Mongolei

Im Reich des Dschingis Khan

Auf dieser Rundreise erlebst du

  • unvergessliche Begegnungen mit Nomaden
  • außerhalb Ulaanbaatars nur Jurtenübernachtungen mit max. zwei Personen pro Jurte
  • mit Khorgo-Vulkan, Wüste Gobi und Karakorum
  • Termine Ende Juni und Anfang Juli mit Naadam-Fest
  • Vollpension auf der gesamten Reise
Erlebnisreisen Mongolei

Teilnehmer: min. 7 – max. 16

18 Tage
ab € 2.599,-
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Reise

Komm mit in das Land der Nomaden! Der Auftakt gehört der Hauptstadt Ulaanbaatar, dem „Roten Helden“. Anschließend machen wir uns auf in die Weite des Nationalparks Khustain Nuruu zu den seltenen Przewalskipferden.

Dieses riesige Land hat weit mehr als Steppe und Wüste zu bieten: So ist der Ugii-See berühmt für seine Vogel- und Pflanzenwelt, auf der Wanderung am Krater Khorgo gehen wir dem Phänomen „Vulkan“ auf den Grund. Weitere beeindruckenden Natur-Highlights sind der Orkhon-Wasserfall oder Khongoriin Els, die größten Düne der Mongolei.

Doch natürlich kommen auch die kulturellen Höhepunkte nicht zu kurz. Karakorum, die einstige Hauptstadt Dschingis Khans und das älteste buddhistische Kloster der Mongolei, Erdene Zuu sind die bekanntesten Beispiele. Um die langen Fahrten aufzulockern, halten wir unterwegs immer wieder an und genießen die Landschaft während kurzer Spaziergänge. Zudem bekommen wir einen Einblick in das Leben der Nomaden, die heute noch wie vor Jahrhunderten durch die endlosen Landschaften ziehen.

Das Abenteuer beginnt!

An deinem deutschen Abflughafen steigst du am frühen Nachmittag in den Flieger, der dich direkt nach Ulaanbaatar bringt.
 

Fahrstrecke: -Übernachtung: FlugzeugMahlzeiten: gemäß Bordservice

Hauptstadt im Wandel der Zeit

Früh am Morgen landen wir in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar. Das Bild, welches wir auf der Fahrt mit dem Bus zum Hotel bekommen, spiegelt den Wandel einer sozialistischen Stadt zu einer modernen Metropole wider. Nachdem wir unsere Koffer abgestellt, uns frisch gemacht und etwas ausgeruht haben, kümmern wir uns erstmal um praktische Dinge wie Geld wechseln. Nach dem Mittagessen tauchen wir dann bei unserer halbtägigen Besichtigung in die mongolische Kultur ein. Wir widmen uns zuerst dem Nationalmuseum, um einen Überblick über die Geschichte des Landes und seiner Helden zu erhalten. Auf dem Dschingis Khan-Platz schlendern wir an der imposanten Statue seines Namensgebers vorbei – unser erstes Aufeinandertreffen mit dem Nationalhelden! Gemeinsam erkunden wir im Anschluss den Palast des Bogd Khan, letzter Monarch und ehemaliges religiöses Oberhaupt der mongolischen Buddhisten. Am frühen Abend essen wir noch gemeinsam zu Abend, und verarbeiten die vielen Eindrücke.

Fahrstrecke: 20 kmÜbernachtung: Khabu*** oder Platinum*** in UlaanbaatarMahlzeiten: gemäß Bordservice, M, A

