Kuba

Trekkingtouren im Karibikparadies

Auf dieser Rundreise erlebst du

  • drei Nächte im Osten
  • Tageswanderungen auf den Yunque de Baracoa und im Humboldt-Nationalpark
  • dreitägige Trekkingtour mit Besteigung des Pico Turquino
  • abseits der Touristenpfade im Nationalpark Desembarco del Granma wandern
Aktiv+ Kuba

Teilnehmer: min. 5 – max. 14

19 Tage
ab € 2.599,-
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Reise

Erschöpft und glücklich blicken wir nach unserem Aufstieg auf den höchsten Berg Kubas auf die Ostküste und die Berge der Sierra Maestra – atemberaubend.

Der Gipfelsturm auf den Pico Turquino gehört zu den spektakulärsten Trekking- Touren, die man in Lateinamerika erleben kann! Die häufig unterschätzte Natur der Karibikinsel lernen wir in den Nationalparks während vielen weiteren Wanderungen kennen. Oft wandert man dabei auf den Wegen, die den Revolutionären um Fidel Castro und Che Guevara als Rückzugsgebiet dienten. Die historische Dimension des Landes fällt uns natürlich noch mehr in den kolonialen Städten wie Havanna, Trinidad, Camagüey und Santiago de Cuba ins Auge, die so pittoresk und vielschichtig sind, dass sich auch „Stadtmuffel“ wohlfühlen.

So verbindet diese Reise auf perfekte Weise die kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte.

¡Viva Cuba!

Per Direktflug mit Condor geht es von Frankfurt nach Holguin. Nach dem Check-in in unserem zentral gelegenen Hotel machen wir mit unserem Reiseleiter einen Spaziergang durch die kleine, aber schöne und idyllische Altstadt. Das traditionelle Restaurant Avilés 1882 bietet sich für ein erstes kubanisches Abendessen an oder du probierst eine der Empfehlungen deines Reiseleiters.

Fahrstrecke: 15 kmÜbernachtung: E Caballeriza*** in HolguinMahlzeiten: gemäß Bordservice

Erste Tropenwanderung

Die Zeitverschiebung lässt uns früh erwachen, so brechen wir nach einem frühen Frühstück direkt auf. Gleich zu Beginn der Reise erwartet uns eine der schlechtesten Straßen, doch das erste Ziel lohnt die rumpelige Fahrt: Die üppig-grüne Berglandschaft des Humboldt-Nationalparks, die wir auf einer mittelschweren Wanderung erkunden. Wir waten direkt zu Beginn durch den Fluss Santa Maria, anschließend wandern wir durch Landschaft, die u. a. von Papaya-, Mandarinenund Mangobäumen geprägt ist. Vielleicht begegnen wir dabei dem kleinsten Frosch der Welt, der hier heimisch ist. Dann besteigen wir den Monte de Iberia, der fast 750 m über dem Meeresspiegel liegt. Vom Gipfel haben wir atemberaubende Ausblicke auf den umliegenden Bergregenwald mit seinen Farnen und Königspalmen. Mit etwas Glück begegnen wir dem Tocororo, vielleicht einem Kolibri oder einem Papagei. Am 25 m hohen Wasserfall El Maja stärken wir uns bei einem Picknick. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Baracoa, wo noch ein wenig Zeit bleibt, um die nette Atmosphäre des Städtchens am Meer zu genießen.

4–5 h (7 km ↑ 230 m ↓ 225 m)

Fahrstrecke: 300 kmÜbernachtung: Castillo*** oder Porto Santo*** in BaracoaMahlzeiten: F, M

