Schnellsuche

Auf den Spuren einer der größten Zivilisationen unserer Geschichte starten Sie zunächst in Cuzco, der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches. Sie entdecken auf einer Citytour die Ruinen einiger architektonisch meisterhafter Inkabauten, koloniale Häuserfassaden und opulent verzierte Kirchen, aber auch das internationale Flair der Traveller Metropole, bevor tags darauf Ihr Trekking Abenteuer startet. Während der kommenden vier Tage überqueren Sie drei Andenpässe, wandeln auf jahrhundertealten Pfaden vorbei an prächtigen Orchideen und Bromelien und besichtigen archäologische Anlagen mit so unaussprechlichen Namen wie Llaqtapata, Willkarakay oder Phuyupatamarka. Durch die unberührte, sich stets wandelnde Landschaft und die einzigartigen Blicke in das fruchtbare Tal könnte hier eigentlich das Motto „der Weg ist das Ziel!“ gelten, würde am Ende der Strecke nicht das majestätische Machu Picchu warten. Vom Sonnentor Inti Punku beobachten Sie, wie die menschenleere Anlage zum Sonnenaufgang nach und nach in weiches Licht gehüllt wird und langsam erwacht. Ein monumentaler Moment, der den besonderen Zauber Machu Picchus noch verstärkt und für die Mühen der letzten Tage entschädigt. Auf einer anschließenden Führung tauchen Sie noch tiefer in die Geschichte der Hochkultur ein und kommen dem einen oder anderen Geheimnis der Inkastadt auf die Spur. Erschöpft aber glücklich und mit einzigartigen Erinnerungen im Gepäck kehren Sie anschließend nach Cuzco zurück.


Reiseverlauf

Tag 1

Nach Ankunft in Cuzco werden Sie von Ihrem Reiseleiter am Flughafen oder der lokalen Busstation in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel gefahren. Den Rest des Tages können Sie z.B. für einen ersten Erkundungsrundgang durch die Stadt nutzen. (2 Übernachtungen im Hotel in Cuzco)

Tag 2

Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Nachmittag werden Sie am Hotel abgeholt und unternehmen zu Fuß und mit dem Bus eine ca. 4-stündige geführte Tour im Zentrum von Cuzco mit der Plaza de Armas, der Kathedrale, der Santo Domingo Kirche und dem ehemaligen Sonnentempel Coricancha sowie zu den umliegenden Ruinen von Sacsayhuaman, Qenko, Puka Pukara und Tambo Machay. Nach der Tour werden Sie zurück nach Cuzco gebracht. Am Abend treffen Sie Ihren Guide für den Inka-Trail zu einem ausführlichen Informationsgespräch und können alle noch offenen Fragen stellen. (F)
Fahrtstrecke Cuzco – umliegende Ruinen – Cuzco: 0,5 Std./20km

Tag 3

Nach einem frühen Frühstück startet der Inka-Trail. Sie werden in Ihrem Hotel abgeholt und fahren nach einem kurzen Stopp in Ollantaytambo mit dem Bus ins Urubamba-Tal. Bitte denken Sie unbedingt daran, Ihren Reisepass mitzunehmen, da dieser bei der Eingangskontrolle in Piskacucho überprüft wird. Die Wanderung beginnt bei Kilometer 82 (2.650 m) und führt zunächst auf ebenem Weg entlang des Vilcanota-Flusses, vorbei an den archäologischen Stätten Llaqtapata und Willkarakay. Nach einem Abstieg von etwa 30 Minuten essen Sie an einer schönen Stelle zu Mittag, bevor es weiter durch das üppige Tal geht. Eine Strecke mit moderatem Aufstieg führt Sie nach ca. 12 zurückgelegten Tageskilometern zwischen 15 Uhr und 16 Uhr zum Camp Huayllabamba (3.100 m). Hier können Sie nach einem frisch zubereiteten Abendessen in den wohlverdienten Schlaf fallen. (3 Übernachtungen im Zelt) (F,M,A)
Dauer des Trekkings: ca. 5-6 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Tag 4

Der Weg steigt steil an und führt in ca. 5 Stunden zum höchsten Pass des ganzen Inka-Trails, dem HuarmihuañuscaPass (4.250 m). Gegen eventuelle Probleme mit der Höhe helfen Coca Blätter und kleine Snacks, die den Blutzuckerspiegel stabil halten. Während des Aufstiegs durchqueren Sie grünen Nebelwald und werden grasenden Lamas und Alpakas sowie einer bunten Vielfalt von Bromelien und Orchideen begegnen. Mit fantastischen Ausblicken ins Tal treten Sie den zweistündigen Abstieg bis zum nächsten Camp Pacaymayu (3.600 m) an. Nach der Ankunft essen Sie zu Mittag und können sich am Nachmittag von der 11 km langen Wanderung ausruhen. (F,M,A)
Dauer des Trekkings: ca. 7-8 Stunden
Schwierigkeitsgrad: schwer