Auf der Spur der Wildpferde

Wir widmen uns heute Morgen einem Highlight Ulaanbaatars, dem Gandan-Kloster. Nach wenigen Schritten lässt uns dieses idyllische Kleinod die Hektik der Stadt vergessen. Vormittags finden meist Zeremonien und Versammlungen statt, denen wir mit etwas Glück beiwohnen können. Anschließend verlassen wir Ulaanbaatar. Es ist, als würden wir aus der Zeit fallen, denn in den endlosen Weiten be stimmen nach wie vor die Jahreszeiten das Leben. Eine ca. dreistündige Fahrt in russischen Geländewagen, die außerhalb Ulaanbaatars unsere Gefährte sind, bringt uns in den Khustain Nuruu-Nationalpark – es kommt das Gefühl von Abenteuer auf! Einsame Jurten, die als weiße Punkte im Grasland auftauchen, stellen nicht nur ein schönes Fotomotiv dar, sie lassen auch das harte Leben der Nomaden erahnen. Dann beziehen wir unsere doch recht komfortablen Jurten in einem Ger-Camp mitten in der Natur und haben bis zum Nachmittag Zeit, uns der herrlichen Landschaft zu widmen. In der Mongolei sind ausgeschriebene Wanderwege nicht üblich, spaziere daher einfach über die Wiesen, erklimme einen nahe gelegenen Hügel und genieße den Ausblick. Gemeinsam entdecken wir am späten Nachmittag die im Nationalpark lebenden Wildpferde – es geht zur Forschungsstation des Nationalparks. Hier steigt ein Biologe zu, der uns alles über die bekannten Przewalskipferde erklären kann. Zurück im Camp freuen wir uns auf unsere erste Nacht in dieser für uns außergewöhnlichen Behausung.

Fahrstrecke: 110 kmÜbernachtung: Jurten im Nationalpark Khustain NuruuMahlzeiten: F, M, A

Unendliches Grasland

Hast du gut geschlafen? Manch einer wird verwundert sein, wie gemütlich Jurten doch sind!Durch das Grasland geht es heute ca. dreieinhalb Stunden Richtung Westen. Das wunderschöne Farbspiel am Himmel und die grandiose Landschaft lassen wir uns bei unseren Fahrtunterbrechungen nicht entgehen. Nach einer Stärkung im nächsten Camp machen wir uns tiefer auf in das Khangai-Gebirge. Hohe Berge, klare Seen, tiefe Täler, weite Steppen und saftiges Grün charakterisieren diese Gegend, die sich bestens für unsere erste Wanderung (ca. 2 Std., leicht) zur buddhistischen Klosterruine Erdene Khampa eignet. Der Weg vom Camp führt uns größtenteils über Granitfelsen zu den Ruinen. Dort angekommen werden wir mit tollen Ausblicken belohnt, bevor wir am frühen Abend wieder zurück im Camp sind. Wer noch mehr Natur erleben will, lässt sich zur nahe gelegenen Düne Elsen Tasarkhai bringen. Diese kannst du auf eigene Faust erkunden oder die Gegend auf dem Kamel oder Pferd entdecken. Wir freuen uns schon auf den Sternenhimmel, der heute Nacht wieder über uns leuchtet. 

Fahrstrecke: 200 kmÜbernachtung: Jurten am Berg Khugnu KhanMahlzeiten: F, M, A

Steilufer, Kiesstrände und saftige Wiesen

Unsere Reise entschleunigt nicht nur den Geist, sondern auch unser Fahrtempo, denn heute müssen wir den Vormittag über mit einer Schotterpiste vorlieb nehmen. Auch wenn wir ganz schön durchgerüttelt werden, entschädigt uns die Landschaft, in der Ziegen-, Yak-, Schaf-, Rinder- und Pferdeherden weiden, soweit das Auge reicht. Mit etwas Glück flitzen auch kleine Erdhörnchen oder ein Murmeltier am Wegesrand entlang. Gegen Mittag erreichen wir unser Lager am Ugii-See, der mit seiner pittoresken Landschaft besticht. Hier ist eine mannigfaltige Vogelwelt zu Hause und der See bezaubert mit Steilufern, Kiesstränden und saftigen Wiesen. Von unserem Camp können wir am Nachmittag unsere Entdeckungen auf eigene Faust starten. Wer es aktiv mag, erkundet See und Umgebung zu Fuß, wer die Natur vom Wasser aus genießen will, leiht sich ein Paddelboot. Abends nehmen wir unser Essen gemeinsam im Camp ein und genießen die Ruhe am See. Der Sonnenuntergang ist bei gutem Wetter einmalig!

