Erlebnisreise
Grönland Abenteuer Arktis
15 Tage
ab -
Diese Reise ist zur Zeit nicht buchbar.

Neue Termine sind in Planung!

15 Tage

Grönland

Abenteuer Arktis

Highlights der Rundreise

  • Naturerlebnisse par excellence
  • Grönland an verschiedenen Standorten und aus verschiedenen Perspektiven erleben
  • Pioniergeist auf ganz neuen Pfaden in Isertoq
  • Abwechslung von Zeltübernachtungen inmitten der Wildnis und einfachem Komfort in Robert Peronis Expeditionslodge

Stell dir vor, du wachst morgens auf, öffnest dein Zelt und siehst vor dir den tiefblauen Fjord; blendend weiße Eisschollen treiben lautlos an dir vorbei! Du atmest glasklare Luft und genießt absolute Stille; das ist kein Traum, das ist Grönland, die größte und magischste Insel der Welt! Wir haben unsere Komfortzone und damit unsere Expeditionslodge, die fünf Nächte lang unser behagliches Zuhause war, hinter uns gelassen, haben Zelte eingepackt und sind erst zum Mittivakkat-Gletscher und dann, auf ganz neuen Wegen, nach Isertoq gefahren. Unsere Transportmittel sind die Boote der Inuit, die uns den Eisbergen zum Greifen nahe bringen und mit etwas Glück begegnen wir auch Walen oder Seehunden hautnah. Das besondere dieser Grönland-Reise ist, dass wir nicht nur in einem Ort sind, sondern das Land aus verschiedenen Perspektiven erleben; weil Transporte auf Grönland jedoch sehr kostspielig sind, macht das die Tour vielleicht etwas teurer, ist unserer Ansicht nach jedoch unverzichtbar für ein echtes Grönland-Erlebnis. Noch eine Besonderheit: unsere Übernachtung bei den Inuit – eine wirkliche Begegnung auf Augenhöhe! Bist du bereit für das größte Abenteuer deines Lebens?

Reiseverlauf – Tag für Tag

Dein Arktisabenteuer kann beginnen!

Mit der Bahn erreichst du innerhalb Deutschlands kostenfrei und umweltfreundlich den Flughafen Frankfurt. Von hier aus geht es nonstop nach Keflavík auf Island, wo du und deine Gruppe von eurem Reiseleiter erwartet wird. Ein knapp einstündiger Transfer bringt uns zu unserem Hotel in die Hauptstadt Reykjavík. Je nach Flugzeit haben wir noch Gelegenheit, die Stadt im Flair des Abends bei einem kleinen Spaziergang kennenzulernen.

Fahrstrecke: 45 km Übernachtung: Hotel Island**** in ReykjavikMahlzeiten: gemäß Bordservice

Willkommen in Grönland!

Nach dem Frühstück fahren wir heute zum Stadtflughafen in Reykjavík und erreichen nach einem kurzen Flug das Städtchen Kulusuk in Ostgrönland – willkommen auf der größten Insel der Welt! Uns fällt sofort der Kontrast auf zwischen dem tiefblauen Meer und dem gleißenden Eis: unbeschreiblich und einfach nur faszinierend! Da es auf Grönland keine Straßen außerhalb der Städte gibt, setzen wir die Reise in Schnellbooten fort. Mit geschickter Hand führen uns einheimische Inuit durch das tiefblaue Gewässer der Irmingersee. Während der ein- bis zweistündigen Bootsfahrt passieren wir staunend den Gletscher Apusiajik und erreichen schließlich die Insel Ammassalik, wo wir in Tasiilaq, der Hauptstadt Ostgrönlands, anlegen. Die Stadt liegt idyllisch auf grasgrünen Hügeln direkt am Fjord, im Hintergrund bilden zerklüftete Bergketten eine unvergessliche Kulisse. Hier beziehen wir unsere einfache, aber gemütliche Expeditions-Lodge, die wir in den nächsten fünf Nächten ganz allein für uns haben! Von dieser sicheren Basis aus werden wir in den nächsten Tagen die unendliche Natur Ostgrönlands zu Fuß erkunden. Am Abend können wir im Haupthaus der Lodge ("Rotes Haus") schnell in Kontakt kommen zu Inuit und anderen Reisenden aus aller Welt, denn die Lodge ist auch eine Begegnungsstätte und die Mitarbeiter sind sowohl Europäer als auch Inuit.

