bargeldlosen Zahlungsverkehr, Barabhebungen werden mit hohen Gebühren belastet. In der Vergangenheit gab es beim Abheben von Geld mittels deutscher EC-Karten Probleme mit der Freischaltung der Bankautomaten. Auch funktionieren deutsche Kreditkarten als Bezahlung in Geschäften und Hotels nicht immer regelmäßig. Es wird daher empfohlen, sowohl EC- als auch die Kreditkarte mitzunehmen. Der Höchstbetrag der abgehoben werden kann, variiert je nach Bank und Karte (normalerweise zwischen 200 US-Dollar und 400 US-Dollar pro Tag).

Hinweis: Um das Geldabheben am Automaten sicherer zu machen, haben viele Bankinstitute seit 2011 auf das neue System „V-Pay" umgestellt, welches die Maestro Karte ersetzt. Mit diesem System ist es derzeit noch nicht möglich, Geld außerhalb Europas abzuheben. Bitte prüfen Sie daher vor Reiseantritt, ob Sie im Besitz einer Girokarte mit „V-Pay“ Logo sind und nehmen gegebenenfalls zusätzlich eine Kreditkarte mit.

Wie viel Geld Sie für das tägliche Leben auf Ihrer Reise benötigen, hängt natürlich von Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget ab. Die Preise in Ecuador variieren je nach Ansprüchen und Vorlieben. Eine sättigende Mahlzeit von der Tageskarte in einem kleinen Restaurant außerhalb der Touristenströme ist schon für ca. 2,50 USD erhältlich. Für ein Gericht von der Karte in einem rustikalen Restaurant zahlt man um die 4 bis 6 USD, gehobene Restaurants nehmen 10 bis 15 USD. In Restaurants sind meist bereits eine obligatorische Servicegebühr von ca. 10 % und die Mehrwertsteuer (IVA) von 12 % enthalten. Darüber hinaus wird vor allem in gehobenen Restaurants ein Trinkgeld von nochmals 5 bis 10 % erwartet. Selbstversorger können sich in Supermärkten mit dem Nötigsten eindecken. Allgemein gilt, dass vor allem in touristischen Regionen, Großstädten und auf den Galápagos Inseln das Preisniveau viel höher ist und fast mitteleuropäische Verhältnisse erreicht.

Sicherheit & Verhaltenstipps

Ecuador ist außerhalb der großen Städte relativ sicher und liegt, was die Kriminalität betrifft, im lateinamerikanischen Mittelfeld. Vor allem in Quito, Cuenca und Guayaquil sind Überfälle und Taschendiebstähle jedoch nicht auszuschließen. Tragen Sie daher Bargeld und wichtige Dokumente in Touristenorten eng am Körper, z.B. in einem Brustbeutel oder Bauchgürtel und nehmen Sie Kopien von allen wichtigen Dokumenten mit auf die Reise.

 

Nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie in den größeren Städten nicht mehr zu Fuß unterwegs sein, sondern auf registrierte Taxis zurückgreifen. Hier ist es ratsam, nach dem Einsteigen die Türen zu verriegeln, sodass z.B. beim Stopp an einer Ampel niemand einsteigen kann. Lassen Sie Ihr Gepäck nicht aus den Augen und leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr. Die ecuadorianische Polizei ist unter der Nummer 911 zu erreichen.

Auch die Verkehrssituation im Land ist nicht mit der in Deutschland zu vergleichen, es gibt eine sehr hohe Unfallrate, weshalb Sie immer achtsam bleiben sollten.

Ecuador ist ein Land, das sich durch seine biologische und geologische Vielfalt auszeichnet –

Reisende profitieren von diesem Naturreichtum. Allerdings wird das Land am Äquator von der einen oder anderen Naturkatastrophe heimgesucht. Es liegt in der Erdbebenzone und verfügt über einige aktive Vulkane.