Fahrstrecke: 120 kmÜbernachtung: Jurten am Ugii-SeeMahlzeiten: F, M, A

Bunte Dächer soweit das Auge reicht

Weiter geht es heute durch die unendlichen Weiten mit einer ca. fünfstündigen Fahrt in die Stadt Tsetserleg. Fast 90 km legen wir nochmals auf einer Schotterpiste zurück, bevor wir endlich die asphaltierte Straße erreichen und die Fahrt deutlich angenehmer wird. Sind dir eigentlich schon die vielen Knochen und die verstreuten Schafsfelle am Wegesrand aufgefallen? Dein Reiseleiter weiß hierzu sicher etwas zu erzählen. Unsere mitgebrachten Lunchpakete verputzen wir heute an einem lauschigen Plätzchen mitten in der Natur. Am Nachmittag erreichen wir dann Tsetserleg, das inmitten eines Gebirgszuges liegt. Die Häuser mit ihren bunten Dächern ziehen sich die Hügel hinauf und bieten ein schönes Fotomotiv. Zum Einstieg erkunden wir den lokalen Markt – eine nette Abwechslung nach einigen Tagen in der Steppe, auch wenn sich das Angebot eher an die Einheimischen richtet. Dann besichtigen wir das zu einer Klosteranlage gehörige Museum von Zayaiin Khuree und erfahren Interessantes über die Vergangenheit der Stadt. Nach einer weiteren Stunde Fahrt erreichen wir unser Camp für diese Nacht, das direkt am Felsen Taikhar Chuluu liegt. Der Sage nach durften nur die Ringer am Naadam-Fest teilnehmen, die diesen Stein hochheben konnten. Würdet ihr euch qualifizieren? Mache zum Abschluss des Tages noch einen Streifzug über die Wiesen oder zum kleinen Kloster der nahe gelegenen Häusersiedlung.

Fahrstrecke: 150 kmÜbernachtung: Jurten am Taikhar ChuluuMahlzeiten: F, M, A

Hoch hinaus

Etwas früher als gewöhnlich starten wir heute in den Tag. In ca. drei Stunden geht es ins Camp am Vulkan Khorgo. Eine herrliche Strecke wartet auf uns – die Straße schlängelt sich grau durch die saftig grünen Wiesen, am Horizont zeichnen sich hohe Gebirgszüge ab. Zu den Rindern und Schafen gesellen sich aufgrund der zunehmenden Höhe auch immer mehr Yaks. Ein Stopp an einer Schlucht bietet Abwechslung. Sobald wir die asphaltierte Straße verlassen, wird es unwegsam und der vulkanische Ursprung der Landschaft wird deutlich. Wir folgen dem erstarrten Lavafluss bergab bis zum Fuße des Vulkans. Unser Camp, in dem wir das Mittagessen zu uns nehmen, liegt idyllisch in einem Seitental. Gestärkt bringt uns eine kurze Fahrt zum Startpunkt unserer Wanderung (1,5 Std., leicht bis mittelschwer), wobei der eigentliche Aufstieg zum Kraterrand nur 20 Minuten dauert. Wo das Gelände zu unwegsam zu werden droht, erleichtern uns betonierte Stufen den Weg. Neben den tollen Ausblicken sind wir bei der Umrundung des Kraters vom symmetrischen Aufbau des Vulkans beeindruckt. Unser nächstes Ziel, der nahe gelegene See Terkhiin Tsagaan, kann von hier oben bereits erspäht werden. Die Fahrt dort hin ist kurz, aber beschwerlich. Dafür ist der Anblick des Sees umso schöner: kristallklar und umgeben von einem einzigartigen Bergpanorama! Ein Sprung ins kühle Nass lohnt sich, bevor wir zurück zum Camp fahren!

Fahrstrecke: 180 kmÜbernachtung: Jurten am Vulkan KhorgoMahlzeiten: F, M, A

Entspannung pur!

Fünf Stunden haben wir Zeit aus den Jeeps die Landschaft zu bewundern. Auf bekannten Wegen geht es zunächst zurück nach Tsetserleg. Danach verlassen wir die asphaltierte Straße, das Grasland wird zunehmend hügeliger, sibirische Lärchen säumen die Hänge. Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Camp und essen in aller Ruhe zu Mittag. Der Rest des Tages steht dir dann zur freien Verfügung. Oberhalb unseres Camps liegt die heiße Quelle von Tsenkher, die Anziehungspunkt vieler Touristen ist. Auch unser Camp hat zwei poolartige Becken, die vom 50°C heißen Wasser der Mineralheilquelle gespeist werden. Hier lässt sich inmitten der Natur bestens entspannen.