Fahrstrecke: 5 km Unterkunft: Expeditionslodge in TasiilaqMahlzeiten: F, A

Erkundung der Umgebung

Die erste Nacht auf Grönland am Kong-Oscar-Fjord liegt hinter dir – Zeit für ein stärkendes Frühstück! Heute wollen wir die neue Umgebung ausführlich erkunden. Dazu schnüren wir das erste Mal die Wanderschuhe und laufen über hügeliges Gelände (ca. 3 Std.; leicht) zum offenen Meer, dem Polarstrom, dem mächtigsten Eisstrom der Erde, und lassen uns von der majestätischen Kulisse beeindrucken. Die Mutigen unter uns können auf dem Rückweg zur Lodge ein kurzes Bad in einem kleinen See nehmen! Dafür muss man auch nicht todesmutig sein, denn das Wasser erwärmt sich in der Sonne bis auf angenehme 18 Grad Celsius. Am Abend gibt es im hauseigenen Restaurant des Roten Hauses italienisch-grönländische Spezialitäten, verfeinert mit Beeren, Kräutern und Salat der umliegenden Hügel.

Fahrstrecke: - Unterkunft: Expeditionslodge in TasiilaqMahlzeiten: F, A

Farbenprächtige Blumenpracht

Heute werden wir eine herrliche Wanderung durch das Blumental unternehmen, das von den Einheimischen auch gerne als Erholungsgebiet und zum Sammeln von Beeren und Kräutern genutzt wird. Das Tal wird seinem Namen in jedem Fall gerecht, denn im Sommer blüht es hier überall und üppig. Das pinke Läusekraut, leuchtend gelber Löwenzahn, hellgelber Mohn, blauer Enzian sowie arktische Blauglöckchen, Thymian sowie die Nationalblume: das Weidenröschen. Kurzum: Vor unseren Augen breitet sich ein richtiger Blumenteppich aus. Wir kommen an mehreren kleinen Seen vorbei; an besonders warmen Tagen kann man dort auch Einheimische beim Baden beobachten. Das Tal wird durch einen sich windenden Fluss durchschnitten und bildet an mehreren Stellen einen schönen Wasserfall. Von hier aus haben wir eine fantastische Rundsicht über die von Gletschern geprägte Arktislandschaft aus Bergen, Seen, Flüssen und Eisbergen. Zurück im Roten Haus können wir es uns in der Kamin-Lodge vor dem Feuer bequem machen. Mit etwas Glück treffen wir auf den Gründer und Besitzer des Hauses, Robert Peroni, mittlerweile über 70 Jahre alt. Er hat auch im gesetzten Alter nichts von seiner Strahlkraft verloren und kann zahllose Episoden aus seinem aufregenden Leben als Extremsportler und Grönland-Fan berichten. Alternativ kann man auch in seinem Buch "Kälte, Wind und Freiheit" so einiges über ihn nachlesen.

Fahrstrecke: - Unterkunft: Expeditionslodge in TasiilaqMahlzeiten: F, A

Aufregende Bootsfahrt

Zieht euch warm an, denn wir gehen aufs Boot, um auf die andere Seite des Kong-Oscar-Fjords zu fahren. Kaum sind wir außer Sichtweite des Städtchens, gelangen wir auch schon in die absolute Wildnis. Unser Bootsführer wird wieder ein erfahrener Inuit sein. Auf der Fahrt können wir vielleicht sogar Robben und Wale sehen und wir kommen den Eisbergen zum Greifen nahe. Wir setzten am Nordufer an, sprich, auf der gegenüberliegenden Seite von Tasiilaq. Von hier aus wandern wir gemächlich über das Westufer entlang der Küste. Mit staunenden Augen genießen wir die wechselnden Ausblicke und beobachten das klirrende Eis im Polarstrom. Dabei lassen wir uns Zeit zum Genießen, zum Innehalten und natürlich auch, um Fotos zu schießen. Abends können wir vergleichen, wer die schönsten Erinnerungen eingefangen hat.