Mysteriöser „Amboss“

Heutiges Ziel: El Yunque, zu Deutsch „Amboss“. Kubas Tafelberg ragt 575 m aus dichtem tropischem Regenwald und liegt direkt vor den Toren der Stadt. Vielleicht hast du ihn bereits beim Frühstück sehen können. Auch heute startet unsere anspruchsvolle Wanderung mit der Überquerung eines Flusses. Anschließend wandern wir über einen steilen Pfad, der sich durch Kakaoplantagen und vorbei an Kokospalmen schlängelt. Mahagonibäume, Zedern und Hibiskus säumen unsere weitere Strecke und wer ganz genau hinsieht, kann die hier heimischen Eidechsen beobachten. Mit etwas Glück bietet uns ein Kubaner am Wegesrand für wenige CUC frische Früchte zur Stärkung an. Dann beginnt der abenteuerliche und anstrengende Teil. Auf unserem weiteren Anstieg bis zur Spitze kommen wir um kleine Klettereinlagen nicht herum. Achtung, der lehmige Boden sorgt zudem für Rutschgefahr. Doch was uns dann erwartet, entschädigt allemal: Wir überblicken den Regenwald, erspähen in der Ferne Baracoa und das Meer – diesen Anblick muss man festhalten! Sollte das Wetter diesen Ausflug nicht zulassen, führt uns unser Weg durch benachbarte Wälder. In jedem Fall erwartet dich nach der Anstrengung ein freier Nachmittag in der hübschen Stadt.

5 h (7 km ↑ 575 m ↓ 575 m)

Fahrstrecke: 60 kmÜbernachtung: Castillo*** oder Porto Santo*** in BaracoaMahlzeiten: F

Leckeres Cucurucho am Wegesrand

Nach den Naturerlebnissen der ersten Tage setzen wir unsere Reise in urbanere Gefilde fort. Ziel ist Santiago de Cuba, die zweitgrößte Stadt Kubas. Unsere Fahrt führt uns zunächst Richtung Guantanamo entlang der südöstlichen Küste und über die berühmte Passstraße La Farola. Diese steile, enge und kurvenreiche Straße bahnt sich ihren Weg durch dichte Nebelwälder. Lokale Bauern verkaufen an den Haltebuchten „Cucurucho“, eine typische Nachspeise der Region: – lasse dir diese Leckerei nicht entgehen. Kurz vor Guantanamo verschaffen wir uns an einem Aussichtpunkt einen Überblick über die Stadt und die dortige Militärbasis. In Santiago de Cuba begegnen wir dann temperamentvollen Menschen, zudem gibt es den schmackhaftesten Rum, den wildesten Karneval und die tollste Musik zu entdecken. Die heißen Klänge kubanischer Musik sind ansteckend und gute Laune vorprogrammiert. Lass dich vom Temperament der Menschen und der Atmosphäre der Stadt mitreißen. Am Nachmittag erobern wir mit unserem Reiseleiter die Stadt. Zunächst besichtigen wir die Grabstätte José Martis auf dem prächtigen Friedhof, anschließend unternehmen wir einen Rundgang durch das historische Zentrum zum Parque de Cespedes, zur Kathedrale und zur berühmten Moncada-Kaserne. Mit Hilfe unseres Reiseleiters kommen wir bestimmt mit den Leuten ins Gespräch: In den kleinen Parks begegnen wir ihnen beim Schach- und Dominospielen, am Plaza Martes und Plaza Dolores begeistern uns die Musiker mindestens so sehr mit ihrem Charme und Witz, wie mit ihren musikalischen Fähigkeiten. Wir empfehlen, am Abend eine der vielen Veranstaltungen mit Live-Musik zu besuchen.

Fahrstrecke: 250 kmÜbernachtung: Casa Particular in Santiago de CubaMahlzeiten: F

Gastfreundlich, authentisch, heiß!

Wir starten gegen 08:00 Uhr und machen uns mit unserem Reiseleiter und unserem Bus auf den Weg zum Fuße des Hausbergs von Santiago de Cubas „La Gran Piedra“. Es geht steil zu, schon für die 20 km Fahrstrecke benötigen wir eine gute Stunde. Dann raus aus dem Bus und es geht los: Der steile Aufstieg lohnt aber: Am Ziel der Wanderung erwartet uns ein toller Blick auf Santiago und bei klarer Sicht sogar auf Jamaica. Wenn die Zufahrtstraßen zum Ausgangspunkt versperrt oder die Wege zu rutschig sind, tauchen wir in die revolutionäre Geschichte Kubas ein und besuchen alternativ Fidels kleine Farm, wo er sich mit seinen Revolutionären versteckte und den Sturm auf die Moncada Kaserne plante. Wer mag, besichtigt am Nachmittag auf eigene Kosten noch die historische Festung El Morro. Viele werden aber einfach die Dachterrasse des Hotels Casa Granda aufsuchen, wieder von oben auf diese tolle Stadt herunterschauen und sich vielleicht einen Mojito gönnen.