Fahrstrecke: 200 kmÜbernachtung: Jurten in TsenkherMahlzeiten: F, M, A

Historische Streifzüge

Wir fahren heute in ca. drei Stunden nach Karakorum, die Stadt, die Dschingis Khan als Hauptstadt für sein Weltreich auserkoren hatte. Die archäologischen Fundstücke dieser einst mächtigen Stadt zeugen noch heute vom Reichtum des ehemaligen Zentrums für Handel und Kunsthandwerk. Kurz bevor wir unser Camp erreichen, besuchen wir noch eine Pferdezüchterfamilie. Uns wird klar, welche Herausforderungen ihr Leben mit sich bringt. Nach dem Beziehen unserer Jurten und dem Mittagessen im Camp besichtigen wir nachmittags das Kloster Erdene Zuu. Von einer mit weißen Stupas bestückten Mauer umgeben, besticht das ehemals größte Kloster der Mongolei mit mehreren Tempeln. In einem dieser Tempel praktizieren heute noch Mönche, denen man mit etwas Glück beim Singen ihrer Mantras zu hören kann. Wir erkunden die Anlage und kommen aus dem Fotografieren gar nicht mehr heraus. Dann statten wir dem Museum von Karakorum einen Besuch ab. Beim Betrachten des Stadtmodells können wir uns das geschäftige Treiben in den Gassen und die kulturelle Vielfalt der einstigen Hauptstadt lebhaft vorstellen. Motorisiert erklimmen wir einen nahe gelegenen Hügel: Von einem Ovoo, einem buddhistischen Monument, an dem die Mongolen traditionell Wodka opfern und es dreimal umrunden, haben wir einen tollen Blick ins Tal. Am frühen Abend geht es zurück ins Camp, das idyllisch an den Auen des Orkhon-Flusses liegt, wo wir gemeinsam zu Abend essen.

Fahrstrecke: 100 kmÜbernachtung: Jurten in KarakorumMahlzeiten: F, M, A

Das Leben der Nomaden

Eine ca. dreieinhalbstündige Fahrt bringt uns ins Orkhon-Tal. Unterwegs machen wir Halt bei einer Nomadenfamilie: Wir werden schüchtern, aber dennoch herzlich begrüßt. Mit Hilfe unseres Reiseleiters können wir alle Fragen loswerden, die uns auf dem Herzen liegen, und haben die Möglichkeit, von der Familie selbst hergestellte Produkte wie Airag oder Joghurt zu probieren. Am frühen Nachmittag stärken wir uns im Camp für die holprige, aber landschaftlich reizvolle Strecke zum Orkhon-Wasserfall. Der vulkanische Ursprung des Tals wird uns durch die Unebenheit des Weges deutlich vor Augen geführt. Die letzten Meter zum Wasserfall gehen wir zu Fuß. Der sonst gemächlich durch die Wiesen plätschernde Fluss stürzt hier in einen ca. 20 m tiefen Kessel. Mutige wagen den Abstieg zum Flussbett und einen Sprung ins sehr kühle Wasser – bei Hitze eine willkommene Abwechslung! Durchgerüttelt vom Rückweg kommen wir am Abend zurück ins Camp und sind froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Fahrstrecke: 130 kmÜbernachtung: Jurten im Orkhon-TalMahlzeiten: F, M, A

Die Wüste Gobi

Ein weiteres Highlight unserer Reise erwartet uns – die Wüste Gobi! Hierfür starten wir etwas früher als gewöhnlich, denn es steht uns mit ca. neun Stunden eine sehr lange Fahrt auf einer holprigen Pistenstraße bevor. Nach und nach wird die Landschaft karger, das Gras brauner, die Hügel sanfter, Flüsse seltener und Viehherden weniger. Nach einigen Fotostopps haben wir es am frühen Abend endlich geschafft und erreichen unser Jurtencamp am Rande der Gobi. Unser Reiseleiter erklärt uns die Besonderheiten der Gobi. Um uns ein wenig die Beine zu vertreten, erkunden wir die Ruinen des Klosters Ongi, das nur einen Steinwurf von unserem Camp entfernt liegt. Zum Sonnenuntergang solltest du nochmal zum Kloster zurückkommen, denn dann ist die Stimmung besonders mystisch und als Fotomotiv sehr beliebt.