Fahrstrecke: - Unterkunft: Expeditionslodge in TasiilaqMahlzeiten: F, A

Ein freier Tag im Weißen Paradies

Den heutigen Tag kannst du in Tasiilaq ganz nach deinem Geschmack genießen – es gibt noch so viel zu entdecken, wie zum Beispiel die Neue Kirche oder das Ammassalik-Museum. Wer mag, kann den Reiseleiter auf einer anspruchsvollen Wanderung (ca. 5,5 Std.; mittelschwer) auf den Hausberg von Tasiilaq begleiten. Die Aussicht und das Panorama lassen uns den mühevollen Aufstieg schnell vergessen, so beflügelt sind wir! Alternativ kannst du auch auf eigene Faust durch den Ort bummeln und den Alltag der Grönländer beobachten. Dazu eignet sich besonders der Hafen, wo wir die Fischer und Jäger beobachten können, die an- und ablegen. Hier ist immer ein reges Treiben, wenn Versorgungsboote anlegen. Für den kleinen Hunger zwischendurch kannst du dir etwas aus der nahegelegenen Bäckerei holen. Ein beliebter Treffpunkt im Ort ist auch das Café im Buchladen. Das Nachtleben im Ort hält sich in Grenzen, aber es gibt einen Pub, wo man Billard spielen und sich ein paar Drinks genehmigen kann.

Fahrstrecke: - Unterkunft: Expeditionslodge in TasiilaqMahlzeiten: F, A

Im Wildniscamp fernab der Zivilisation

Heute Morgen kribbelt es im Bauch, denn wir stehen vor unserem nächsten Abenteuer in der Wildnis. Dazu lassen wir unsere liebgewonnene Expeditionslodge und somit auch die Zivilisation hinter uns und begeben uns in die Wildnis, um noch näher mit der Natur in Berührung zu kommen und die gewohnte Perspektive zu ändern. Dafür müssen wir auf Komfort verzichten – keine Frage, aber es wird uns in Form von intensivsten Naturerlebnissen und Sinneseindrücken umso mehr entlohnt. Zuerst heißt es aber rauf auf die Boote und ab ins Polarmeer. So kommen wir den Eisbergen zum Greifen nahe und mit etwas Glück können wir auch Robben und Wale sehen und natürlich grandiose Fjordlandschaften. Pack dich gut ein, denn der kalte Wind schneidet ordentlich, sprich Handschuhe, Mütze, lange Unterwäsche und dicke Socken wirst du brauchen. Wir fahren nun auf die Westseite der Insel Ammassalik und dringen somit in den Sermilikfjord ein. Unser Ziel sind die Ufer in der Nähe des Mittivakkat-Gletschers. Hier treiben meist riesige Eisberge vorbei, ein Szenario, dass sich ein Filmregisseur kaum besser ausdenken könnte. Wir verlassen die Boote, verabschieden uns von den gewohnt zuverlässigen Inuit, die uns hierhin gebracht haben. Nun sind wir wirklich unter uns, keine Ablenkungen mehr, nur noch wir und die arktische Natur in ihrer reinsten Form. Jetzt kann unser Zeltabenteuer beginnen! Wir fühlen uns unendlich frei und vielleicht auch ein wenig verloren in der endlosen Weite der Arktis. Aber keine Bange, denn spätestens, wenn wir das erste Mal auf dieser Reise unsere robusten Schlafzelte mitsamt Koch- und Gruppenzelt errichtet haben und unser Camp direkt am Ufer des Fjords aufgebaut ist, werden wir Glück und Dankbarkeit empfinden, dass wir so viel Schönheit zu sehen bekommen. Hier ist also unser neues Zuhause für die nächsten beiden Nächte mit einem grandiosen Blick auf das Wasser. Wir haben die Natur hier ganz für uns allein und können uns voll auf das „Hier und Jetzt“ konzentrieren. Beim gemeinsamen Kochen und Geschichtenerzählen fühlen wir uns ganz berauscht und glücklich, der Natur so nahe sein zu dürfen! Vielleicht können wir noch eine kleine Erkundung zu Fuß unternehmen. Die Mittivikkat-Forschungsstation ist nicht weit und mit etwas Glück treffen wir ein paar Klima- und Glazialforscher, die gerade ihrer Arbeit nachgehen und davon berichten können.