1–2 h (5 km ↑ 180 m ↓ 180 m)

Fahrstrecke: 30 kmÜbernachtung: Casa Particular in Santiago de CubaMahlzeiten: F

Unberührtes Fischerdorf

Früh verlassen wir die „Perle des Oriente“ und machen uns auf Richtung Niquero. Ein Muss auf dem Weg ist El Cobre, die gleichnamige Wallfahrtskirche und heiligste Pilgerstätte der Kubaner. Mit der weiten Sierra Maestra im Hintergrund ist das Gebäude ein tolles Fotomotiv. Um zu unserem Tagesziel zu gelangen, fahren wir zunächst über Palma Soriano und weiter über Bayamo und Manzanillo. Malerisch am Golf von Guacanayabo im Südosten des Landes gelegen, bietet Niquero das unberührte Bild einer kubanischen Kleinstadt, die von einer noch aktiven Zuckerfabrik dominiert wird. Nach unserer Ankunft am Nachmittag freuen wir uns darauf, zu Fuß durch das kleine Fischerdorf zu schlendern. Anschließend steht dir der Rest des Tages zur freien Verfügung. Betrachte von einem Café aus das Treiben auf den Straßen.

Fahrstrecke: 280 kmÜbernachtung: Hotel Niquero** in NiqueroMahlzeiten: F, A

Marines Terrassensystem

Mit einer kurzen Fahrt zum Nationalpark Desembarco del Granma beginnt unser Tag. Eine ungewöhnliche und recht schwere Wanderung steht auf unserem Programm. Nachdem wir zunächst einige Kilometer durch den Trockenwald gewandert sind, erreichen wir die natürlichen Kalksteinterrassen und -höhlen von Morlotte, Guafe und Fustete. Die Höhle Hoyo de Morlotte beeindruckt mit einer Breite von 55 m und einer Tiefe von über 77 m. Über Holzleitern und Pfade kraxeln wir durch die Höhlen, Schluchten und über die Ebenen zu einem Aussichtspunkt, von dem wir die einmalige Landschaft überblicken können. Der Nationalpark beherbergt zudem unberührten tropischen Regenwald, Orchideen und bis zu 400 Jahre alte Kakteen. Mit viel Glück entdecken wir vielleicht neben den vielen Schmetterlingen den hier heimischen, kleinsten Vogel der Welt: die Kuba-Elfe. Nach einer ca. dreistündigen Fahrt nach Bayamo stehen in der unspektakulären aber authentischen Stadt unzählige Paladares für ein leckeres Abendessen zur Verfügung.

5–6 h (7 km ↑ 10 m ↓ 10 m)

Fahrstrecke: 210 kmÜbernachtung: Royalton*** oder Sierra Maestra** in BayamoMahlzeiten: F, M

Die Herausforderung kann beginnen

Das Highlight unserer Reise erwartet uns: der Pico Turquino, mit 1.974 m die höchste Erhebung Kubas. Da wir unser Trekking in drei Tagesetappen unterteilen, ist die Anstrengung nicht ganz so groß und uns bleibt genug Energie, um die herrliche Landschaft zu genießen. Wir starten mit der Anfahrt über die steilste Straße Kubas zum Nationalpark Turquino und verlassen unseren Bus in Alto del Naranjo auf 950 m. Zunächst scheint es eine gemütliche Wanderung zu werden, denn auf dem ersten Kilometer ist der Weg recht eben, trotzdem kommt bereits jetzt erstes Expeditionsfeeling auf. Wir haben kurz Zeit uns an die hohe Luftfeuchtigkeit im kubanischen Dschungel zu gewöhnen. Doch bereits ab dem zweiten Kilometer wird der Pfad unebener. Die ersten Felsen und Baumwurzeln kreuzen unseren Weg und dienen als Naturstufen. Tiefer im Dschungel finden wir auch Behelfsleitern und Bretter vor, die uns den mittlerweile spürbaren Aufstieg ein wenig erleichtern. Mit Blick über die unendlich erscheinende Sierra Maestra verschnaufen wir an verschiedenen Aussichtspunkten. Auf 1.365 m erreichen wir endlich die Schutzhütte Aguada de Joaquin, am Fuße des Pico Joaquin. Nach dem stetigen Auf und Ab spüren wir deutlich, was wir heute geleistet haben. Daher freuen wir uns darauf die Füße hochzulegen und am Nachmittag einfach nur die Natur und die Ruhe zu genießen.