Fahrstrecke: 280 kmÜbernachtung: Jurten in der Nähe des Ongi-KlostersMahlzeiten: F, M, A

Zerklüftete Felsformationen

Heute dringen wir auf unserer ca. vierstündigen Fahrt nach Bayanzag auf einer angenehm zu befahrenden Pistenstraße weiter in die Wüste ein. Dies merken wir nicht nur an den stetig steigenden Temperaturen, sondern auch an Flora und Fauna: Die Landschaft scheint noch weiter zu werden, in der Ferne flimmert die Luft, die Herden bestehen hier überwiegend aus Kamelen, nur noch einzelne Grasbüschel sind zu sehen. Vor uns erscheinen die beeindruckend zerklüfteten Felsformationen von Bayanzag. Ganz in der Nähe beziehen wir unser Camp, in dem wir das Mittagessen einnehmen. Am Nachmittag erkunden wir die „Flaming Cliffs“, wie die orangefarbenen Felsformationen auch genannt werden. Von hier oben liegt uns die Gobi zu Füßen, es bieten sich tolle Fotomotive!Dann geht es mit den Geländewagen weiter zum nahe gelegenen Saxaul-Wald. Aber Achtung, das ist kein Wald im westlichen Sinne. Die sogenannten Saxaulbäume kommen nur in den Steppen und Wüsten Zentralasiens vor und bieten mit ihrer eigenartigen Form verschiedenen Kleinstlebewesen wie Eidechsen Unterschlupf. Wenn du Lust hast, kannst du am Abend wieder die zwei Kilometer bis zu den Klippen zurücklegen und ein paar Bilder im Abendlicht schießen. Dann leuchten die Felsen besonders schön.

Fahrstrecke: 150 kmÜbernachtung: Jurten in BayanzagMahlzeiten: F, M, A

Rauf auf die Dünenkämme

Heute haben wir viel vor, daher heißt es früh aufstehen. Durch die endlos scheinende Weite fahren wir ca. fünf Stunden auf eher unwegsamen Pistenstraßen tiefer in die Wüste. Wir halten unterwegs bei einer Nomadenfamilie, von der wir viel Interessantes über das Leben in der Gobi erfahren und verspüren Ehrfurcht vor den harten Lebensbedingungen der Nomaden. Unser Camp und Tagesziel erreichen wir am frühen Nachmittag: die größte Düne der Mongolei, Khongoriin Els. Die Wanderdüne ist mit einer Höhe von bis zu 300 m ein beeindruckendes Naturschauspiel inmitten der meist kargen Landschaft. Auf unserer Wanderung (2–3 Std., leicht) erklimmen wir einige kleinere Dünenkämme und sind bei gutem Wetter fasziniert vom starken Kontrast zwischen tiefblauem Himmel und goldenem Sand. Wer mag, wagt auf eigene Faust den Aufstieg auf den höchsten Dünenkamm und wird von einem phänomenalen Ausblick belohnt. Nach der Anstrengung freuen wir uns umso mehr auf eine erfrischende Dusche und einen entspannten Abend im Camp.

Fahrstrecke: 180 kmÜbernachtung: Jurten bei Khongoriin ElsMahlzeiten: F, M, A

Bizarre Bergwelt

Nach einer geruhsamen Nacht steht uns heute mit ca. sieben Stunden eine lange Fahrt in den Gurvan Saikhan-Nationalpark bevor. Am Vormittag folgen wir auf einer Pistenstraße der beeindruckenden Düne nach Osten. Dabei fasziniert uns das Farbspiel vom Grün der Oasenlandschaft, dem Gelb des Dünensandes, dem Schwarz des Gebirges und dem Blau des Himmels. Für unsere Lunchpakete suchen wir uns heute ein nettes Fleckchen in der Natur. Unsere Fahrt unterbrechen wir mit einem Besuch einer Kamelzüchterfamilie. Am Nachmittag erreichen wir dann die Geierschlucht und bekommen im kleinen Museum des Nationalparks einen Einblick in dessen Tierwelt. Zu Fuß geht es tiefer in die Schlucht hinein (ca. 2 Std., leicht). Hier liegt selbst im Sommer meist noch Eis. Kein Wunder bei dieser bizarren Berglandschaft, in der steile Felswände mehrere hundert Meter in den Himmel ragen. Mit etwas Glück kannst du am Himmel Geier oder auf den steilen Klippen sogar Steinböcke oder Argali-Schafe entdecken. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir am Abend voller neuer Eindrücke unser Camp.