Fahrstrecke: - Übernachtung: Zelt im Mittivakkat-WildniscampMahlzeiten: F, A

Erkundung der Umgebung

Die erste Zeltnacht in der Natur liegt hinter uns – wie hast du geschlafen? Nach dem Frühstück packen wir unsere Lunchbox für den Mittag und bedienen uns dabei aus der Frühstückskiste. Je nach Wetter, Lust und Laune, erkunden wir heute die neue Umgebung zu Fuß. Dabei wandern wir (ca. 3 Std.; leicht) zunächst in nördlicher Richtung auf die Zunge des Mittivakkat-Gletschers zu und später entlang des Fjords, den Eisstrom stets im Blick! Wir lassen es dabei ruhig und entspannt angehen, um die intensiven Natureindrücke auf uns wirken zu lassen, denn der Genuss soll nicht zu kurz kommen – wir wollen richtig Ankommen! Wir gehen querfeldein über Stock und Stein, denn ausgeschilderte Wanderwege gibt es hier nicht, da sich die Landschaft durch Schmelzwasser und Bachläufe stets verändert. Es ist die Natur, die uns den Weg vorgibt. Aber genau das macht diese Reise so besonders. Bei gutem Wetter können wir die Gletscherkanten, die End- und Seitenmoränen des Mittivakkat sehen. Vielleicht läuft uns auch das ein oder andere Schneehuhn oder ein Polarfuchs über den Weg. In jedem Fall werden wir beeindruckt sein von der majestätischen Landschaft, den Dimensionen der Natur und vor allem der allumfassenden Ruhe. Nichts lenkt hier vom Wesentlichen ab, die Konzentration ist voll bei den Sinnen und im Hier und Jetzt. Und das ist unheimlich wohltuend! Abends am Feuer genießen wir die gemeinsame Zeit mit Kochen und Geschichten lauschen.

Fahrstrecke: - Übernachtung: Zelt im Mittivakkat-WildniscampMahlzeiten: F, M, A

Im Inuitdorf Isortoq

Wir könnten ewig hier bleiben, so schön ist es, aber heute bauen wir unsere Zelte ab, um die nächste Etappe unseres Arktisabenteuers anzutreten. Dazu steigen wir wieder in die Boote und fahren südwestlich durch den Sermilik-Fjord, bis wir nach etwa 1,5 bis 2,5 Stunden Isortoq erreichen, das sich ca. 62 Kilometer westlich von Tasiilaq befindet und den südlichsten Ort im Distrikt Ammassalik darstellt. Hier leben ca. 40 Inuit völlig abgeschieden vom Rest der Welt. Die Insel ist erst seit den 1930er-Jahren fest besiedelt, denn die Inuit waren zuvor Nomaden und wechselten ihren Wohnort regelmäßig. Die Bevölkerungszahl hat sich seit den 90-Jahren jedoch drastisch reduziert. Dein Reiseleiter wird dich vorab über die wichtigsten Verhaltensweisen im Kontakt mit den Inuit einweisen. Der Besuch im Dorf bietet uns Einblicke in das traditionelle Leben der Inuit, das immer noch von der Jagd und der Fischerei und dem damit verbundenen Leben mit dieser besonderen Umwelt geprägt ist. Wir erfahren jedoch auch, dass das traditionelle Leben der Inuit bedroht ist und ein Auskommen durch Jagd und Fischerei nicht mehr möglich ist. Der Tourismus kann dabei für eine Zukunft eine Perspektive für diese Menschen bieten. Nach dem Besuch im Dorf fahren wir mit den Booten den Sermilik-Fjord entlang nach Norden, bis wir nach etwa einer Stunde den Isertoq-Fjord erreichen und spätestens jetzt sind wir echte Pioniere, denn wir betreten von Reisegruppen völlig unangetastetes Gebiet. Dabei kommen wir den „Eisriesen“ beeindruckend nahe, die sich vom großen Inland-Eispanzer gelöst bzw. „gekalbt“ haben und in Richtung Süden treiben. Mit etwas Glück können wir auch den einen oder anderen Wal erblicken und auch Robbenherden kommen den Booten gerne mal nahe. Am späten Nachmittag erreichen wir unseren spektakulären Zeltstandort am Fjordufer für die nächsten drei Nächte, auch hier haben wir die grandiose Natur wieder ganz für uns.