 

Bitte beachten Sie auch evtl. tagesaktuelle Sicherheitshinweise auf unserer Homepage www.world-insight.de bzw. beim Auswärtigen Amt (www.auswaertiges-amt.de). Hier die Anschrift der Deutschen Botschaft in Ecuador, an die Sie sich in Notfällen immer wenden können:

 

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland,                                                                                           

Avenida Naciones Unidas E10-44 y República de El Salvador  

Edificio Citiplaza

Telefon: (00593 2) 297 08 20

Fax: (00593 2) 297 08 15 oder 297 08 16

Für Notfälle außerhalb der Öffnungszeiten (Mobiltelefon): (00593) (0) 999 49 79 67

Homepage: www.quito.diplo.de

Email: info@quito.diplo.de

 

Telefonieren & Internet

Sowohl staatliche Telefongesellschaften als auch private Telefonkabinen in Ecuador bieten relativ preiswerte nationale und internationale Telefonvermittlungen an. Der Mobilfunkmarkt ist wachsend. Das deutsche Handy in Ecuador zu benutzen, kann schwierig werden bzw. sogar gar nicht funktionieren. Nur Geräte, die auf 850 MHz laufen, sind funktionstüchtig. Wir empfehlen die vielen kleinen Internetcafés, die man überall findet. Am besten informieren Sie sich direkt bei Ihrem Anbieter über Möglichkeiten und Preise. Internetzugang ist in den Städten und auch in größeren Ortschaften problemlos möglich. Es gibt zahlreiche Internetcafés, die die Verbindung mit dem World Wide Web für wenig Geld anbieten.

Essen & Trinken

Kulinarisch gibt es in Ecuador viel zu entdecken – und die Geschmäcker sind freilich verschieden. An den Küsten werden vorwiegend Fischgerichte mit Reis oder Kochbananen serviert, in der Sierra dominieren hingegen Fleischgerichte aus Ziege, Huhn und Rind. Besonders Experimentierfreudige können gegrilltes Meerschweinchen (Cuy) probieren, eine ecuadorianische Delikatesse, die häufig am Straßenrand angeboten wird. Die Meerschweinchen werden eigens zum Verzehr gezüchtet und stehen bei der einheimischen Bevölkerung vor allem an Festtagen auf dem Speisezettel. Empanadas sind gefüllte Teigtaschen und eignen sich besonders gut als Snack zwischendurch. In Quito sind die chinesisch-ecuadorianischen Gerichte einen Versuch wert. Versuchen sie einen Arroz Chaufa, ein Reisgericht mit Gemüse, Huhn, Fleisch oder Meeresfrüchten. Zu fast jedem Essen wird Ají gereicht, ein scharfe Würzpaste aus Pfefferschoten und Lauch zur Verfeinerung der Gerichte.

Ein besonderer Genuss sind die tropischen Säfte und Cocktails, die überall zu haben sind. Aber auch die am meisten verbreitete Biersorte „Pilsener“ löscht auf angenehme Weise den Durst nach einem anstrengenden Tag in den Bergen oder im Dschungel.

Seit 2010 hat die ecuadorianische Regierung schärfere Gesetze für den Alkoholkonsum in Ecuador durchgesetzt. Der Ausschank von Alkohol ist von Montag bis Donnerstag nur bis Mitternacht und am Wochenende (Freitag und Samstagnacht) bis zwei Uhr nachts in Bars, Restaurants und Diskotheken erlaubt. An Sonntagen ist der Verkauf von alkoholischen Getränken untersagt. Diese Regelungen gelten auch für alle touristischen Betriebe inklusive Hotels.

Trinkgelder

Natürlich sind auch in Ecuador Trinkgelder gern gesehen. In Restaurants sind meist eine obligatorische Servicegebühr von ca. 10 % und die Mehrwertsteuer (IVA) von 12% im Preis bereits enthalten. Darüber hinaus wird vor allem in gehobenen Restaurants Ecuadors ein Trinkgeld von nochmals 5 bis 10 % erwartet. Hotelangestellte, Gepäckträger, Bergführer etc. freuen sich natürlich immer über ein Trinkgeld.