Fahrstrecke: 240 kmÜbernachtung: Jurten in Tsagaan TolgoiMahlzeiten: F, M, A

Zurück Richtung Ulaanbaatar

Durch die Nordgobi machen wir uns nun auf den Rückweg Richtung Ulaanbaatar. Da wir einen Großteil des Tages in unseren Geländewagen verbringen, nehmen wir das Mittagessen wieder in freier Natur ein. Eben da, wo es uns am besten gefällt! Dann erreichen wir über eine Schotterpiste nach ca. zwei Stunden die Felsformationen von Baga Gazriin Chuluu: Raus aus dem Auto und los zur Erkundung der Felsen. Nur noch wenige Kilometer, dann haben wir unser heutiges Camp erreicht!Der Rest des Tages steht uns heute zum Entspannen zur freien Verfügung.

Fahrstrecke: 400 kmÜbernachtung: Jurten bei Baga Gazriin ChuuluMahlzeiten: F, M, A

Geburtsort Dschingis Khans

Wir nähern uns heute wieder der Zivilisation und erreichen nach ca. vier Stunden Fahrt den Khan Khentii-Nationalpark. Er ist bekannt als Geburtsort von Dschingis Khan. Das übergroße Reiterdenkmal, das zu seinen Ehren in der Nähe errichtet wurde, lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Der Nationalpark zeichnet sich durch seine Gebirgstaiga und satte Kräuterwiesen aus. Nachdem wir unsere Jurten bezogen und im Camp zu Mittag gegessen haben, steht der Besuch des sogenannten Schildkrötenfelsen auf dem Programm. Wir legen die ca. fünf Kilometer (1 Std., leicht) auf überwiegend ebener Fläche zu Fuß zurück. Es ist schön, nach der Wüste wieder im kräftig grünen Grasland zu sein. Dann bringt uns eine kurze Fahrt zum malerisch gelegenen Kloster Arayaval. Am frühen Abend kommen wir wieder zurück ins Camp und lassen den Tag gemütlich ausklingen. Wer Lust hat, unternimmt einen weiteren kleinen Spaziergang im bewaldeten Bergmassiv.

Fahrstrecke: 240 kmÜbernachtung: Jurten im Nationalpark Khan KhentiiMahlzeiten: F, M, A

Weltliches Vergnügen

Die letzte Nacht in der Natur liegt hinter uns, wir werden diese Verbundenheit mit der Landschaft vermissen. In aller Ruhe frühstücken wir gemeinsam und fahren dann in ca. zwei Stunden zurück nach Ulaanbaatar und laufen Dschingis Khan am Vormittag im Zanabazar-Museum ein letztes Mal über den Weg. Es zählt zu den sehenswertesten Museen in Ulaanbaatar und stellt Kunstgegenstände und Gemälde aus verschiedenen Epochen aus. Danach steht dir dein letzter Tag zur freien Verfügung. Einen Abstecher lohnt das sowjetisch anmutende Ikh-Delguur-Kaufhaus. Hier kannst du von Feinkost bis Souvenirs alles erstehen. Wer lieber ein weiteres Museum besichtigt, hat die Qual der Wahl. Den letzten Abend verbringen wir gemeinsamen bei einer typisch mongolischen Musik- und Tanzaufführung. Wir lauschen u. a. dem Kehlkopfgesang und bestaunen traditionelle Tsam-Tänze. Anschließend sitzen wir bei einem gemütlichen Abschiedsessen zusammen und blicken zurück auf eine ereignisreiche Zeit.

Fahrstrecke: 80 kmÜbernachtung: Khabu*** oder Platinum*** in UlaanbaatarMahlzeiten: F, M, A

Über den Wolken

Am frühen Morgen geht es zum Flughafen. Per Direktflug mit MIAT treten wir die Heimreise an und landen planmäßig am frühen Nachmittag in Deutschland.

Fahrstrecke: 20 kmÜbernachtung: -Mahlzeiten: F, gemäß Bordservice

Auf einigen Reisen, die Ende Juni und Anfang Juli beginnen, erleben wir am Ende bzw. Anfang der Reise das Naadam-Fest, mit dem die Mongolei ihren Unabhängigkeitstag feiert. Die Menschen kleiden sich in traditioneller Tracht und die Männer messen sich im Ringen, Bogenschießen und Pferderennen. Wir erleben das Fest in Ulaanbaatar, wo es am schönsten ist. Deshalb verlängern wir unseren Aufenthalt in der Hauptstadt, so dass unsere Reisen dann 19 bzw. 20 Tage umfassen (je nach Flugplan). Die genauen Reiseverläufe findest du in unseren Reiseinformationen.