Fahrstrecke: - Übernachtung: Zelt im Isertoq-WildniscampMahlzeiten: F, M, A

Genuss der Stille

Die nächsten beiden Tage nutzen wir für Wanderungen durch die Einsamkeit und wir genießen diese unglaubliche Szenerie in vollen Zügen. Unsere Zelte liegen in einem kleinen, verträumten Fjord und wir haben viele Möglichkeiten, um die Umgebung auf Wanderungen zu erschließen. Die erste Wanderung wird entlang des Fjords sein (je nach Wetterlage kann auch die Wanderung von Tag 12 vorgezogen werden) und die Eindrücke könnten nicht grandioser sein: der Blick auf den riesigen Panzer, dessen Masse an seiner dicksten Stelle 3 Kilometer beträgt, das Knacken des Gletschers und das ewige Lied des Windes und der Wellen begleiten uns. Hier werden wir eins mit der Natur und am Abend lauschen wir fesselnde Geschichten des Reiseleiters aus den Entdeckerzeiten.

Fahrstrecke: - Übernachtung: Zelt im Isertoq-WildniscampMahlzeiten: F, M, A

ein letzter intensiver Tag in der Wildnis

Heute sind wir wieder zu Fuß in der Natur unterwegs und unser Ziel ist die Gletscherzunge Istertup Imia, die sich hinter unserem Camp befindet (je nach Wetterlage kann auch die Wanderung von Tag 11 heute stattfinden). Unseren letzten Tag in der Wildnis werden wir noch einmal ganz bewusst genießen, sei es beim Fotografieren, am Wasser mit Blick auf die Fjordlandschaften und das Eis oder jeder selbst auf seine eigene Weise. Wir saugen die intensiven Natureindrücke noch einmal ganz tief in uns hinein, um sie nicht wieder zu vergessen. So viel sei gesagt: Die Wirkung dieser Reise geht tief, hinterlässt Spuren, die lange nachwirken in unserer Seele und nicht wenige werden ein gewisses Suchtgefühl verspüren, wenn sie an diese einmaligen und bewegenden Momente zurückdenken, wenn sie wieder zu Hause sind.

Fahrstrecke: - Übernachtung: Zelt im Isortoq-WildniscampMahlzeiten: F, M, A

zu Gast bei den Inuit

Mit unvergesslichen Eindrücken im Gepäck verlassen wir nach zwei Tagen die unberührte Wildnis. Nach dem Abbau der Zelte werden wir von den Inuit-Jägern per Boot abgeholt und nach Kulusuk gefahren, dem Ort, wo unsere Füße zum ersten Mal grönländischen Boden betreten haben. Aber die Reise ist noch nicht vorbei! Zum krönenden Abschluss sind wir heute zu Gast in einfachen Privathäusern der Inuit und schlafen in Matratzenlagern. Dabei merken wir, mit wie wenig man auskommen kann nach den Tagen in der freien Wildnis. Im Gespräch mit unseren Gastgebern erfahren wir aus erster Hand, wie sie leben und ihre Traditionen aussehen. Falls noch Zeit sein sollte, sehen wir uns in Kulusuk, einer ehemaligen US-Radarstation, um. Der Ort ist für seine Maskenschnitzer bekannt, die unter anderem aus Treibholz mit sibirischem Ursprungs Figuren, Tupilaks und anderes Kunsthandwerk herstellen. Aber auch im Souvenirshop des Ortes sowie am Flughafen werden wir diese Waren vorfinden können. Am Abend kosten wir einfache grönländische Küche und tauschen unsere Erlebnisse und Eindrücke miteinander aus. Die letzte Nacht auf Grönland steht uns bevor.

Fahrstrecke: - Übernachtung: Matratzenlager in privaten Häusern der Inuit in KulusukMahlzeiten: F, M, A

Zwischenstopp in Island

Heute fliegen wir zurück in die Zivilisation nach Island. Wir bleiben jedoch dort und fliegen nicht direkt nach Hause – wir haben eine Nacht „Puffer“ in Reykjavík eingebaut, weil wetterbedingt die Flüge verschoben werden können. Denn Nachmittag kannst du nutzen, um dich wieder in der Zivilisation einzugewöhnen, im Hotel ein Bad oder eine Dusche zu genießen. Am Abend kannst du mit deinem Reiseleiter besprechen, welche Möglichkeiten es für einen Ausflug am Folgetag gibt, beispielsweise eine Rundfahrt auf dem "Golden Circle". Gerne hilft er euch auch bei der Reservierung eines passenden Tagesausflugs.