6–7 h (8 km ↑ 620 m ↓ 200 m)

Fahrstrecke: 60 kmÜbernachtung: einfache Hütten im Mehrbettschlafsaal in der Sierra MaestraMahlzeiten: F, M, A

Gipfelsturm Pico Turquino

Früh schnüren wir erneut die Wanderschuhe, denn der zweite Tag unseres Trekkings erfordert beim Erklimmen des Pico Turquino die größte Kondition. Wir wandern zunächst über einen Moosweg und besteigen anschließend den Gipfel des Pico Joaquin. Fast 320 Höhenmeter auf 700 m Wegstrecke überwinden wir hier gleich zu Beginn, doch es wird noch steiler und beschwerlicher. Wir wandern über immer mehr Wurzeln und Felsen und bewältigen unzählige Stufen. Jeder Anstieg bringt hier einen Abstieg mit sich, daher geht es vom Gipfel Joaquin erst wieder bergab. Kurz vor dem Gipfel des Pico Turquino genießen wir die spektakuläre Aussicht auf die Ostküste und tanken Kraft für die letzten Höhenmeter. Sobald wir die Bronzestatue des Nationalhelden José Martí erblicken, haben wir es geschafft und sind ganz oben angekommen. Die hier dichte Vegetation lässt keinen Ausblick zu, daher solltest du die Aussichtspunkte während der Besteigung besonders schätzen. Nach einer Rast erfolgt der Abstieg zur Schutzhütte im Bergdorf La Platica auf ca. 900 m. Hier wartet nach dieser abermals anstrengenden Tour die Übernachtung in einfachen Hütten auf uns.

7–8 h (14 km ↑ 780 m ↓ 1270 m)

Fahrstrecke: -Übernachtung: einfache Hütten im Mehrbettschlafsaal in der Sierra MaestraMahlzeiten: F, M, A

Historisches Basislager

Unser Aufenthalt in der landschaftlich einmaligen Bergwelt führt uns heute zum ehemaligen Basislager der Revolutionshelden Fidel und Raúl Castro und Che Guevara – der Comandancia de la Plata. Halte auf dem Weg die Augen offen, denn zwischen Steinen, lehmigem Boden und Wasserrinnen könnte uns das ein oder andere Schwein über den Weg laufen. Auf halber Strecke befindet sich eine kleine Finca, die mit Kaffee und Obst zu einer Pause einlädt. Nach einem weiteren Aufstieg erreichen wir dann das Camp, das uns mit einem kleinen Revolutionsmuseum empfängt. Das Hauptquartier der Revolutionäre hat sich mit Ches Feldlazarett, Fidels Hütte und deren Rundfunksender zum größten Teil seinen damaligen Zustand bewahrt. Der Kampf der Revolutionäre wird in dieser Umgebung lebendig, begleitet von Details und Anekdoten zu den damaligen Geschehnissen, die unser Reiseleiter zum Besten gibt. Spätestens für den Abstieg könnten Wanderstäbe hilfreich sein – vielleicht liegt von vorherigen Wanderern noch der ein oder andere Stock am Beginn des Wanderweges, der getrost mit zur Comandancia genommen werden kann. Unser wildes Trekking-Abenteuer endet wieder in Alto del Naranjo mit einem ca. einstündigen Transfer nach Bayamo. Die Zivilisation der Stadt hat uns wieder.