Reiseleitung

Mikhlai, 37, hat in Ulaanbaatar drei Jahre lang Deutsch unterrichtet und arbeitet seit elf Jahren als Reiseleiter. Der Vater von drei Kindern arbeitet, wenn er nicht unterwegs ist, als Dolmetscher in einem österreichisch-mongolischen Möbelbetrieb.

Mikhlai Sodbayar ist einer unserer WORLD INSIGHT-Reiseleiter in der Mongolei.

Reiseinfos

Reisepass mit mindestens 6-monatiger Gültigkeit über das Reiseende hinaus erforderlich. Kein Visum erforderlich.
(Einreisebestimmungen gelten für deutsche Staatsbürger).

Reisepass mit mindestens 6-monatiger Gültigkeit über das Reiseende hinaus und Visum erforderlich.
(Einreisebestimmungen gelten für österreichische und schweizerische Staatsbürger).

Keine Impfung vorgeschrieben. Polio-, Tetanus- und Diphtherieauffrischung empfohlen sowie eine Impfung gegen Hepatitis, evtl. Typhusimpfung.

Hinweis

Einreisebestimmungen gelten für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger. Andere EU-Bürger informieren wir gerne nach Mitteilung ihrer Staatsangehörigkeit oder sie können sich direkt hier informieren.

Soweit nicht anders angegeben, ist zumindest ein maschinenlesbarer Reisepass mit 6-monatiger Gültigkeit bei Reiseende und zwei freien, gegenüberliegenden Seiten nötig.

Angehörige anderer Nationen außerhalb der EU wenden sich bitte an ihre zuständige Behörde.

Keine besonderen Anforderungen. Normale Kondition und Gesundheit sind ausreichend. Überwiegend nutzen wir auf unserer Reise asphaltierte Straßen. Die ersten und letzten Kilometer (bis zu 40 km) vom/zum Camp sind meist recht unwegsame Schotterpisten. Nutzen wir unwegsame Wege, ist dies am jeweiligen Tag ausgeschrieben. Aufgrund der teilweise langen Fahrstrecken und der unwegsamen Straßen ist einiges an „Sitzfleisch“ vonnöten. Außerhalb Ulaanbaatars ist unsere Gruppe auf mehrere Geländewagen (max. 7 Personen pro Wagen) aufgeteilt. Dein Reiseleiter wechselt unterwegs immer wieder die Fahrzeuge, damit alle Gäste etwas von seinen Erzählungen haben. Begegnungen mit Nomadenfamilien können ggf. an anderen Tagen stattfinden.

Die Verpflegung auf dieser Reise basiert auf Vollpension. Das Essen wird in den Camps frisch zubereitet und besteht überwiegend aus Fleisch, Reis, Kartoffeln und Gemüse. Für das Mittagessen wird das Essen teilweise verpackt als Lunchpaket mitgenommen und unterwegs gegessen. Die Mahlzeiten findest du in der Reisebeschreibung mit F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen gekennzeichnet.

Außerhalb Ulaanbaatars nutzen wir überwiegend landestypische, gecharterte Geländewagen, die mit max. 7 Personen pro Wagen besetzt sind. In Ulaanbaatar nutzen wir landestypische, gecharterte Busse, die je nach Gruppengröße in ihrer Größe variieren können.

Unterkünfte

Bei unserer Unterkunft in Ulaanbaatar handelt es sich um ein *** Hotel mit eigenem Bad oder Dusche/WC. Sonst übernachten wir in Ger-Camps (mongolischen Jurten). Hier sind wir mit maximal zwei Personen pro Jurte untergebracht. Auf Anfrage kann eine Jurte auch mit mehr als zwei Personen belegt werden (es gilt weiterhin der Doppelzimmer-Preis). Gemeinschaftstoiletten und -duschen sind vorhanden. Zudem besteht in allen Camps die Möglichkeit Akkus und Batterien aufzuladen. Unser Jurtenlager in der Nähe von Tsenkher hat zwei von den heißen Quellen gespeiste Becken, die nach einem langen Tag zum Entspannen einladen.