Tag 5

Stellen Sie sich auf einen langen und beeindruckenden Tag ein: Die heutige 16 km lange Strecke startet mit dem Aufstieg zum Runkurakay-Pass (3.970 m). Hier besichtigen Sie die gleichnamige Ruine (3.760 m), bevor der Weg durch Nebelwald und vorbei an der Lagune Yanacocha zur archäologischen Stätte Sayacmarca (3.625 m) führt. Nach Überquerung eines weiteren Passes (3.700 m) erreichen Sie die Ruinen von Phuyupatamarka (3.600 m), wo Sie eine kurze Pause einlegen, um den Blick über die schneebedeckten Berge von Salkatay, Pumasillo und Vilcabamba, das Heilige Tal und das Dorf Aguas Calientes schweifen zu lassen. Nach der Besichtigung von Phuyupatamarka treten Sie den ca. dreistündigen Abstieg zur Anlage Wiñaywayna (2.650 m) an, wo sich ebenfalls das Camp (2.750 m) für die heutige Nacht befindet. (F,M,A)
Dauer des Trekkings: ca. 8 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Tag 6

Insider Tipp: Nach einem sehr frühen Frühstück passieren Sie die Eingangskontrolle von Wiñaywayna und wandern zum Sonnentor Inti Punku (2.720 m). Es erwartet Sie ein eindrucksvolles Schauspiel, wenn die Sonne langsam über Machu Picchu aufgeht und die menschenleere Anlage langsam erwacht. Bei diesem Anblick werden Sie alle Anstrengungen der vergangenen Tage wieder vergessen!
Auf dem letzten Teil der Strecke wandern Sie anschließend weiter vom Sonnentor zur Kontrollstation am Eingang der Inkastätte. Hier werden Sie registriert, können Ihr Gepäck abgegeben und sich kurz ausruhen, bevor Ihr Guide Sie durch die mythenbehaftete Ruine führt. Nach der 2-stündigen Besichtigung haben Sie Zeit, die Anlage noch einmal eigenständig zu erkunden oder den angrenzenden Berg Huayna Picchu zu besteigen (Aufpreis 20,- US-Dollar p.P., muss bei Buchung mit angeben) bevor Sie gegen Mittag mit dem Shuttlebus zurück nach Aguas Calientes fahren. Sie haben Zeit vor Ort zu Mittag zu essen und nehmen gegen 16.40 Uhr den Zug nach Poroy. Von hier fahren Sie mit dem Bus zurück nach Cuzco. (1 Übernachtung im Hotel in Cuzco) (F,M,A)
Fahrtstrecke Poroy – Cuzco:0,5 Std./20 km

Tag 7

Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Gegen Mittag checken Sie aus Ihrem Hotel aus und können die Weiterreise antreten. (F)

Besondere Hinweise:

Die peruanischen Behörden haben die Zahl der Wanderer auf dem Inka-Trail auf 500 Personen täglich begrenzt und die Plätze werden nur unter vollständiger Angabe der genauen Daten (Vor- und Nachnamen, Reisepassnummer, Geburtsdatum) vergeben. Eine Änderung ist nachträglich nicht möglich. Es ist daher unbedingt notwendig, diese Daten im Moment der Buchung mitzuteilen.
Die Citytour in Cuzco, der Inka-Trail und die Führung über das Gelände von Machu Picchu finden gemeinsam mit weiteren internationalen Reisenden in einer kleinen Gruppe statt (max. 12 Personen). Die Kathedrale in Cuzco und der Sonnentempel sind sonntagvormittags und an kirchlichen Feiertagen für den Publikumsverkehr geschlossen. Im Februar ist der Inka-Trail aufgrund von Instandsetzungsarbeiten geschlossen.
Der Besuch von Machu Picchu erfolgt in zwei Schichten (06:00 – 12:00 Uhr und 12:00 – 17:30 Uhr) mit einer maximalen Aufenthaltsdauer von 4 Stunden. Wir kaufen in der Regel Tickets für das frühe Zeitfenster, die Anlage muss dann um 12 Uhr verlassen werden. Ein zusätzlicher Aufstieg zum Huayna Picchu ist gegen Aufpreis (20,- US-Dollar p.P.) an Tag 6 um 10 Uhr möglich und muss mit Vorlauf reserviert werden. Bitte teilen Sie uns dies spätestens bei Buchung mit.
Für den Inka-Trail sind zudem eine gute Kondition und die Bereitschaft zum Komfortverzicht notwendig. Sie bewegen sich auf Höhen von bis zu 4.250 m. Bitte beachten Sie zum Thema Höhenkrankheit unsere Länderinformationen.
Das Gepäck, das Sie während der vier Tage nicht brauchen, können Sie im Hotel in Cuzco lassen. Sie tragen Ihren Tagesrucksack mit allen persönlichen Sachen inkl. Schlafsack selbst, der Transport der Ausrüstung wird von Trägern übernommen. Sie können zusätzlich für ca. 140 Dollar einen Träger mieten, der 15 kg Ihres persönlichen Gepäcks übernimmt. Der Träger begleitet Sie bis zum 3. Tag und bringt am 4. Tag das Gepäck zu einem abgestimmten Treffpunkt. Auf der Zugstrecke Machu Picchu-Ollantaytambo dürfen Reisende zudem nur noch ein Handgepäck mit einem Maximalgewicht von 5 kg und einer maximalen Länge/Breite/Höhe von 157 cm mit ins Abteil nehmen.