2 h 30 min (6 km ↑ 640 m ↓ 100 m)

Fahrstrecke: 60 kmÜbernachtung: Royalton*** oder Sierra Maestra** in BayamoMahlzeiten: F, M

Koloniale Perlen der Karibikinsel

Wir können heute etwas länger schlafen und entdecken Bayamo nach einem entspannten Morgen. Die Hauptstadt der Provinz Granma liegt am nördlichen Fuße der Sierra Maestra und gilt heute als „Wiege der Nation“. Dort streifen wir um den Plaza da la Revolución und durch die engen Gassen, die mit vielen restaurierten Kolonialbauten und traumhaften Plätzen gespickt sind. Camagüey, die hochinteressante und doch oft unterschätzte Stadt der Tontöpfe, erreichen wir nach einer drei- bis vierstündigen Fahrt spät nachmittags. Bewegung tut dann gut und wir erkunden per pedes die Stadt. Über die Fußgängerzone gelangen wir zur Kathedrale und zum Parque Agramonte, wo man den Kubanern dabei zusehen kann, wie sie ihre Freizeit im Park verbringen. Musik spielt dabei immer eine Rolle. Zudem statten wir den vier schönsten Plätzen einen Besuch ab.

Fahrstrecke: 250 kmÜbernachtung: Casa Particular in CamagüeyMahlzeiten: F

Durch das Zuckermühlental

Nach ca. zwei bis drei Stunden Busfahrt erreichen wir das Zuckermühlental Valle de los Ingenios. Es beheimatet Zuckermühlen, Kolonialhäuser und ehemalige Sklavenunterkünfte. Eine Besonderheit ist der Torre de Iznaga. Dieser 45 m hohe Glockenturm diente der Beaufsichtigung der Sklaven auf den Zuckerrohrfeldern. Gegen einen geringen Obolus kann man die vielen Stufen bis zur Spitze hinaufsteigen und die Aussicht genießen. Von hier aus erreichen wir in weniger als einer Stunde Trinidad: die berühmteste, touristischste aber auch für viele die schönste Stadt der Insel. Auch hier übernachten wir in Casas Particulares. Die Familien begrüßen uns und wir genießen die besondere Gastfreundschaft. Am Abend reicht die Zeit noch, in einem der unzähligen Paladare zu essen. Hit ist bei Redaktionsschluss noch das „Vista Gourmet“. Es liegt im 2. Stock eines Kolonialhauses mit tollem Blick über die Stadt. Hauptgerichte kann man á la carte aussuchen, Beilagen, Vorspeisen und Dessert kann man sich vom Büffet nehmen.

Fahrstrecke: 280 kmÜbernachtung: Casa Particular in TrinidadMahlzeiten: F

Reise in die Vergangenheit

Zu Fuß kundschaften wir heute die Schönheitskönigin unter den kolonialen Perlen aus. Als Highlights stehen dabei im historischen Zentrum das Museo Romántico, die Canchanchara Bar sowie die schönsten Kirchen der Stadt auf dem Programm. Trinidad ist der perfekte Ort für einen freien Nachmittag. Man kann stundenlang durch die museumsartige Stadt laufen und immer wieder etwas Neues entdecken. Wer mehr Action braucht, kann in nur 15 Minuten zum Playa Ancón fahren. Am Abend locken die Treppen des Casa de la Música. Lass dich hier zwischen Kubanern und Touristen nieder und genieße das beinahe kostenfreie Konzert mit Tanzvorführung.