Fahrstrecke: 5 km Übernachtung: Hotel Island**** in ReykjavikMahlzeiten: F

Puffertag in Reykjavik

Wenn wir den Puffertag nicht benötigen, weil die Flüge wie geplant gehen, hast du die Gelegenheit einige der beeindruckendsten Plätze Islands kennenzulernen. Das wären neben der Hauptstadt Reykjavik die kulturell bedeutende Allmännerschlucht und der legendäre Geysir sowie der Gullfoss-Wasserfall (optional). Am Abend können wir die Reise bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen. Dein Reiseleiter kann uns dazu gerne ein passendes Restaurant empfehlen.

Fahrstrecke: - Übernachtung: Hotel Island**** in ReykjavikMahlzeiten: F

Abschied von der Vulkaninsel

Je nach Flugzeit geht es am Morgen schon sehr früh zum Flughafen Keflavík. Mit unvergesslichen Erlebnissen im Gepäck fliegen wir zurück nach Frankfurt und von dort aus kannst du per Bahn umweltfreundlich und kostenfrei innerhalb Deutschlands deinen Heimatbahnhof erreichen.

Fahrstrecke: 45 km Unterkunft: -Mahlzeiten: gemäß Bordservice

Reiseleitung

Anton, 34, kennt Grönland wie seine Westentasche und ist voller Begeisterung für dieses aufregende arktische Land: das Wechselspiel der Farben, die schroffen Bergkulissen, das dunkle Blau des Meeres oder das ewige Eis der Gletscher, sorgen für bewegende und unvergessliche Momente. Er wird dir als echter Insider auch die Pfade zeigen, die es noch bei keinem anderen Reiseveranstalter gibt!

Anton Scheiner ist einer unserer WORLD INSIGHT-Reiseleiter in Grönland.

Reiseinfos

Reisepass mit Gültigkeit für die gesamte Dauer des Aufenthalts erforderlich. Ein Personalausweis ist nicht ausreichend, da Grönland nicht unter das Schengenabkommen fällt. Kein Visum notwendig.

Keine Impfungen vorgeschrieben. Impfungen gegen Hepatitis A und B empfohlen.

Hinweis

Die Einreisebestimmungen gelten für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger. Andere EU-Bürger informieren wir gerne nach Mitteilung ihrer Staatsangehörigkeit oder sie können sich direkt hier informieren .

Soweit nicht anders angegeben, ist zumindest ein maschinenlesbarer Reisepass mit 6-monatiger Gültigkeit bei Reiseende und zwei freien, gegenüberliegenden Seiten nötig.

Angehörige anderer Nationen außerhalb der EU wenden sich bitte an ihre zuständige Behörde.

Unsere Wanderungen sind auf das intensive Erleben eines Landes ausgerichtet. Entsprechend geht es uns mehr um das Genießen der Natur und das Wahrnehmen der Landschaft als um sportliche Leistungen. Wir machen genügend Pausen, damit Zeit zum Innehalten und auch Fotografieren bleibt. Trotzdem solltest du speziell für diese Reise eine gute Grundkondition und eine gewisse Wandererfahrung mitbringen. Die Wanderungen sind manchmal etwas anstrengender und verlaufen meist in unwegsamem, unebenem Gelände mit teils Höhenanstiegen von 200 bis maximal 400 Höhenmetern, u.U. auch bei schlechtem Wetter. Unsere ReiseleiterInnen sind geschulte WanderführerInnen und stets darauf bedacht, allen TeilnehmerInnen im Vorfeld der Touren genügend Informationen zu geben, sodass du dich auch vor der Wanderung mental gut darauf einstellen kannst. Außerhalb der Region um Tasiilaq muss die Gruppe als solche immer zusammenbleiben, d.h., deine Reiseleitung stimmt die Wanderung immer jeweils auf die Gruppe ab. Bei den Wanderungen um Tasiilaq können ggf. auch Alternativen gefunden werden. Die reinen Gehzeiten der Wanderungen belaufen sich auf zwischen 2 und maximal 5 Stunden (zuzüglich reichlich Pausen).

Bitte beachtet, dass bei dieser Abenteuerreise der Programmverlauf je nach Wetterlage und sonstigen Ereignissen, auf die wir keinen Einfluss haben (z.B. Unpassierbarkeit der Straßen), variabel sein muss. Ebenso behalten wir uns ausdrücklich Änderungen der Übernachtungsorte vor, da in Grönland die Natur die Regeln aufstellt und es nie auszuschließen ist, dass z.B. Eisberge die Durchfahrt mancher Fjorde beeinträchtigen können. In solchen seltenen Fällen bieten sich aber immer adäquate Alternativen, denn Ostgrönland ist so reichhaltig an faszinierenden Landschaften und Regionen, dass uns bei einer gewissen Flexibilität nichts an den unglaublichen Eindrücken entgehen wird.