Das sagen unsere Reisenden

Birgit aus Wiehl

„Endlose Weiten und die „Leere“ der Mongolei entschleunigen. Sie sind eine Wohltat für den Geist! Wunderschöne Mongolei!“

Termine und Preise

  • Linienflug (Economy) mit MIAT Mongolian Airlines oder gleichwertiger Fluggesellschaft von Deutschland nach Ulaanbaatar und zurück
  • Rundreise mit Geländewagen und Bus wie in der Reisebeschreibung aufgeführt; Transfers
  • 16 Übernachtungen, davon 2 im *** Hotel im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC, 14 in Jurten (Abweichungen bei den Terminen mit Naadam-Fest siehe Reiseinformationen) (sollten einzelne der in der Reisebeschreibung genannten Unterkünfte einmal nicht verfügbar sein, greifen wir auf möglichst gleichwertige Alternativen zurück)
  • Mahlzeiten gemäß Reiseverlauf: 16 x F, 16 x M, 16 x A (Abweichungen bei den Terminen mit Naadam-Fest siehe Reiseinformationen) (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Eintrittsgelder
  • deutschsprachige WORLD INSIGHT-Reiseleitung
  • deutsche Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 hochwertiger Reiseführer deiner Wahl von MairDumont aus unserem Sortiment pro Buchung (nur online einlösbar)
Reisebeginn Reiseende Besonderheiten Preis p.P.
Do., 06.06.19 So., 23.06.19
  • Fluggesellschaft: MIAT oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • ab/bis Berlin
€ 2.599,- Jetzt buchen
So., 23.06.19 Fr., 12.07.19
  • Fluggesellschaft: MIAT oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • ab/bis Berlin
  • mit Naadam-Fest, Reiselänge 20 Tage
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So., 23.06.19 Fr., 12.07.19
  • Fluggesellschaft: MIAT oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • ab/bis Berlin
  • mit Naadam-Fest, Reiselänge 20 Tage, umgedrehte Reihenfolge
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Mi., 26.06.19 So., 14.07.19
  • Fluggesellschaft: MIAT oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • ab Frankfurt/bis Berlin, Ferientermin
  • mit Naadam-Fest, Reiselänge 19 Tage
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Mi., 26.06.19 So., 14.07.19
  • Fluggesellschaft: MIAT oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • ab Frankfurt/bis Berlin, Ferientermin
  • mit Naadam-Fest, Reiselänge 19 Tage, umgedrehte Reihenfolge
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So., 07.07.19 Do., 25.07.19
  • Fluggesellschaft: MIAT oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • ab/bis Berlin, Ferientermin
  • mit Naadam-Fest, Reiselänge 19 Tage
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Di., 09.07.19 Sa., 27.07.19
  • Fluggesellschaft: MIAT oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • ab/bis Frankfurt, Ferientermin
  • mit Naadam-Fest, Reiselänge 19 Tage
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Mi., 17.07.19 Sa., 03.08.19
  • Fluggesellschaft: MIAT oder gleichwertige Fluggesellschaft
  • ab/bis Frankfurt
  • Ferientermin
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Mi., 24.07.19 Sa., 10.08.19
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  • ab/bis Frankfurt
  • Ferientermin
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Mi., 31.07.19 Sa., 17.08.19
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Mi., 07.08.19 Sa., 24.08.19
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Mi., 14.08.19 Sa., 31.08.19
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Do., 22.08.19 So., 08.09.19
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Do., 29.08.19 So., 15.09.19
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Do., 12.09.19 So., 29.09.19
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Abflugorte

Frankfurt/Main (nur zu den Terminen 09.07.19, 17.07.19, 24.07.19, 31.07.19, 07.08.19, 14.08.19) € 0,-
Berlin (nur zu den Terminen 06.06.19, 23.06.19, 07.07.19, 22.08.19, 29.08.19, 12.09.19) € 0,-
Frankfurt (Hinflug) / Berlin (Rückflug) (nur zu den Terminen 26.06.19) € 0,-

Zuschläge/Ermäßigungen*

* basierend auf dem Basispreis (1 Erwachsener im Doppelzimmer)
Einzelzimmer
€ 299,-
Bei Buchung eines halben Doppelzimmers: Sollte sich kein Zimmerpartner finden, müssen wir bei dieser Reise den vollen Einzelzimmer-Zuschlag berechnen.

Reiseoptionen

Rail&Fly (ab jedem deutschen Bahnhof) € 50,-

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02236 3836-100

Mo.-Fr. 9-18 Uhr