Fahrstrecke: -Übernachtung: Casa Particular in TrinidadMahlzeiten: F

Üppig grünes Naturparadies

Nach drei Tagen Stadtleben geht es wieder raus in die Natur! Wir brechen früh auf, um die Mittagshitze zu vermeiden. In nicht einmal einer halben Stunde fahren wir bis zum wunderschönen und üppig grünen Nationalpark Topes de Collantes, wo wir zwei mittelschwere Wanderungen zu einer verbinden. Ausgangspunkt ist die Villa Caburní. Wir wandern steil bergab durch immer dichter werdende Wälder und vorbei an bizarren Felsformationen. Wir kommen ganz schön ins Schwitzen, werden aber immer wieder mit weiten Blicken auf die wilde Berglandschaft belohnt. Durch die hügelige Mittelgebirgslandschaft der Sierra del Escambray gelangen wir zu Kubas höchstem Wasserfall, dem Salto de Caburní, der sich mit 62 m über mehrere Pools und eine Felsrinne in ein klares mit Farnen umsäumtes Naturbecken erstreckt. Auch für den Wasserfall Vegas Grandes, der Ziel des zweiten Teils unseres weiteren Weges ist, kannst du die Badesachen nochmals nutzen. Vorbei an saftig grünem Bambus und außergewöhnlichen Wurzelverflechtungen gelangen wir dorthin. Auf der Südseite des Parks endet unser Tag, der Bus bringt uns am späten Nachmittag zurück nach Trinidad.

5 h 30 min (7 km ↑ 400 m ↓ 350 m)

Fahrstrecke: 40 kmÜbernachtung: Casa Particular in TrinidadMahlzeiten: F

Schnorcheltour unterwegs

Für die längste Etappe unserer Reise brechen wir heute früh auf. Von Trinidad sind es anderthalb Stunden bis nach Cienfuegos, wo wir aus dem Bus steigen, das historische Zentrum besichtigen, über die Uferpromenade und die lebhafte Fußgängerzone flanieren. Außerdem entdecken wir den eindrucksvollen Palacio de Valle, den einst ein reicher Zuckerbaron errichtet hat und der heute als Restaurant dient. Nach der knapp einstündigen Citytour, fahren wir in fast zwei Stunden zur Schweinebucht. Dort wartet die Cueva de los Peces, eine 70 m tiefe und überflutete Höhle, auf uns. Mit unserer Schnorchelausrüstung tauchen wir in dem mit Palmen umgebenen Naturpool in die Unterwasserwelt ein. Nach dieser willkommenen Abkühlung, sind es weitere drei Stunden bis Havanna. Die lebendige Hauptstadt ist eigentlich der obligatorische Auftakt jeder Kuba Reise, doch wir heben uns diesen Höhenpunkt für das Ende der Reise auf.

Fahrstrecke: 380 kmÜbernachtung: Comodoro**(*) in HavannaMahlzeiten: F

Das Herz Kubas

Heute erleben wir das unvergleichliche Flair der Hauptstadt. Wir spüren die Magie der Stimmung am Malecón, wenn wir zum Plaza de Armas fahren. Hier erwarten uns dutzende Amischlitten und das Herz der Altstadt. Wir besuchen die wichtigsten historischen Plätze und haben bei unserem Bummel die Möglichkeit den Kubanern durch die geöffneten Haustüren ins Wohnzimmer zu schauen. Auf dem Kunsthandwerksmarkt am restaurierten Hafengebäude kommen wir mit den Künstlern ins Gespräch. Hiernach bietet sich die Möglichkeit auf der Calle Obispo, einer belebten und schönen Einkaufsmeile, auf Entdeckungstour zu gehen. Dabei solltest du einen Blick in eine der beiden noch sehr authentischen und alten Apotheken Johnson und Taqueche werfen. Am Nachmittag endet unser Spaziergang durch Habana Vieja am mächtigen Capitol. Havanna bei Nacht ist eine faszinierende Attraktion für sich, das Nightlife dieser niemals schlafenden Stadt ist unvergleichlich. Lust auf Cubano-Jazz im „Jazz-Café“ oder lieber Outdoor-Salsa am Malecón?

Fahrstrecke: 10 kmÜbernachtung: Comodoro**(*) in HavannaMahlzeiten: F

Freizeit in der Stadt

Havanna hat viel zu bieten. Daher steht dir heute der ganze Tag in einer der spannendsten Städte der Welt zur freien Verfügung. Lasse in einem der unzähligen Straßencafés die Seele baumeln, während du das bunte Treiben um dich herum beobachtest. Wer gestern noch zu müde war, sollte heute Abend wirklich losgehen: Das Nachtleben dieser niemals schlafenden Stadt solltest du dir nicht entgehen lassen, selbst wenn du nur ganz ruhig in einem der Cafés sitzt und dem Treiben zusiehst.