Aufgrund der relativ unberechenbaren Wetterlage in Grönland kann in seltenen Ausnahmefällen der Bootstransfer vom Flughafen Kulusuk nach Tasiilaq durch einen Helikopterflug ersetzt werden, der dann nicht Teil der Leistungen darstellt. Hierfür liegen die Kosten bei etwa € 120,- pro Person und Richtung, die von den Teilnehmern vor Ort bezahlt werden. Aus denselben Gründen müssen wir darauf hinweisen, dass es bei den Flügen von Island nach Grönland und zurück in seltenen Ausnahmefällen zu wetterbedingten Verzögerungen kommen kann. In diesem Fall müssen alle Grönland-Reisenden, und damit auch die Teilnehmer unserer Gruppen, für eventuelle Kosten, die wegen eines verzögerten Rückflugs von Grönland nach Island entstehen (Unterkunft, Verpflegung, Flugumbuchung) vor Ort aufkommen, die ausdrücklich nicht von uns übernommen werden können. Diese Fälle kommen sehr selten vor, jedoch sehen wir es als unsere Pflicht an, euch über diesen Umstand im Vorfeld deiner Buchung zu informieren.

Ein Schlafsack (Komfortbereich -7 Grad) sowie eine Isomatte sind mitzubringen.

Es handelt sich bei dieser Reise um eine Outdoor-Reise mit Aufenthalten in teilweise sehr abgelegene Regionen, in denen es keinerlei Infrastruktur gibt, sondern nur die reine Natur. Bitte sei dir dessen bewusst, bevor du dich zu dieser Reise entscheidest. Es gibt in den Camp-Standorten am Mittivakkat-Gletscher und am im Isertoq-Fjord weder sanitäre Anlagen noch Stromversorgung, wir befinden uns in reiner Wildnis. Auch das Essen auf Grönland ist sehr einfach. Fast alle Produkte müssen in das Land per Schiff eingeführt werden und über einen langen Zeitraum haltbar sein. Dementsprechend ist die Auswahl der möglichen Menüs sehr eingeschränkt. Entsprechend dem Charakter dieser Reise ist das Gelingen der Reise vom Teamgeist der Gruppe, gegenseitiger Toleranz und Offenheit gegenüber der einheimischen Natur und auch Kultur abhängig. Wir sind dabei während der Zeltaufenthalte auf deine Kooperation z.B. bei der Mithilfe beim Zubereiten der Mahlzeiten, beim Abwasch und beim Wasserholen, beim Tragen der Gruppenausrüstung vom Boot zum Zeltplatz und zurück sowie beim Zeltauf- und Abbau etc. angewiesen. Dies fördert nicht zuletzt sogar den Teamgeist in der Gruppe und schafft bei allseitigem Engagement ein Reiseerlebnis der besonderen Klasse mit wundervollen Erinnerungen, die noch lange nachklingen werden. Grönland ist wie geschaffen für ein Naturerlebnis und Abenteuer der Extra-Klasse, und wir werden versuchen, dir dies mit unserer unverwechselbaren Reiseart und unserer Liebe zu Grönland zu vermitteln.

Auf dieser Reise ist Frühstück immer eingeschlossen. In der Expeditionslodge von Robert Peroni werden wir zudem abends mit leckeren Speisen des Hauses versorgt, dabei wird darauf geachtet, so viel wie möglich mit lokalen Zutaten zu kochen. Während der Zeltaufenthalte in der freien Wildnis ermöglichen uns zwei Gruppenzelte das gemeinsame Zubereiten von Frühstück und einfachen warmen Mahlzeiten am Abend. Darüber hinaus kannst du dir in dieser Zeit ein Lunchpaket aus der Frühstückskiste zusammenstellen. Bei unserer Übernachtung in privaten Häusern der Inuit in Kulusuk erhalten wir ein einfaches Abendessen. Die Mahlzeiten findest du in der Reisebeschreibung mit F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen gekennzeichnet.

Andreas ist unser Mann für Grönland. Er ist bereits seit 1998 aktiv in der Organisation von Gruppenreisen nach Grönland und besitzt beste Kontakte vor Ort. Mit ihm werden deine Träume vom Abenteuer in der Arktis wahr!