Reisegepäck (Checkliste)

Da unsere Hotels nur selten auf Kofferträger zurückgreifen, ist ein kleines und leichtes Gepäckstück auch in Ihrem Sinne. Als Gepäckstück können Sie sowohl einen Koffer oder Reisetasche, als auch einen Rucksack nehmen. Bitte denken Sie daran, dass ein kleiner Tagesrucksack für Ausflüge immer sehr praktisch ist.

  • Reisepass
  • Fotokopie des Reisepasses
  • Ausdruck Ihres elektronischen Tickets
  • Fotokopien der wichtigsten Dokumente (getrennt von Originalen aufbewahren)
  • Rucksack, Reisetasche oder Koffer
  • Tagesrucksack
  • Bequeme Trekkingschuhe mit Profil
  • Lange und kurze Hosen, langärmliges Hemd oder T-Shirt
  • Regenschutz
  • Badesachen
  • Sonnenschutz
  • Reiseapotheke, persönliche Medikamente
  • Insektenschutz
  • Taschenlampe
  • Fotoausrüstung, Filme
  • Kleidung
  • ggf. Adapter (s. Punkt Stromspannung)

Gerade nachts kann es im Hochland auch kühl werden, so sollte ein dicker Pullover oder eine Fleecejacke nicht im Gepäck fehlen. Auch eine Regen- oder Goretex-Jacke für alle Fälle sollte eingepackt werden. Für Tage im Dschungel und auf Galapagos sollte man sich auch leichte Kleidung einpacken. Baumwollkleidung eignet sich am besten. Für Wanderungen empfiehlt sich festes und bequemes Schuhwerk – von schweren Bergstiefeln ist jedoch abzuraten. Unbedingt sollten Sie Sonnenbrille, Sonnenhut und einen guten Sonnenschutz mitnehmen.

Stromspannung

Die Stromspannung beträgt 110 Volt. Sie benötigen einen Adapter mit verschiedenen Polsystemen, einen so genannten „Weltstecker“, den Sie überall im Handel erhalten.

Zeitunterschied

Zwischen Deutschland und Ecuador besteht ein Zeitunterschied von -6 Stunden. Während der Sommerzeit ist es eine Stunde mehr. Auf den Galápagos-Inseln liegt der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit bei –7 im Winter und –8 während der Sommerzeit.

Bitte bedenken Sie...

...Ecuador ist ein zauberhaftes Land, doch ticken die Uhren manchmal anders. Nicht immer dürfen westliche Maßstäbe angelegt werden, sei es, was die Qualität der Straßen anbelangt, sei es die Auffassung von Pünktlichkeit. Wir und unsere Partner vor Ort bemühen uns um einen reibungslosen und pünktlichen Reiseablauf. Falls es doch einmal zu Verzögerungen kommen sollte, möchten wir Sie um Ihr Verständnis bitten.

Literaturempfehlungen

Reiseführer

  • KulturSchock Ecuador, Reise KnowHow
  • Ecuador, Galapagos, Polygott Apa Guide
  • Ecuador, Reise Know How
  • Ecuador, Galapagos-Inseln, Dumont Verlag
  • Ecuador & Galápagos Inseln, Lonely Planet
  • Ecuador, Michael Müller Verlag

Schönes zum Schmökern für Ihre Reise

  • Reise durch einen einsamen Kontinent, Rowohlt
  • Die offenen Adern Lateinamerikas, Hammer Verlag
  • Der weite Himmel über den Anden, National Geographic
  • Postlagernd Floreana: Ein außergewöhnliches Frauenleben am Ende der Welt, Bastei Lübbe
  • General Franco: Lebensbilder aus Ecuador