* Bei Terminen, die 18 Tage lang sind, entfällt Tag 17

Fahrstrecke: -Übernachtung: Comodoro**(*) in HavannaMahlzeiten: F

Back to Germany

Da dein Rückflug erst am Abend startet, hast du vorher noch ein letztes Mal Zeit für Entdeckungen. Vielleicht erstehst du die letzten Souvenirs für Zuhause und genießt die einzigartige Atmosphäre Havannas. Nach dem Transfer zum Flughafen Havanna startet dein direkter Rückflug nach Frankfurt. Guten Flug!

Fahrstrecke: 20 kmÜbernachtung: FlugzeugMahlzeiten: F, gemäß Bordservice

Kuba bleibt im Kopf – auch bei der Heimkehr

Nach einer ruhigen Nacht an Bord landest du im Laufe des Tages wieder in Frankfurt.

Fahrstrecke: -Übernachtung: -Mahlzeiten: gemäß Bordservice

Weitere Informationen
Reisebeschreibung

Reiseleitung

Oscar, 55, lernte während seines Studiums in Berlin Deutsch. Danach war er PR Manager eines Hotels. Heute wohnt Oscar in Havanna, ist in seiner Freizeit jedoch lieber in der Natur.

Oscar Julio Rodriguez ist einer unserer WORLD INSIGHT-Reiseleiter in Kuba.

Reiseinfos

Einreisekarte und Reisepass mit mindestens 6-monatiger Gültigkeit bei Einreise erforderlich. Die Einreisekarte erhältst du nach jetzigem Stand bei der Anreise mit Condor von uns mit den letzten Reiseunterlagen (Last-Minute-Brief). Die Kosten von € 22,– werden dir obligatorisch bei Buchung berechnet. Es ist außerdem ein Krankenversicherungsnachweis erforderlich. Bitte beachte unsere Reiseinformationen.

Keine Impfungen vorgeschrieben. Polio-, Tetanus- und Diphtherieauffrischung sowie Hepatitis-, evtl. Typhus- und Choleraimpfung empfohlen.

Hinweis

Einreisebestimmungen gelten für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger. Andere EU-Bürger informieren wir gerne nach Mitteilung ihrer Staatsangehörigkeit oder sie können sich direkt hier informieren.

Soweit nicht anders angegeben, ist zumindest ein maschinenlesbarer Reisepass mit 6-monatiger Gültigkeit bei Reiseende und zwei freien, gegenüberliegenden Seiten nötig.

Angehörige anderer Nationen außerhalb der EU wenden sich bitte an ihre zuständige Behörde.

Auf dieser Reise sind sehr gute Kondition und Trittsicherheit notwendig. Die Besteigung des Pico Turquino (1.974 m) ist anstrengend, obwohl der Start auf ca. 950 Höhenmetern erfolgt. Das Klettern über Holzstege und Leitern im Nationalpark Desembarco del Granma erfordert eine gewisse Geschicklichkeit und Schwindelfreiheit. Zudem sind knöchelhohe Wanderschuhe und für die Übernachtung in der Schutzhütte Aquada de Joaquin ein Schlafsack notwendig. Für beide Übernachtungen während der Besteigung des Pico Turquino setzen wir die Bereitschaft zum Komfortverzicht voraus.

Die Verpflegung auf dieser Reise basiert im Wesentlichen auf Frühstück, teilweise sind auch Mittag- und Abendessen inkludiert. Während des Trekkings in der Sierra Maestra bereitet dir unser Team einfache Mahlzeiten zu. Die Mahlzeiten findest du in der Reisebeschreibung mit F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen gekennzeichnet.

Um diese Tour auf Kuba kümmern sich Lenia und ihr Team und stehen dir mit Rat und Tat zur Seite.

In Kuba bringen uns überwiegend gechartete Busse oder Minivans von Ort zu Ort.