Für unsere Touren in Grönland nutzen wir die Schnellboote der Inuit, die je nach Gruppenstärke in ihrer Größe variieren können.

Als Reiseveranstalter liegen uns die endgültigen Flugzeiten noch nicht final vor. Für dich als Orientierung teilen wir dir gerne den vorläufigen Flugplan der jeweiligen Fluggesellschaft mit. Dieser sieht derzeit wie folgt aus:

Iceland Air
Frankfurt 14:05 - Keflavik 15:40 Uhr
Keflavik 07:25 - Frankfurt 13:00 Uhr

Unterkünfte

Wir nutzen in Reykjavik ein gutes Viersternehotel und in Tasiilaq eine einfache Expeditionslodge, teilweise ohne fließend Wasser und mit Trockentoilette (aber mit Zugang zu sanitären Anlagen im Haupthaus). Es gibt in den Camp-Standorten am Mittivakkat-Gletscher und im Isertoq-Fjord weder sanitäre Anlagen noch Stromversorgung; wir befinden uns in reiner Wildnis. Unser Trink- und Waschwasser beziehen wir in diesen Regionen aus den umliegenden, naturreinen Quellwassern. In Kulusuk übernachten wir in privaten Häusern der Inuit in Matratzenlagern/Mehrbettzimmern mit geteilten sanitären Anlagen.

Island **** in Reykjavík
Island **** in Reykjavík
Island **** in Reykjavík
Island **** in Reykjavík
Island **** in Reykjavík
Island **** in Reykjavík
Island **** in Reykjavík
Island **** in Reykjavík
Expeditionslodge  in Tasiilaq
Expeditionslodge in Tasiilaq
Beispielfoto 2-Personen-Iglu-Doppeldachzelt
Beispielfoto 2-Personen-Iglu-Doppeldachzelt
Beispielfoto 2-Personen-Iglu-Doppeldachzelt
Beispielfoto 2-Personen-Iglu-Doppeldachzelt

Inkludierte Leistungen

  • Linienflug (Economy) mit Iceland Air ab Frankfurt nach Keflavik und zurück
  • Linienflug (Economy) mit Iceland Air ab Reykjavik nach Kulusuk und zurück
  • Rail&Fly-Fahrkarte für die Bahnreise zum/vom Abflughafen ab/zu jedem deutschen Bahnhof (Bedingungen siehe https://www.world-insight.de/rail-fly)
  • Rundreise Inlandsflügen und Booten wie in der Reisebeschreibung aufgeführt; Transfers
  • 14 Übernachtungen, davon 3 im **** Hotel im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC, 5 in einer einfachen Expeditionslodge in Mehrbettzimmern, teilweise ohne fließend Wasser und mit Trockentoilette (aber mit Zugang zum Haupthaus, wo Dusche/WC verfügbar sind), 5 in Zelten in der freien Wildnis ohne sanitäre Anlagen, 1 in privaten Familienhäusern der Inuit in Matratzenlagern (Mehrbettzimmer) mit Gemeinschaftsbad (sollten einzelne der in der Reisebeschreibung genannten Unterkünfte einmal nicht verfügbar sein, greifen wir auf möglichst gleichwertige Alternativen zurück)
  • Bereitstellung der Zelt- und Kochausrüstung sowie Gruppenzelt während der Zeltübernachtungen
  • Mahlzeiten gemäß Reisebeschreibung: 13 X F, 5 x M, 11 x A (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Eintrittsgelder
  • deutschsprachige WORLD INSIGHT-Reiseleitung
  • deutsche Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 hochwertiger Reiseführer deiner Wahl von MairDumont aus unserem Sortiment pro Buchung (nur online einlösbar)
  • Carry Home Top Cover inkl. Corona-Leistungen der Allianz Travel (siehe https://www.world-insight.de/versicherungen/) (diese Leistung gilt für alle Abreisen bis Ende 2021)

Termine und Preise

Diese Reise ist zur Zeit nicht buchbar.

Neue Termine sind in Planung!

Du hast Fragen zu unseren Reisen oder möchtest buchen?

Ruf uns an oder schreibe uns eine E-Mail:

02203-9255700

Montag–Freitag 10–18 Uhr

Grönland
15 Tageab € 4.199,-