Unterkünfte

Ausgesuchte **–*** Hotels sind meist unser Zuhause. Alle Zimmer verfügen über ein Bad oder Dusche/WC, teilweise Klimaanlage, manchmal Swimmingpool. In Santiago de Cuba, Camagüey und Trinidad übernachten wir für 6 Nächte in den berühmten Casas Particulares, wie die in Kuba weit verbreiteten familiären Privatunterkünfte heißen. Die Gruppe wird hier in verschiedenen Häusern untergebracht sein, die aber erfahrungsgemäß nicht weit voneinander entfernt liegen. Auch in den Casas Particulares hat jedes Zimmer in der Regel ein eigenes Bad. Während des Trekkings in der Sierra Maestra übernachten wir 2 Nächte in sehr einfachen Hütten: in Aguada de Joaquín im Mehrbettschlafsaal mit geteilten, rudimentären Sanitäranlagen, in La Platica im Mehrbettschlafsaal mit geteilten sanitären Anlagen.

Termine und Preise

  • Linienflug (Economy) mit Condor oder gleichwertiger Fluggesellschaft ab Frankfurt nach Holguin und zurück von Havanna (andere Abflugorte lt. Ausschreibung; nach Verfügbarkeit buchbar)
  • Rundreise mit Charterbus wie in der Reisebeschreibung aufgeführt; Transfers
  • 17 Übernachtungen, davon 9 in ** – *** Hotels im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC, 6 im Casa Particular, 2 in einfachen Hütten im Mehrbettschlafsaal (sollten einzelne der in der Reisebeschreibung genannten Unterkünfte einmal nicht verfügbar sein, greifen wir auf möglichst gleichwertige Alternativen zurück)
  • Mahlzeiten gemäß Reisebeschreibung: 17 x F, 5 x M, 3 x A (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Eintrittsgelder
  • deutschsprachige WORLD INSIGHT-Reiseleitung (für den Transfer an Tag 18 nur deutschsprachiger Transferguide)
  • deutsche Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 hochwertiger Reiseführer
  • deiner Wahl von MairDumont aus unserem Sortiment pro Buchung (nur online einlösbar)
Reisebeginn Reiseende Besonderheiten Preis p.P.
Mi., 09.01.19 So., 27.01.19
  • Fluggesellschaft: Condor oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • 19 Tage, 1 Tag mehr in Havanna zur freien Verfügung
€ 2.599,- Jetzt buchen
Mi., 06.02.19 So., 24.02.19
  • Fluggesellschaft: Condor oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • 19 Tage, 1 Tag mehr in Havanna zur freien Verfügung
€ 2.650,- Jetzt buchen
Mi., 06.03.19 So., 24.03.19
  • Fluggesellschaft: Condor oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • 19 Tage, 1 Tag mehr in Havanna zur freien Verfügung
€ 2.670,- Jetzt buchen
Mi., 31.07.19 So., 18.08.19
  • Fluggesellschaft: Condor oder gleichwertige Fluggesellschaft
€ 2.599,- Jetzt buchen
Mi., 06.11.19 Sa., 23.11.19
  • Fluggesellschaft: Condor oder gleichwertige Fluggesellschaft
€ 2.640,- Jetzt buchen
Mi., 11.12.19 Sa., 28.12.19
  • Fluggesellschaft: Condor oder gleichwertige Fluggesellschaft
€ 2.850,- Jetzt buchen
Mi., 05.02.20 Sa., 22.02.20
  • Fluggesellschaft: Condor oder gleichwertige Fluggesellschaft
€ 2.699,- Jetzt buchen

Abflugorte

Frankfurt/Main € 0,-
Berlin (Fluggesellschaft: Condor oder gleichwertige Fluggesellschaft) € 230,-
Dresden (Fluggesellschaft: Condor oder gleichwertige Fluggesellschaft) € 230,-
Hamburg (Fluggesellschaft: Condor oder gleichwertige Fluggesellschaft) € 230,-
München (Fluggesellschaft: Condor oder gleichwertige Fluggesellschaft) € 230,-

Zuschläge/Ermäßigungen*

* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer
18 Tage Reise
€ 210,-
Einzelzimmer (mit Zusatznacht)
19 Tage Reise
€ 250,-

Reiseoptionen

Rail&Fly (ab jedem deutschen Bahnhof) - nur möglich bei Abflugort Frankfurt € 50,-

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02236 3836-100

Mo.-Fr. 9-18 Uhr